Jetzt habe ich das also auch endlich gespielt.
Nachdem ich ja letztens davon berichtet habe, dass bei mir jetzt eine Nintendo Switch steht, war ja auch klar, dass ich darauf auch Spiele spielen würde. Und so konnte ich mich endlich The Legend of Zelda – Breath of the Wild zuwenden.
Mein Problem mit dem Spiel war zunächst, dass ich vorher Immortals – Fenyx Rising gespielt habe. Ein Spiel, das mir sehr gut gefallen hat und von dem es hieß, dass es der geistige Nachfolger von Breath of the Wild sei. Also dachte ich, müsste mir das Original auch gefallen, oder? Doch dann stellte sich heraus, dass der Begriff „geistiger Nachfolger“ nur ein Synonym für „Kopie“ ist. Denn rein technisch betrachtet, von den Mechanismen und Optionen her, sind das fast idente Spiele. Nur ist Zelda pure Fantasy, während Fenyx in der griechischen Mytholgie spielt. Bei Zelda müssen wir vier Titanen erwecken, bei Fenyx vier Götter befreien, ehe wir jeweils dem finalen Gegner gegenübertreten können. Zelda ist staubtrocken, Fenyx sehr humorvoll.
Zunächst hat mir Fenyx viel besser gefallen, denn seine humorvolle Darstellung der griechischen Mythologie war einfach viel unterhaltsamer. Zelda hätte ich tatsächlich beinahe wieder weggelegt, weil mich die generische Fantasywelt einfach nicht fesseln konnte. Doch zum Glück bin ich dran geblieben, denn der erste Eindruck, speziell im Vergleich mit Fenyx, täuscht. Denn sobald man anfängt die Erinnerungsfragmente zu sammeln, beginnt eine spannende, emotionale Geschichte, dergegenüber der Plot von Fenyx einfach nur banal wirkt. Die Quests in den vier Titanten sind etwas vom Besten, was ich je in einem Computerspiel erlebt habe und erst das finale Schloss war einfach nur großartig.
The Legend of Zelda. Breath of the Wild braucht eine Weile, bis es in Fahrt kommt, aber dann macht es richtig Spaß, hält einen gebannt bis zum wunderbaren Finale. Im Nachhinein bin ich sehr froh, es gespielt zu haben, denn viele einzigartige Momente daraus werden mich wohl noch lange begleiten.
Fazit: Sehr zu empfehlen.
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ja für mich ist Breath of the Wild auch das beste Game 🙂 Tears of the Kingdom ist der Nachfolger, hast du das schon mal angespielt?
Tears of the Kingdom steht definitv auf meiner Wunschliste.
Pingback: Gedankensprung: Open World Spiele auf der Nintendo Switch im Vergleich – Breath of the Wild, Hogwarts Legacy und Fenyx Rising | Meine Kritiken