Toller High Speed Actiontrip.
Action/Thriller mit Tsuyoshi Kusanagi von Shinji Higuchi. 134 Min.
Inhalt: Als in einem Hochgeschwindigkeitszug nach Tokio Panik ausbricht und die Gefahr besteht, dass er explodiert, wenn er unter 100 km/h abbremst, liefern sich die Behörden ein Wettrennen gegen die Zeit, um alle Insassen zu retten.
Natürlich erinnert Bullet Train Explosion an den Film Speed mit Keanu Reeves aus dem Jahr 1994. Doch eigentlich ist es eine Fortsetzung des Films The Bullet Train aus dem Jahr 1975, den Hollywood dann eben 20 Jahre später kopiert hat, aber statt einem Zug war es dort ein Bus. Hier aber kehren wir zurück in den Hochgeschwindigkeitszug nach Japan. Auch wenn Bullet Train Explosion eine direkte Fortsetzung von The Bullet Train ist, muss man das Original nicht kennen. Der Film hier steht für sich alleine und funktioniert wunderbar.
Der Film hat mich mehr überrascht, als ich erwartet hatte. Von den ersten Minuten an war ich gefesselt von der ununterbrochenen Spannung, die nicht nachlässt. Die Geschichte spielt zwar in einem beengten japanischen Hochgeschwindigkeitszug, aber der Regisseur schafft es, jede Szene groß und voller Adrenalin wirken zu lassen. Gut gelungen ist vor allem, wie sich Action mit menschlichen Momenten vermischt haben. Es geht nicht nur darum, zu rennen und Bomben zu entschärfen – es bleibt auch Zeit, die Charaktere kennenzulernen, ihre Ängste und ihre Antriebe zu verstehen.
Besonders gut gefallen hat mir persönlich, dass hier nicht auf CGI zurückgegriffen wurde, sondern praktische Effekte verwendet wurden. Die Modellarbeit fühlt sich realistisch an und die Musik passt perfekt zu jedem Schlüsselmoment. Es ist kein Film, der das Genre neu erfindet, aber er respektiert es und erweckt es mit großer Sorgfalt zum Leben.
Es ist einer dieser Filme, der einen mit einem Wow-Effekt zurücklässt.
Fazit: Sehr zu empfehlen.
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