Serie: Away – Staffel 1

Eine weitere Drama-Schlaftablette hinter einer Sci-Fi-Maske versteckt.
Ich gebe einfach dem neuen Format die Schuld, dass viele moderne Serien langatmige Schlaftabletten sind. Als man noch eine ganze Story in vierzig Minuten quetschen musste, war das einfach viel spannender und hatte ein besseres Tempo. Jetzt sind die Episoden über 50 Minuten und der Plot geht über die ganze Staffel und wenn man da dann keinen ordentlichen Stoff hat, passt es halt nicht. Wie eben auch hier: Die erste bemannte Marsmission. Klingt als Prämisse eigentlich super, doch dann wurde da so viel unnötiges Drama reingestopft, um irgendwie die Zeit zu füllen, dass es beinahe schon wie eine billige Seifenoper wirkt. Spannung kommt eigentlich keine auf. Das liegt hauptsächlich daran, dass ständig von den Szenen im Weltraum zu jenen auf der Erde gewechselt wird, was jedoch nicht fließend oder passend geschieht, sondern man wird immer wieder rausgerissen und woanders reingeworfen. Die Serie ist einfach langweilig, langatmig, von den Schauspielern her nicht sehr ansprechend und ganz allgemein komplett uninteressant. Es ist nämlich eine typische Hollywood-Marsmission, wo alles schiefgeht, was schiefgehen kann. Als hätte man das nicht schon oft genug gesehen.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Eine Antwort zu Serie: Away – Staffel 1

  1. Wortman schreibt:

    Hatte beim Trailer schon das Gefühl, da brauche ich gar nicht mit anfangen.
    Wie es scheint, war mein Gefühl gut 😉

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