Gedankensprung: Jahresrückblick 2025 / Ausblick 2026

Jahresrückblick 2025

Das Jahr 2025 neigt sich seinem Ende und somit wird es auch Zeit sich den unzähligen Jahresrückblicken anzuschließen, die jetzt überall gedeihen. Was mir 2025 am besten gefallen hat, soll hier zusammengetragen werden und somit einen Abschluss für dieses Jahr bieten. Wobei ich anmerken möchte, dass ich über Dinge spreche, die ich in diesem Jahr kennengelernt habe, es ist also nicht alles neu in diesem Jahr erschienen.

Gesellschaftsspiele
Wir starten mit dem Bereich, der auf meinem Blog die meisten Besucher erhalten hat: Brett- und Kartenspiele.
Auch in diesem Jahr habe ich einige Spiele kennengelernt, die mich überzeugen konnten, und meine Liebling davon waren eindeutig Agent Avenue (Nerdlab Games) und Waldland (Piatnik). Weitere Spiele, die mir besonders gut gefallen haben sind The Gang (KOSMOS), Harmonies (Libellud), Galileo Galilei (Frosted Games), Andromeda’s Edge (Frosted Games), Bomb Busters (Pegasus Spiele), Canvas (Awaken Realms) und Evenfall (Nanox Games).

Filme
Dieses Jahr habe ich fast nur animierte Filme als besonders gut empfunden und davon hat mir eindeutig Zoomania 2 (2025) am besten gefallen. Weiters gut gefallen haben mir: Monkey Man (2024), Chainsaw Man – The Movie. Reze Arc (Anime 2025), Demon Slayer – Infinity Castle (Anime 2025; Originaltitel: Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba), KPop Demon Hunters (2025), Predator – Killer of Killers (2025), Bullet Train Explosion (2025), Kung Fu Panda 4 (2024), Der Herr der Ringe – Die Schlacht der Rohirrim (2024) und Civil War (2024).

Bücher
Ich muss leider gestehen, dass ich auch in diesem Jahr sehr wenig gelesen habe und eigentlich nur ein Comic mir wirklich gut gefallen hat, nämlich Filippi, Denis-Pierre – Micky und der verlorene Ozean.

Serien
Auch dieses Jahr gab es einige Serien, die mir sehr gut gefallen haben. Conan O’Brien Must Go und Untamed waren dabei meine absoluten Highlights. Ansonsten gefielen mir noch sehr gut: Stranger Things, Star Wars Visions, Only Murders in the Building, Alien. Earth, Twisted Metal, Star Trek Strange New Worlds, Severance, The Residence, Reacher, Shetland, Star Trek Lower Decks und Hubert und Staller.

Ausblick 2026

Filme: Es gibt zwar nicht viel, auf das ich mich freue, aber darauf dafür richtig: Der Astronaut – Project Hail Mary, Dune – Teil 3, Die Odyssee, Prey 2 und Der Super Mario Galaxy Film.
Serien: Außer den nächsten Staffeln meiner Lieblingsserien hätte ich nichts gehört, das meine Vorfreude besonders geschürt hätte.
Bücher: Meine Vorfreude beschränkt sich auf Sapiens 4 von Harari und die Fortsetzung der Killerbot-Reihe von Wells.
Spiele: Ich wüsste nicht, welche Spiele 2026 neu erscheinen. In meinem Bericht über Essen 2025 habe ich bereits sämtliche Spiele aufgelistet, die ich noch gern spielen würde.

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Spiel: Waldland (Piatnik)

Schönes Set-Collection-Spiel.
Von Tim Eisner (ca. 45-60 Min.; 1-4 Spieler)
Hierbei handelt es sich sozusagen um eine weiterentwickelte Variante von Canopy – Baumkronen (Weird City Games/Kosmos) und heißt im Englischen sogar Canopy: Evergreen vom selben Autor beim selben Verlag. In allen Aspekten ist Waldland für mich eine Verbesserung von Baumkronen.
Bevor ich aber die beiden Spiele vergleiche, hier noch kurz allgemein, um was es bei Waldland eigentlich geht. Die Spieler bauen jeweils einen Wald vor sich auf, generieren durch verschiedene Elemente Punkte und wer nach drei Jahreszeiten die meisten Punkte hat, gewinnt.
Mechanisch funktioniert das so, dass ein Spieler einen geheimen Kartenstapel anschaut und sich entweder alle davon nimmt oder ihn wieder zurücklegt. Legt er ihn zurück, kommt eine weitere zufällige geheime Karte vom Nachziehstapel dazu. Insgesamt gibt es drei solcher Stapel und wenn ein Spieler keinen davon will, muss er die oberste Karte vom Nachziehstapel nehmen. Bei Spielende werden die Sets gewertet, doch jedes Set hat andere Konditionen und oft kriegt man sogar Minuspunkte, wenn man von einer Kartenart zu viele hat. Es gilt also immer seine Auslage gut im Auge zu behalten, um bei der Wahl des Kartenstapels die optimale Entscheidung zu treffen.
Thematisch ist Baumkronen im Regenwald Südamerikas angesiedelt, während Waldland im Nadelwald Nordamerikas spielt. Beide Spiele sind optisch großartig, beide vom fantastischen Künstler Vincent Dutrait gestaltet und haben somit den gleichen Stil. Der Unterschied liegt jedoch in der Haptik, im Spielmaterial. Während nämlich Baumkronen ein reines Kartenspiel ist, ist Waldland auch ein Brettspiel mit Pappbäumen und Tokens. Die Präsenz auf dem Tisch ist bei Waldland also schon mal gleich viel interessanter. Das führt auch dazu, dass sich Waldland haptisch viel angenehmer spielt, weil die einzelnen Elemente klarer zu unterscheiden sind, als bei Baumkronen, wo alles mit Karten gelöst wurde, was rasch zu Unübersichlichkeit führen kann.
Der Solomodus wurde verbessert und spielt sich hier bei Waldland viel angenehmer als bei Baumkronen. Außerdem war Baumkronen ein reines Zweipersonenspiel, während Waldland jetzt bis zu vier Spieler sehr gut funktioniert. Aber auch zu zweit ist Waldland weiterhin ein tolles Duell, weil es dafür ja fast identisch funktioniert wie Baumkronen.
Canopy – Baumkronen habe ich damals auf Kickstarter unterstützt und der Grund, weshalb ich jetzt Canopy: Evergreen – Waldland nicht unterstützt habe, ist der, dass ich generell keine Kickstarterprojekte mehr unterstütze. Aber warum sollte ich, wenn die guten Spiele eh dann meistens in den normalen Fachhandel kommen, wie eben in diesem Fall über Piatnik. Dazu möchte ich noch extra erwähnen, dass ich es großartig finde, dass Piatnik hier erstmals diesen Schritt gegangen ist, ein Kickstarterprojekt für den deutschen Markt zu lizensieren und ich würde mich freuen, mehr davon zu sehen. Und weiters sei erwähnt, dass diese Version von Piatnik nicht nur das Material enthält, was auf der Kickstarter-Seite als „Retail Edition“ angeführt wird, sondern auch sämtliche Elemente des „Unlocked Content“. Besonders hervorzuheben sind dabei die coolen Boxen, um sämtliches Material in der Schachtel übersichlicht zu verräumen.
Auch wenn ich hier jetzt lang und breit Waldland mit Baumkronen verglichen habe, werden sicher viele Käufer entweder Baumkronen nicht kennen oder den Zusammenhang nicht herstellen. Das ist auch überhaupt kein Problem, denn Waldland steht für sich allein und ist, meiner Meinung nach, in allen Aspekten besser als Baumkronen und sogar Spieler, welche nur Zweipersonenspiele spielen, können hier getrost zugreifen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Das Spiel wurde dankenswerterweise vom Verlag zu Verfügung gestellt.
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Serie: Stranger Things – Staffel 5, Vol. 2

Es geht großartig weiter.
Was soll ich hier groß schreiben? Fans der Serie haben Volume 2 der fünften Staffel bereits am ersten Tag der Ausstrahlung in einer Sitzung geschaut (so wie ich). Und wer mit dieser Serie nichts anfangen kann, wird hier auch nicht mehr einsteigen.
Wie bereits in Volume 1 werden manche Dinge in die Länge gezogen, aber es fühlt sich nie langatmig an. An allen Ecken und Enden merkt man, dass Netflix hier ordentlich Geld reingesteckt hat und dieses nicht verschwendet wurde. Volume 2 dieser finalen Staffel ist jedenfalls eine großartige Fortsetzung und ich freue mich schon auf die finale Episode, welche zu Neujahr erscheinen wird.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Der Herr der Ringe – Die Schlacht der Rohirrim (2024)

Fantasy Anime-Epos.
Fantasy/Action/Anime von Kenji Kamiyama mit Gaia Romilly Wise. 130 Min.
Inhalt: Ein plötzlicher Angriff von Wulf, einem skrupellosen Fürsten von Dunlending, zwingt den legendären König von Rohan, Helm Hammerhand, und sein Volk zu einem waghalsigen letzten Gefecht in der alten Festung Hornburg. Helms Tochter Héra befindet sich in einer zunehmend verzweifelten Lage und muss die Kraft aufbringen, den Widerstand gegen einen tödlichen Feind anzuführen, der nichts weniger als eine vollkommene Vernichtung anstrebt.
Dieser Film spielt 183 Jahre vor den Ereignissen der ursprünglichen Filmtrilogie. Wichtig ist hier halt klar hervorzuheben, dass es ein Animefilm ist, mit dessen typischen Merkmalen und einiger Stereotypen. Fans von Der Herr der Ringe, die generell mit Anime nichts anfangen können, werden auch diesem Film nichts abgewinnen. Während Animefans andererseits hier ein tolles Fantasyabenteuer erleben werden. Insgesamt ist Die Schlacht der Rohirrim ein Film, der die ambitionierte Erweiterung von Mittelerde wagt, dabei aber je nach Erwartungshaltung unterschiedlich wirkt. Für Fans, die Animation und neue Einblicke schätzen, kann er reizvoll sein, während er für Anhänger des klassischen Live-Action-Stils weniger stark ins Gewicht fällt.
Miranda Otto, die in der ursprünglichen Filmtrilogie Éowyn spielte, ist hier die Erzählerin. Auch dieses Konzept muss klar gemacht werden. Der Film stellt die Legende dar, wie sie nach Jahrhunderten noch erzählt wird und hat entsprechend mit Pathos geladene Momente und eine übermenschliche Heldenreise. Die Schlacht der Rohirrim ist sozusagen die Geschichte, die Éowyn uns erzählt.
Insgesamt sind die Animationen sehr gelungen. Die Kreaturen von Mittelerde wurden wunderbar dargestellt. Vor allem aber ist lobend hervorzuheben, mit welcher Detailliebe die Landschaften Neuseelands nachgezeichnet wurden und somit für Fans von Der Herr der Ringe sofort wiederzuerkennen sind. Aber auch viele Easter Eggs werden Fans ein nostalgisches Schmunzeln über die Lippen locken.
Besonders sei auch der Soundtrack hervorgehoben, der natürlich ebenfalls stark an die ursprüngliche Filmtrilogie angelehnt ist und Fans von der ersten Minute an zurück nach Mittelerde holt.
Fazit: Empfehlenswert.

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Spiel: Beutezug (Amigo)

Nächtlicher Beutezug.
Von Florian Nadler (ca. 20 Min.; 2-5 Spieler)
Beutezug ist ein kurzes, familienfreundliches Würfel- und Kartenspiel von Florian Nadler, das in sieben Runden ins Jahr 1897 entführt, wo sich die Mitspielenden als Gauner rivalisierend um die wertvollste Beute bemühen. Dabei wählen alle zuerst geheim ein Beuteziel aus und versuchen anschließend mit farbigen Würfeln und Boni aus früheren Karten das benötigte Ergebnis zu erreichen, um ihre Beutekarte zu ergattern.
Die Regeln sind schnell erklärt und die Partien dauern etwa 20 Minuten, was Beutezug zu einem unkomplizierten Spiel für zwischendurch macht. Ein Aufholmechanismus sorgt dafür, dass auch Spieler mit weniger Punkten in späteren Runden noch Chancen haben, was die Spannung über mehrere Partien erhalten kann.
Gleichzeitig bleibt der Einfluss des Würfelglücks spürbar und für Vielspieler könnte die strategische Tiefe begrenzt wirken, besonders zu zweit, wo die Interaktion weniger stark ist.
Insgesamt bietet Beutezug ein kurzweiliges Erlebnis mit leichtem Einstieg und dynamischem Ablauf, das vor allem Familien und Gelegenheitsspieler anspricht.
Fazit: Empfehlenswert.

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Serie: Hubert und Staller – Staffel 12

Mir gefällt’s.
Die Serie macht einfach Spaß, sie ist toll, spannend und lustig. Auch nach so vielen Staffeln fühlt sie sich frisch an und erlaubt einen entspannten Fernsehabend. Wer bis jetzt geschaut hat, kann getrost weiterschauen. Wer nicht, sollte es mal probieren. Ich freue mich schon auf die nächste Staffel.
Fazit: Für Krimifans und Freunde der leichten Unterhaltung sehr zu empfehlen.

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Film: Kung Fu Panda 4 (2024)

Pandastark.
Komödie/Action/Animation von Mike Mitchell mit Jack Black. 94 Min.
Inhalt: Po soll eigentlich einen neuen Krieger ausbilden, denn er wird von Meister Shifu auserwählt, zu einem spirituellen Führer des Tals des Friedens zu werden. Als jedoch eine mächtige Zauberin, die ihre Gestalt verändern kann, ein Auge auf seinen Stab der Weisheit wirft, wird Po klar, dass er gegen sie Hilfe braucht. Als er sich mit einer schlagfertigen Füchsin zusammentut, entdeckt er bald, dass Helden an den unmöglichsten Orten zu finden sind.
Kung Fu Panda 4 ist ein richtig gelungener Neustart für Po, der hier vor einer ganz neuen Herausforderung steht: Er soll zum spirituellen Anführer werden und gleichzeitig seinen Nachfolger als Drachenkrieger finden. Die Geschichte ist herzlich und humorvoll, und das Zusammenspiel von Po mit der raffinierten Füchsin Zhen ist voller Witz und Energie. Die neue Gegenspielerin, das Chamäleon, bringt Spannung und eine kreative Prise Fantasy ins Spiel. Visuell überzeugt der Film dank lebendiger Animation und fantasievoller Kämpfe, ein Augenschmaus für Jung und Alt. Auch wenn das Tempo stellenweise flott ist, wird die zentrale Botschaft dennoch spürbar, dass wahre Stärke nicht nur aus Kampf, sondern vor allem aus Vertrauen und Großmut entsteht. Insgesamt ein unterhaltsames, warmherziges Filmabenteuer, das Fans der Reihe genauso begeistert wie neue Zuschauer.
Fazit: Empfehlenswert.

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Spiel: Everdell Silverfrost (Pegasus Spiele)

Spannendes Winterabenteuer.
Von James A. Wilson und Clarissa A. Wilson (ca. 30–120 Min.; 1-4 Spieler)
Everdell Silverfrost führt die vertraute Welt des Originals in ein winterliches Setting über. Mit 3D-Berg, Holzfiguren und der neuen Schnee- und Feuer-Mechanik wirkt das Spiel von der Ausstattung her erneut hochwertig und atmosphärisch. Die Kombination aus Worker-Placement, Ressourcenmanagement, Set-Collection und Städtebau bietet Fans von Aufbau- und Strategiespielen erneut einen soliden Rahmen. Wer bereits mit dem Grundspiel gut zurechtkam, kann hier eine komplexere und herausforderndere Variante finden.
Allerdings zeigt sich, dass der Einstieg bei Silverfrost holprig sein kann, insbesondere wenn der Glücksfaktor der ersten Kartenzüge stark ins Gewicht fällt und das Spieltempo dadurch zäh wirkt, was wiederum zu Frust führen kann.
Wer erwartet, dass das Spiel das Gefühl des Originals exakt einfängt, könnte zudem von der deutlich höheren Komplexität und den neuen Mechaniken überrascht sein. Silverfrost steht mit Blick auf Anspruch und Planung klar über einem Familienspiel weit näher am Kennerspiel.
Insgesamt ist Everdell Silverfrost ein interessantes, gut ausgestattetes Spiel mit reizvollen Ideen und strategischem Tiefgang. Es wird sicherlich nicht alle begeistern, doch für Spieler mit Freude an Aufbau- und Ressourcenmanagement bietet es ein lohnendes Erlebnis.
Fazit: Empfehlenswert.

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Buch: Lees, Jordan – Whisperwicks. Die Suche nach den Flüsterflammen

Spannende Reise in ein Fantasieland.
Inhalt: Benjamiah liebt es, seiner Oma in der Buchhandlung auszuhelfen. Er glaubt an Wissenschaft, Logik und die Macht der Vernunft. Er glaubt nicht an Magie. Doch als er mit der Post ein mysteriöses Geschenk erhält, wird er in die Parallelwelt von Winkelwald geführt, wo sich dunkle Geheimnisse in einem riesigen Straßenlabyrinth verbergen, aus dem es kein Entkommen gibt. Zusammen mit Elizabella, von deren Vater er in dem fremden Ort aufgenommen wird, nimmt er eine Reihe von magischen Prüfungen auf sich, um das Verschwinden ihres Zwillingsbruders aufzuklären. Er hofft dabei, mit Hilfe der Flüsterflammen selbst einen Weg aus Winkelwald zurück nach Hause zu finden. Vor Elizabella und Ben liegt eine gefährliche Suche nach der Wahrheit.
Das Buch entführt Leserinnen und Leser ab etwa 11 Jahren in eine fantasievolle Parallelwelt namens Winkelwald. Der Protagonist Benjamiah stolpert aus seiner vertrauten Welt heraus in ein labyrinthartiges Abenteuer voller Magie, Rätsel und Geheimnisse. Der Kontrast zwischen logikbejahendem Alltag und übernatürlicher Welt erzeugt Spannung und Neugier, sodass der Leser schnell Anteil nimmt an der Suche nach den mysteriösen „Flüsterflammen“.
Die fantasievolle Welt mit ihren düsteren Gassen und geheimnisvollen Prüfungen lässt sich lebendig vorstellen und wird durch die handelnden Figuren glaubwürdig bevölkert. Freundschaft, Mut und Neugier wirken authentisch und geben der Geschichte Tiefe. Doch gerade durch die Fülle an Wendungen und das dichte Geflecht aus Geheimnissen kann das Tempo mitunter etwas hoch sein. Für jüngere Leser oder jene, die eine ruhige Erzählung bevorzugen, könnte der Einstieg daher mitunter etwas hektisch wirken.
Insgesamt ist Whisperwicks – Die Suche nach den Flüsterflammen ein spannendes Fantasy-Abenteuer mit viel Atmosphäre und einer originellen Idee, das besonders Fantasiefans empfängt, die sich auf etwas Mystisches einlassen möchten.
Andererseits darf aber auch nicht verheimlich werden, dass das Buch emotionale und traurige Momente hat, was hart sein kann, wenn man bisher nur gemütliche Kinderfantasy gelesen hat. Meiner Tochter etwa hat das Ende gar nicht gefallen und sie war halt besonders enttäuscht, weil ihr das Buch insgesamt sehr gut gefallen hat und sie es auch verschlungen hat.
Fazit: Kann probiert werden.

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Serie: Shetland – Staffel 10

Wieder eine spannende Geschichte.
Wie so oft gibt es nach derart vielen Staffeln nicht viel zu berichten. Wer es bisher mochte, wird wieder zufriedengestellt, wer nicht, wird hier nicht umgestimmt. Und wer es noch gar nicht kennt, aber Krimis mag, der sollte einfach mal reinschauen.
Ingesamt haben wir hier wieder einen spannenden Kriminalfall in einer wunderschönen Landschaft und das schottische Englisch ist einfach großartig. Die Geschichte ist ordentlich abgeschlossen, könnte man auch als Miniserie betrachten, ohne Vorkenntnisse.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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