Film: Der Graf von Monte Christo (2024)

Bildgewaltige Literaturverfilmung.
Abenteuer/Drama mit Pierre Niney von Alexandre de La Patellière und Matthieu Delaporte. 178 Min.
Inhalt: Im Jahr 1815 scheint der junge Seefahrer Edmond Dantès das Glück gefunden zu haben, doch wird er fälschlicherweise beschuldigt, Verbindungen zum abgesetzten Kaiser Napoleon zu haben und wegen Staatsverrat verurteilt. Nach vierzehn Jahren unschuldig hinter Gittern gelingt ihm die Flucht aus dem Gefängnis. Als Graf von Monte Cristo plant er einen raffinierten Rachefeldzug gegen die Männer, die einst sein Leben zerstörten.
Der Graf von Monte Christo ist eine opulent inszenierte Neuadaption des klassischen Alexandre-Dumas-Romans, die viele der zeitlosen Elemente von Verrat, Gerechtigkeit und persönlicher Wandlung mitreißend auf die große Leinwand bringt. Die Geschichte eines fälschlich Verurteilten, der nach Jahren der Haft als geheimnisvoller Graf zurückkehrt, um sich seiner Peiniger zu stellen, wird mit großem erzählerischem Schwung und viel Liebe zum Detail erzählt.
Besonders hervorzuheben ist die Bildgestaltung: prachtvolle Kostüme, eindrucksvolle Schauplätze und Hintergrundmusik, die jede Szene emotional nuanciert unterlegt, tragen zu einem cineastischen Erlebnis bei, das sowohl Fans des Klassikers als auch Neuentdecker anspricht. Die Leistungen des Ensembles, allen voran Pierre Niney in der Titelrolle, tragen dazu bei, dass man mitfiebert, wenn aus Schmerz und Verrat eine epische Reise zu Selbstbestimmung und Vergeltung wird.
Insgesamt überzeugt Der Graf von Monte Christo als stilvolle, spannende und emotional resonante Verfilmung, die das Erbe des historischen Stoffs würdigt und zugleich modern und packend inszeniert. Vor allem aber ist der Film schön anzuschauen, ein Fest für die Augen.
Natürlich darf man sich hier keine getreue Literaturverfilmung erwarten. Wer das Buch gelesen hat, wird bald bemerken, dass einige Dinge weggelassen, manche Handlungen gestrafft und einige Details verändert worden sind. Das große Gerüst mit den wichtigsten Pfeilern wurde schon beibehalten und der Geist gut eingefangen.
Wer mehr Zeit hat, kann sich ja die zeitgleich erschienene Miniserie mit acht Folgen zu je einer Stunde Laufzeit gönnen. Eine längere Erzählzeit erlaubt es, mehr Facetten der Buchvorlage auszuarbeiten, was besonders Fans des Romans entgegenkommen dürfte. Aber auch dort wurden einige Dinge verändert, sie ist also auch nicht getreu, sondern nur getreuer. Die Serie ist jedoch eine internationale Produktion auf Englisch, während der Film eine rein französische Produktion ist.
Kurz gesagt bietet der Film ein intensives, visuell starkes Erlebnis in einem klaren Ablauf, das gut funktioniert, wenn man die Essenz des Romans in einem Stück erleben möchte. Die Serie hingegen nutzt ihr episodisches Format, um die Geschichte ausführlicher und nuancierter zu erzählen, wodurch Charaktere und Nebenhandlungen mehr Raum bekommen.
Ich selbst habe diese aktuelle Serie nicht geschaut, weil ich eben die Geschichten des Grafen von Monte Christo an einem Abend erleben und abschließen wollte. In diesem Sinne ist der Film absolut gelungen.
Persönlich möchte ich aber noch hinzufügen, dass ich die Miniserie aus dem Jahre 1998 mit Gérard Depardieu immer noch sehenswert finde, eine klassische TV-Adaption, die ein traditionelles, detailreiches Kostümabenteuer ist. Sie nutzt weniger kinematographische Opulenz als moderne Produktionen, dafür aber eine eher literarisch-konservative Erzählweise, die den Stoff stimmig umsetzt.
Die Entscheidung, was man davon schauen möchte, könnte natürlich auch die Zugänglichkeit sein. Während der Film in Prime inkludiert ist und die neue Serie auf Disney+ läuft, ist die ältere Miniserie auf keinem Streamingdienst frei erhältlich.
Fazit: Der Film Der Graf von Monte Christo aus dem Jahre 2024 ist absolut empfehlenswert.

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Gedankensprung: Top Anime 2025

Nachdem nun also auch die Anime-Herbst-Staffel 2025 zu Ende gegangen ist, wird vielerorts allgemein über das Anime-Jahr 2025 diskutiert und unweigerlich kommt die Frage nach dem jeweiligen Lieblingsanime des Jahres auf.
Dieses Jahr ist das für mich erneut eine recht schwierige Entscheidung, denn Orb: On the Movements of the Earth, war für mich eigentlich bis zum Ende das Top Anime des Jahres. Moonrise ist zwar knapp dahinter, war aber nie ein echter Konkurrent um den Thron. Bis dann jetzt im Herbst die finale Staffel von My Hero Academia erschien.
Orb: On the Movements of the Earth oder My Hero Academia? Das sind halt doch zwei gänzlich unterschiedliche Sachen und haben außer der Tatsache, dass sie Animes sind, also animierte Geschichten aus Japan, nichts miteinander gemein. Und daher will ich mich auch gar nicht entscheiden, weil beide für sich in ihrem Genre großartig sind.
Orb: On the Movements of the Earth ist mit 25 Episoden abgeschlossen und eine der besten Animeserien, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Eigentlich endet Orb in Episode 23, die letzten beiden Folgen danach sind ein Epilog, um die fiktive Anime-Geschichte mit der realen historischen Geschichte zu verknüpfen. Da am Ende ein seltsames literarisches Stilmittel, nämlich der „thematische Charakter-Doppelgänger“ verwendet wird, ist der Epilog verwirrend und stößt vielen negativ auf. Insgesamt aber ist diese Serie um die Etablierung des Heliozentrismus eine großartige Serie, die zum Nachdenken, Grübeln und Philosophieren einlädt.
Nach acht Staffeln und vier Kinofilmen ist My Hero Academia nun zu einem würdigen, großartigen, zufriedenstellenden Abschluss gekommen. Die Serie war so erfolgreich, dass Legendary Entertainment bereits an einer Live-Action-Adaption arbeitet.
Auch wenn man jetzt noch voll positiver Emotionen ist, darf man nicht vergessen, dass die Serie im Laufe der Zeit viele Fans verloren hat, weil einfach jede Staffel schlechter wurde. Auch ich selbst muss gestehen, dass ich ab der vierten, vor allem dann die fünfte und sechste Staffel nur noch geschaut habe, um es halt weiterzuschauen. Doch dann kam die siebte Staffel, die das Ruder voll rumgerissen hat und gemeinsam mit der achten staffel jetzt das beste ist, was My Hero Academia je rausgehauen hat. Diese beiden letzten Staffeln haben einfach gezeigt, wie toll Anime sein kann und warum es mittlerweile so viele Anime-Fans gibt.
Jedenfalls verstehe ich alle, welche im Laufe der Zeit bei der Serie ausgestiegen sind, aber jeder der drangeblieben ist, wurde am Ende belohnt. Tatsächlich weiß ich auch von einigen Aussteigern, die nach der siebten Staffel die Rezensionen gelesen haben, zurückgekehrt sind und es nicht bereut haben.

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Spiel: Blitzwisser (Game Factory)

Rasantes Wortspiel.
Von Arno Steinwender (ca. 15-25 Min.; 2-4 Spieler)
Blitzwisser ist ein temporeiches Wort- und Reaktionsspiel für zwei bis vier Personen ab etwa zehn Jahren, bei dem Wissen und Geschwindigkeit gleichermaßen gefragt sind. In jeder Runde gilt es, zu vorgegebenen Kategorien schnell passende Begriffe zu finden und den Buzzer zu drücken, bevor es die Mitspielenden tun, was für viel Dynamik und ein hohes Tempo sorgt.
Die Regeln sind einfach und der Einstieg gelingt schnell, weshalb Blitzwisser sich gut für kurze Spielrunden von etwa 20 Minuten eignet und sich besonders für Familienabende oder gesellige Runden eignet.
Gleichzeitig hängt der Spaß stark davon ab, wie sehr die Gruppe Freude an schnellem Denken und lautem Buzzern hat. Ohne diesen Wettkampfcharakter kann das Spiel etwas oberflächlich wirken, denn strategische Tiefe sucht man hier vergeblich.
Insgesamt ist Blitzwisser ein leicht zugängliches und lebhaftes Partyspiel mit klarem Fokus auf Reaktion und Spontanität.
Fazit: Empfehlenswert.

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Blitzwisser (Game Factory)
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Serie: Upload – Staffel 4 (abgeschlossen)

Nettes Finale.
Ich möchte gleich am Anfang Lob aussprechen, dass Amazon Prime das Geld herausgerückt hat, der Serie noch einen ordentlichen Abschluss zu bescheren. Nach der schlechten dritten Staffel hätten viele Studios den Stecker gezogen und Fans mit einem offenen Ende zurückgelassen. Aber nicht Amazon, was einfach extra gelobt werden muss. Diese vierte Staffel besteht zwar nur aus vier Episoden, aber diese genügen vollauf, um die Serie zufriedenstellend abzuschließen.
Aber die Tatsache, dass sie existiert und am Ende alles abschließt, ist auch schon das einzig Lobenswerte hier. Qualitativ ist sie leider ein weiterer Rückschritt. Humor, Spannung und Sozialkritik können leider nicht auf das Niveau der ersten beiden Staffeln zurückgeführt werden, die Serie bietet aber dennoch angenehme Unterhaltung.
Fazit: Für alle jene, welche die dritte Staffel geschaut haben, sind diese letzten vier Episoden sehr zu empfehlen. Wer aber die Serie noch gar nicht geschaut hat, muss das nicht nachholen.

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Gedankensprung: Anime-Update Herbst ’25

Ich habe jetzt im Herbst tatsächlich mehr Anime geschaut als im Sommer. Aber das ist auch nicht schwer, da ich dort ja nur zwei Serien geschaut habe. Eine Mischung aus Zeitmangel und Übersättigung hält mich zwar weiterhin davon ab, mehr zu schauen, aber irgendwie gab es in dieser Season nichts, bei dem ich das Gefühl hätte, etwas verpasst zu haben.

Boku no Hero Academia: Final Season war nicht nur Höhepunkt des Herbsts, sondern wohl auch des ganzen Jahres. Nach acht Staffeln und vier Kinofilmen ist Boku no Hero Academia nun zu einem würdigen, großartigen, zufriedenstellenden Abschluss gekommen. Die Serie war so erfolgreich, dass Legendary Entertainment bereits an einer Live-Action-Adaption arbeitet.
Auch wenn man jetzt noch voll positiver Emotionen ist, darf man nicht vergessen, dass die Serie im Laufe der Zeit viele Fans verloren hat, weil einfach jede Staffel schlechter wurde. Auch ich selbst muss gestehen, dass ich ab der vierten, vor allem dann die fünfte und sechste Staffel nur noch geschaut habe, um es halt weiterzuschauen. Doch dann kam die siebte Staffel, die das Ruder voll rumgerissen hat und gemeinsam mit der achten staffel jetzt das beste ist, was Boku no Hero Academia je rausgehauen hat. Diese beiden letzten Staffeln haben einfach gezeigt, wie toll Anime sein kann und warum es mittlerweile so viele Anime-Fans gibt.
Jedenfalls verstehe ich alle, welche im Laufe der Zeit bei der Serie ausgestiegen sind, aber jeder der drangeblieben ist, wurde am Ende belohnt. Tatsächlich weiß ich auch von einigen Aussteigern, die nach der siebten Staffel die Rezensionen gelesen haben, zurückgekehrt sind und es nicht bereut haben.

Die dritte Staffel von Spy x Family war wie immer großartig, hatte aber gegen Boku no Hero Academia natürlich keine Chance auf den Top Platz. Charmante Figuren, gelungene Mischung aus Humor und Herz sowie entspannte Alltagsmissionen. Inhaltlich gibt es weniger große Wendepunkte, dafür mehr Fokus auf Charakterentwicklung und Familiengefühl. Insgesamt eine unterhaltsame, warme Fortsetzung, eher gemütlich als spektakulär, aber genau das macht den Reiz aus. Ich freue mich schon auf die vierte.

Nach einem Jahr Pause ist auch das sehr gute Remake von Ranma ½ zurückgekehrt. Ich war damals ein Fan und wurde jetzt wieder gut unterhalten. Auch die zweite Staffel des Ranma ½-Remakes bleibt dem Original spürbar treu und punktet mit moderner, sauberer Animation und gutem Timing bei Humor und Action. Die Charaktere wirken lebendig, die klassischen Gags funktionieren weiterhin, ohne altmodisch zu sein. Inhaltlich gibt es wenig Überraschungen, dafür viel Nostalgie und Charme. Insgesamt eine gelungene Fortsetzung für Fans, vertraut, flott und liebevoll umgesetzt. Ich freue mich schon darauf, wenn es weitergeht.

Shuumatsu Touring überzeugt mit ruhiger, melancholischer Atmosphäre und einer ungewöhnlich entspannten Endzeit-Perspektive. Die Kombination aus postapokalyptischer Welt, Motorrad-Reisen und stillen Charaktermomenten wirkt entschleunigend und nachdenklich. Weniger Handlung und mehr Stimmung macht den Reiz aus. Ideal für alle, die leise Geschichten und visuelles Erzählen mögen. Denn gerade die Landschaften, ein von Natur überwuchertes Japan, sind wunderbar gezeichnet. Eine Postapokalypse ohne Gefahren, ohne Horror, ohne menschliche Abgründe, aber dennoch spannend und mitreißend, emotional, melancholisch, einfach schön. Das Ende der Serie lässt einige Fragen offen, aber das ist auch eine Serie, bei der es gar nicht nötig ist, dass alles aufgelöst und erklärt wird. Ich bin sehr zufrieden mit dem Abschluss und Shuumatsu Touring kann gerne so stehen bleiben. Sollte eine zweite Staffel folgen, werde ich natürlich wieder einschalten.

Von den Serien, die ich im Sommer-Beitrag als interessant markiert habe, habe ich
– vier bereits nach ein paar Episoden wieder abgebrochen: die zweite Staffel von Kakuriyo: Bed and Breakfast for Spirits konnte mich leider nicht so abholen wie die erste und die neue Richtung des Plots hat mir nicht gefallen, Gnosia (Für Fans des Spiels vielleicht interessant, aber eigentlich total unlogisch und lächerlich), Wandance (Ein Tanzanime, in welchem Tanzen wegen CGI extrem hässlich ausschaut) und Disney: Twisted-Wonderland The Animation – Episode of Heartslabyul (Ein Isekai, bei dem man das Disney-Geld sieht, aber wohl nur für Fans des Spiels interessant, denn eigentlich total banal und unspannend).
– eine leider nicht schauen können, weil sie auf einem Streamingdienst läuft (Aniverse), den ich nicht abonniert habe: Dusk Beyond the End of the World.

Separate Reviews habe ich für Star Wars: Visions Volume 3, Demon Slayer – Infinity Castle und Chainsaw Man – The Movie. Reze Arc.

Viele der aktuellen Animes schaue ich aber auch deswegen nicht, weil ich einfach das Manga dazu lese, bzw. gelesen habe und keine Lust auf das Anime hatte, nämlich One Punch Man, One Piece, Record of Ragnarok und Gachiakuta.

Serien, die ich gerne sehen würde, aber leider noch nicht dazu gekommen bin, sind Rascal Does Not Dream of Santa Claus, Apocalypse Hotel, Lazarus, Gintama, Terror in Resonance, Fujimoto Tatsuki 17-26 und Dusk Beyond the End of the World. Eine recht lange Watchlist.

Ausblick auf den Winter 2026:
Für den Winter sind einige Serien angekündigt, die mein Interesse geweckt haben. Mal schauen, wie viel ich davon dann auch wirklich unterkriege: Sousou no Frieren 2nd Season, Jujutsu Kaisen: Shimetsu Kaiyuu – Zenpen, Hell’s Paradise Season 2, Yuusha-kei ni Shosu: Choubatsu Yuusha 9004-tai Keimu Kiroku, Trigun Stargaze, Ikoku Nikki, Dead Account, Roll Over and Die und Yuusha no Kuzu.

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Der Entenhausen Podcast

Die neue Folge vom Entenhausen Podcast ist da!
Diesmal geht es um Dagobert Duck – Sein Leben, Seine Milliarden.

Der Podcast über Enten und Mäuse. Hier erzähle ich euch von unseren Lieblingscomics aus Entenhausen und stelle die verschiedenen Charaktere vor, die uns dort immer wieder begegnen: Donald Duck, Micky Maus & Co.
Taucht ein mit mir in die Welt von Entenhausen!

Mittlerweile ist bereits die achte Folge erschienen. In dieser Folge erzähle ich darüber, was ich im Dezember gelesen habe: Lustiges Taschenbuch Nr. 605 „Bullseye für Donald“ und Lustiges Taschenbuch Space Nr. 6. Außerdem mache ich einen nostalgischen Ausflug zu dem vielleicht Besten, was die Entenhausener Comciwelt je hervorgebracht hat, nämlich „Onkel Dagobert – Sein Leben, Seine Milliarden“ von Don Rosa.

Hören könnt ihr den Podcast auf diesen Plattformen:
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Spiel: Cover Up (Martinex)

Spannende Symbolsuche.
Von Axel Heill (ca. 15 Min.; 2-6 Spieler)
In Cover Up erhält jeder Spieler fünf transparente Karten mit unterschiedlichen Symbolen. Die Aufgabe der Spieler besteht darin, ihre Karten auf dem Tisch zu drehen, zu wenden, zu überdecken und anzuordnen, sodass möglichst wenige Symbole sichtbar bleiben.
Dabei dürfen nur identische Symbole übereinandergelegt werden. Der schnellste Spieler, der seine Karten angeordnet hat, dreht die Sanduhr um und gibt den anderen 30 Sekunden Zeit, ihre Karten ebenfalls fertig zu platzieren. Mit jeder Runde wird die Herausforderung größer, und nach fünf Runden gewinnt der Spieler mit den wenigsten Strafpunkten.
Wenn die Gruppe passt, macht das Spiel Spaß. Man muss ein Auge für Symbole haben, geometrisch denken können und unter Zeitrdruck ruhig bleiben können. 3-4 Spieler, die da auf der gleichen Wellenlänge sind, können rundenlang Spaß haben, andere werden schon nach der ersten frustriert aussteigen.
Fazit: Kann probiert werden.

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Buch: Lustiges Taschenbuch Space 06

Netter Abschluss für eine schöne Reihe.

© 2025 Egmont Ehapa Media/Disney
Alle zwei Monate erscheint eine neue Ausgabe der Miniserie LTB SPACE bei Egmont Ehapa Media.

Nachdem ich bereits alle Bände dieser LTB Sonderreihe gekauft habe, war es klar, dass ich beim letzten Band dann natürlich auch zugreifen würde, um das Rückenbild zu vervollständigen.
Während in den ersten fünf Bänden jeweils eine große Deutsche Erstveröffentlichung das Highlight war und die restlichen Seiten mit mehr oder weniger spannenden Wiederveröffentlichungen gefüllt wurden, ist das hier anders. Von den 12 Geschichten sind zwar auch wieder fünf Erstveröffentlichungen, aber diesmal gehören sie nicht zusammen, sind also fünf separate Geschichten. Es gibt hier keine zentrale Story, kein Highlight, lediglich 12 kleine, nette Erzählungen.
Während die Neuveröffentlichungen hier nicht wirklich der Rede wert sind, sind es drei Wiederveröffentlichungen, die qualitativ hervorstechen.
Zunächst „Der Allmeister rettet die Welt“ aus dem Jahre 1991 vom großartigen Zeichner Massimo De Vita in seinem typisch epischen Stil, auch wenn die Geschichte selbst, geschrieben von Giorgio Pezzin, nicht wirklich episch ist, aber ein durchaus spannendes Sci-Fi Abenteuer.
„Chaos im Kosmos“ aus dem Jahre 1995 geschrieben von Rudy Salvagnini und gezeichnet von Alberto Lavoradori ist ein tolle Geschichte über einen halluzigenen Nebel im Weltraum, der Satelliten zerstört. Viele Anspielungen auf Space-Horrorfilme sind schöne Details, aber der Hauptgrund, warum diese Geschichte so gut ist, ist einfach, dass Donald hier nicht als Pechvogel, Tollpatsch oder Wüterich auftritt, sondern als Held der Stunde, wie man ihn nur selten sieht.
Schließlich ist da noch „Der große Preis der Galaxie“ aus dem Jahre 1996 geschrieben von Carlo Gentina und gezeichnet von Francesco Guerrini, in welcher Donald Duck aus Versehen an einem intergalaktischen Wettrennen teilnimmt. Der Höhepunkt hierbei sind auf jeden Fall die großartigen Zeichnungen der Wettkampfaction im Weltraum.
Insgesamt muss ich leider sagen, dass mir nur die ersten drei Bände der Miniserie LTB SPACE wirklich gut gefallen haben, während die letzten drei leider nicht so meinen Geschmack getroffen haben. Der Marketing Gag von Ehapa ist halt der, dass wenn man nur die ersten drei Bände kauft, man nur ein halbes Rückenbild im Regal stehen hat. Ich finde die letzten drei Bände jetzt nicht schlecht, es gibt in jedem ein paar lesenswerte Geschichten und wenn man ein Sammler ist, zahlt es sich schon aus, die komplette Serie zu kaufen.
Fazit: Für Sci-Fi und Entenhausen Fans sehr zu empfehlen.

Auf Amazon zu kaufen:
Lustiges Taschenbuch Space 06
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Serie: Stranger Things – Staffel 5, Finale (abgeschlossen)

Es endet großartig.
Ein selten gutes Serienerlebnis hat hier nun seinen Abschluss gefunden. Das Ende ist, was in Erinnerung bleibt und Stranger Things hat es geschafft diese Aufgabe mit Bravour zu erledigen. Ein epischer Showdown am Ende in bester Fantasy-RPG Manier.
Ich möchte hier nicht zu viele Worte verlieren. Fans der Serie haben das Finale bereits geschaut und allen anderen kann ich Stranger Things nur wärmstens empfehlen. Fünf Staffeln beste Serienqualität.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Knives Out 3 – Wake Up Dead Man (2025)

Gelungene Fortsetzung.
Mystery / Krimi mit Daniel Craig von Rian Johnson. 144 Min.
Inhalt: Als der junge Priester Jud Duplenticy geschickt wird, um Monsignore Jefferson Wicks zu unterstützen, wird schnell klar, dass in der Gemeinde nicht alles rosig ist. Als ein plötzlicher und scheinbar unmöglicher Mord die Kleinstadt erschüttert, veranlasst das Fehlen eines offensichtlichen Verdächtigen die örtliche Polizeichefin Geraldine Scott, sich mit dem berühmten Detektiv Benoit Blanc zusammenzutun, um das Rätsel zu lösen.
Vorweg sei gesagt, dass dieser Film eine eigenständige Geschichte erzählt, man also weder den ersten noch den zweiten Teil kennen muss. Dennoch kann ich die nur empfehlen, weil sie wirklich sehr gut sind. Wie auch dieser hier.
Wie bereits in den vorherigen Teilen haben wir auch hier wieder einen klar definierten Verdächtigenkreis. Auch hier macht es wieder Spaß, jedes Mitglied dieser speziellen Entourage kennenzulernen, alle Geheimnisse zu offenbaren und dann den Täter zu finden. Eine großartige Wendung bringt noch mal richtig Spannung ins letzte Drittel des Films. Das eher untypische Finale ist auch sehr gelungen.
Insgesamt ist der Film spannend, unterhaltsam und zu keinem Zeitpunkt langatmig.
Fazit: Empfehlenswert.

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