Film: Ghosted (2023)

Klassische Action RomCom.
Action/Komödie mit Chris Evans und Ana de Armas von Dexter Fletcher. 116 Min.
Inhalt: Cole verliebt sich in die rätselhafte Sadie, findet aber bald heraus, dass sie eine Geheimagentin ist. Bevor sie sich für ein zweites Date entscheiden können, geraten Cole und Sadie in ein Abenteuer, um die Welt zu retten.
Ghosted ist ein Paradebeispiel für temporeiche Popcorn-Unterhaltung, die zwar keine neuen Maßstäbe setzt, aber dennoch für einen unterhaltsamen Filmabend taugt. Der Film setzt das bewährte Rezept der romantischen Actionkomödie respektabel um, ohne dem Genre jedoch nennenswerte Impulse zu verleihen. Zwar ist das Drehbuch gespickt mit Logiklöchern, echter Nervenkitzel bleibt aus und die Figurenzeichnung ist kaum mehr als schematisch – dennoch erfüllt Ghosted seinen Zweck und geht in seiner eigenen anspruchslosen Art vollends auf.
Trotz seiner Bedeutungslosigkeit macht der Film Spaß und lässt sich daher gut weggucken. Die zahlreichen Schauwerte und solide inszenierte Action-Choreografien tragen ebenso zur Unterhaltung bei wie das charismatische Hauptdarsteller-Duo. Speziell Chris Evans punktet mit zündendem Fish-out-of-Water-Humor. Gemeinsam füllen sie den Film mit Leben – und machen ihn trotz aller Schwächen zu einem kurzweiligen Vergnügen.
Höhepunkt des Films aber waren die überraschenden Gastauftritte diverser Stars als Kopfgeldjäger.
Fazit: Kann geschaut werden.

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Gedankensprung: Anime-Update Frühling ’25

Mein Animekonsum ist im Vergleich zum Winter ´25 leicht angestiegen, aber nicht erheblich. Der Grund dafür ist weiterhin eine Mischung aus Zeitmangel und Übersättigung. Aber dafür ist diesmal mein Sci-Fi-Herz bedient worden.

Moonrise war dabei sicherlich mein Liebling. Eine abgeschlossene Geschichte, die mit einer Staffel fertig erzählt ist, also eigentlich eine Miniserie. Es geht darum, dass viele Jahre in der Zukunft die Bewohner des Mondes einen Aufstand gegen die Herrschaft der Erde proben. Die Kolonien auf dem Mond wollen sozusagen die Unabhängigkeit. In diesen Konflikt stoßen dann noch eine mysteriöse Kreatur sowie eine hinterhältige Künstliche Intelligenz.
Der Plot ist spannend, die Charaktere interessant und die Animationen großartig. Sehr zu empfehlen.

Um im Space-Sci-Fi-Genre zu bleiben: I’m the Evil Lord of an Intergalactic Empire!. Anscheinend wollte da jemand unbedingt ein Space-Sci-Fi-Anime mit Gintama Humor machen, hat dann aber beschlossen, noch Isekai einzubauen, weil es sich sonst nicht verkaufen würde. Genau das ist es. Wer sich mit Anime auskennt und diese Begriffe versteht, weiß genau, was da geboten wird. Und trotzdem ist es unterhaltsam, macht Spaß und ich hab’s gern geschaut. Die letzte Episode ist ein schöner Abschluss und somit kann I’m the Evil Lord of an Intergalactic Empire! als Miniserie betrachtet werden.

Dann habe ich noch Once Upon a Witch’s Death geschaut. Hexengeschichten als Anime finde ich immer nett und auch diese hier war süß, hatte einige schöne emotionale Momente. Es geht hier darum, dass eine kleine Hexe verflucht wurde und in einem Jahr sterben wird, außer sie macht etwas. Ich finde, dass sie sehr ineffizient dabei vorgeht, den Fluch zu lüften und anscheinend wird teilweise sogar vergessen, dass sie überhaupt verflucht ist. Nichtsdestotrotz sind die einzelnen Folgen schön anzuschauen und machen Spaß. Die letzte Episode ist ziemlich düster und macht Vorfreude auf die zweite Staffel.

Zum Schluss habe ich noch From Old Country Bumpkin to Master Swordsman geschaut. Diese Fantasy-Serie ist in allen Aspekten schlecht und nicht zu empfehlen. Leider Zeitverschwendung pur. Anscheinend ist das Manga viel besser und wurde hier extrem schlecht umgesetzt. Ich habe einfach die Prämisse spannend gefunden und bin dann dran geblieben, weil ich gehofft hatte, dass es besser wird, aber leider nicht. Ein offenes Ende lässt Raum für eine zweite Staffel, die ich aber sicherlich nicht schauen werde.

Das gleiche betrifft The Beginning After the End. Ein Webtoon, das mir sehr gut gefallen hat, aber als Animeadaption eine Katastrophe ist. Zwei Episoden haben gereicht, um eine Petition unter den Fans zu starten, diese Serie abzusetzen und neu zu adaptieren.

Drei Serien, die ich gerne sehen würde, aber leider noch nicht dazu gekommen bin, sind Apocalypse Hotel, Fire Force Season 3 und Lazarus. Gintama liegt weiterhin mit Zenshuu, Hana wa Saku, Shura no Gotoku – Flower and Asura, Re:Zero 3rd Season und Terror in Resonance auf der Watchlist.

Ausblick auf den Sommer 2025:
Im Sommer sind einige Serien angekündigt, die mein Interesse geweckt haben. Mal schauen, wie viel ich davon dann auch wirklich unterkriege: Kaiju No. 8 Season 2, Rascal Does Not Dream of Santa Claus, Grand Blue Dreaming Season 2, Gachiakuta und Secrets of the Silent Witch. Aber wer weiß, ob nicht doch noch irgendwelche versteckte Perlen auftauchen.

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Spiel: Fischen (2F-Spiele)

Stichverwirrung.
Von Friedemann Friese (ca. 40-60 Min.; 3-5 Spieler)
Wie so oft bei 2F-Spiele wurde eine gute Idee in ein Spiel verpackt, dem aber der letzte Schliff fehlt. Die Idee wäre eh cool, dass man mehrere Stichrunden spielt und die Spieler mit wenig Stichen ziehen immer stärker werdende Karten nach. Daher der Titel Fischen, denn die Spieler mit vielen Stichen fahren an Land, die mit wenig bleiben auf dem Meer und fischen weiter. So viel zum hier verarbeiteten Thema.
Durch den Influx an neuen Karten hat jede Stichrunde eine andere Dynamik, was am Anfang spannend klingt, sich aber als repetitiv, langweilig und schließlich frustrierend entpuppt. Leider lebt das Spiel hauptsächlich von Glück (Fischen, Kartenhand bei Rundenbeginn) und es gibt eigentlich kaum Kontrolle oder Taktik.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Serie: Severance – Staffel 2

Weiterhin großartig!
Dankenswerterweise muss ich hier nicht viel schreiben. Wer die erste Staffel mochte, wird hier wieder super unterhalten, wer die erste nicht kennt, sollte sie sofort anschauen, denn sie ist großartig und ohne sie kann man die zweite ignorieren.
Einige Fragen wurden beantwortet, neue wurde geöffnet und am Ende gibt es wieder einen brutalen Cliffhanger.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Flora and Son (2023)

Nette Mutter-Sohn-Geschichte
Drama/Musik mit Eve Hewson von John Carney. 97 Min.
Inhalt: Die alleinerziehende Mutter Flora streitet sich mit ihrem Sohn Max in der Hoffnung, ein Hobby für ihn zu finden. Sie holt eine Gitarre aus einem Müllcontainer und entdeckt, dass die Trümmer einer Person die Rettung einer Familie sein können.
In diesem schönen, einfühlsamen Film folgen wir einer jungen Mutter, die ihren Platz im Leben sucht. Der Film ist unbeschwert, hat seine emotionalen Momente und präsentiert den sympathischen trockenen irischen Humor. Das zentrale Element ist natürlich die Musik, welche die Mutter und ihren Sohn endlich zueinander bringt. Joseph Gordon-Levitt als Gitarre Lehrer bringt noch eine tolle Würze.
Insgesamt ist es eine ungewöhnliche, sanfte Geschichte über Menschen, die aus dem realen Leben kommen, eingebettet in das schwierige sozioökonomische Umfeld Dublins.
Fazit: Kann geschaut werden.

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Spiel: Blütenreich (KOSMOS)

Die vielfältige Welt der Schmetterlinge.
Von Michael Løhde Andersen (ca. 15-30 Min.; 2-5 Spieler)
In diesem Kartenspiel sammeln wir Schmetterlinge vor uns und generieren dadurch Punkte. Wer zuerst 15 Punkte hat, gewinnt.
In jedem Zug ziehen wir entweder eine Karte oder legen eine vor uns aus. Dabei wollen wir Sets von Schmetterlingen sammeln, um Punkte zu generieren. Schmetterlinge kann man allerdings nur auslegen, wenn man genug Blumen im Garten hat. Manche Schmetterlinge gestatten spezielle Aktionen, die man geschickt einsetzen sollte, um sich Vorteile zu beschaffen.
Insgesamt ist Blütenreich ein recht geradliniges Spiel mit einem klassischen Set Collection Mechanismus. Der Charme entfaltet sich durch die wunderschönen Illustrationen der Schmetterlinge. Die zentrale Dynamik liegt darin zu schauen, was andere sammeln und das entweder wegzuschnappen oder sich auf was anderes zu konzentrieren. Ansonsten gibt es aber keinen richtigen Twist und auch kein spezielles Spielelement, das Blütenreich besonders hervorheben würde.
Das hier ist ein einfaches Kartenspiel, das sich gemütlich spielt und solide funktioniert. Für neue Spieler im Hobby sehr zu empfehlen, für erfahrene Spieler mit einem vollen Regal eher uninteressant.
Fazit: Kann probiert werden.

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Das Buch wurde dankenswerterweise vom Verlag zu Verfügung gestellt.
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Buch: Lustiges Taschenbuch Abenteuer 07-12 (Staffel 2)

Weiterhin tolle Abenteuer.
Insgesamt ist diese zweite Staffel eine große Verbesserung zur ersten. Während jene nämlich hauptsächlich eine Geschichtensammlung mit Wiederöffentlichungen war, gibt es hier nun konstant in jedem Band eine Erstveröffentlichung, also wirklich regelmäßig neue Geschichten. Außerdem hatte ich ja bemängelt, dass es in der ersten Staffel keine einzige Geschichte von Indiana Goof gab. Das hat sich hier nun zum Glück geändert. Tatsächlich sind sogar zwei der Erstveröffentlichungen Abenteuer mit Indiana Goof.
Eine weitere Erstveröffentlichung, die mir besonders gut gefallen hat, ist eine tolle Steampunk-Geschichte in Band 9.
Es gibt auch hier keine übergreifenden Geschichten, jede steht für sich alleine und somit kann auch jeder Band individuell gelesen werden, ohne die vorangehenden kennen oder die folgenden lesen zu müssen.
Insgesamt wurden meine Kinder und ich von dieser zweiten Staffel weiterhin sehr gut unterhalten und wir machen direkt mit der dritten Staffel weiter.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: The Gorge (2025)

Spannender Nervenkitzel.
Action/Horror mit Anya Taylor-Joy von Scott Derrickson. 127 Min.
Inhalt: Zwei hochqualifizierte Agenten werden in Wachtürmen auf gegenüberliegenden Seiten einer riesigen und streng geheimen Schlucht eingesetzt. Sie sollen die Welt vor einem mysteriösen Übel schützen, das in den Tiefen der Schlucht lauert.
Auch wenn ein Film nicht geradliniger und vorhersehbarer sein könnte, macht es dennoch Spaß, den beiden Scharfschützen zuzuschauen, wie sie sich über die Schlucht hinweg kennenlernen und dann gemeinsam den Horror bekämpfen, der von dort unten nach oben kommt. Simpler Plot, solide Action, tolle Schauspieler. Eben die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern ist es, was diesen Film so besonders und sehenswert macht. Eingebettet in wunderschöne Natur mit toller Produktionsqualität.
Fast genau in der Mitte beginnt die Achterbahnfahrt, in welcher dann Horror- und Actionfans voll auf ihre Kosten kommen.
Fazit: Kann geschaut werden.

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Gedankensprung: Österreichischer Spielepreis 2025

Letzte Woche wurde der Österreichische Spielepreis 2025 vergeben.
Gewonnen hat Gloomies (Ravensburger), ein Familienspiel, in welchem wir Weltallblumen pflanzen und gedeihen lassen.
Den Spiele-Hit Kinder hat Käpt’n Kuck (Pegasus) gewonnen, in welchem man mit Fernrohr und Würfelkanone eine Schatzinsel sucht.
Den Spiele-Hit Familie hat das großartige Ziggurat (Schmidt Spiele) gewonnen, welches ich erst letzte Woche in diesem Blog besprochen habe.
Der Spiele-Hit Freunde ging an Cut it! (Game Factory) wo man mit einer Schere nach Vorgaben Puzzleteile ausschneidet.
Der Spiele-Hit Experten ging an Seti (Verlag Heidelbaer / CGE), in welchem man umfangreich den Weltraum erforscht. Bei unserem Spieleabend ein großer Hit.
Den Spiele-Hit Karten gewann Castle Combo (Kosmos), wo es darum geht, Schlossbewohner derart auszuspielen, dass sie gemeinsam tolle Effekte generieren.
Den Spiele-Hit Trend gewann Fliptown (Strohmann Games), ein Flip & Write Spiel im Wilden Westen.

Von all diesen Spielen habe ich nur Ziggurat gespielt, was mir sehr gut gefallen hat. Die anderen Spiele würde ich alle sehr gerne mal ausprobieren. Speziell Castle Combo und Fliptown klingen für mich sehr interessant.

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Spiel: Ziggurat (Schmidt Spiele)

Ich bin begeistert. Großartiges kooperatives Legacy-Kinderspiel.
Von Rob Daviau und Matt Leacock (ca. 30-45 Min.; 2-4 Spieler)
In diesem Spiel erlebt man kooperativ eine Geschichte über sechs Kapitel hinweg. Immer wenn man ein Kapitel abgeschlossen hat, öffnet man das Kuvert vom nächsten Kapitel, fügt neues Spielmaterial hinzu, klebt Sticker auf und liest die Geschichte weiter.
In der Tischmitte steht eine Ziggurat, ein Tempel mit sechs Ebenen. Jeder Spieler wählt einen von zwölf Charakteren und bewegt ihn entlang dieser Ebenen, klettert über Leitern auf die nächste Ebene oder rutscht bei Rampen wieder runter. Im Grunde ein dreidimensionales Schlange-und-Leitern-Spiel mit noch sehr viel drum herum. Es ist aber wichtig sich abzusprechen und gegenseitig zu helfen, denn nur wenn alle die Spitze erreichen, hat man gemeinsam gewonnen.
Neben dieser kooperativen Hauptmission bietet aber jedes Kapitel noch vier Nebenaufgaben, die kompetitiv sind, denn nur einer kann der erste sein und den Ehrentitel erringen. Die vier Ehrentitel-Nebenaufgaben sind ein richtig tolles Element, weil diese bei den Kindern (aber auch Erwachsenen) den Ehrgeiz wecken, nicht geradling auf die Spitze zu stürmen, sondern Umwege zu machen und manchmal auch ein Risiko einzugehen.
Mit jedem Kapitel (Kuvert) kommen neue Spielelemente dazu und somit ist jede Partie anders, komplexer, herausfordernder. Es macht einfach Spaß die Geschichte weiterzulesen, denn diese ist echt gut und lustig geschrieben, und es ist immer spannend zu schauen, was da jetzt neu dazu kommt.
Natürlich bedeutet das aber auch, dass das Spiel auf sechs Partien beschränkt ist, denn es gibt nur sechs Kapitel, also sechs Kuverts. Das Abenteuer ist dann zwar zu Ende, aber die finale Version von Ziggurat, also jene mit allen eingebauten Elementen, kann immer wieder gespielt werden, jedoch ohne Geschichte, sondern als reines Brettspiel.
Ich habe die gesamte Kampagne mit meinen Kindern (5 und 9) an einem verlängerten Wochenende durchgespielt, weil sie nach jedem Kapitel gleich wissen wollten, wie es weitergeht und sofort die nächste Partie spielen wollten. Wir haben also an drei Tagen hintereinander jeweils zwei Partien gespielt. Und das hat echt super funktioniert. Ob aber demnächst Interesse herrscht, Ziggurat nochmal als reines Brettspiel zu spielen, jetzt wo die Geschichte fertig ist, weiß ich nicht. Es steht jedenfalls im Regal bereit.
Am Ende findet man Sticker, damit eine zweite Gruppe die Kampagne nochmal spielen könnte, aber ich weiß nicht, wie angenehm es ist, wenn das Spielfeld und Regelheft schon vollgeklebt sind und man in jedem Kapitel dann bestimmte Dinge zwar sieht, aber ignorieren muss, weil sie erst in einem späteren Kapitel kommen. Aber es ist jedenfalls genug Material da, damit ein Exemplar von Ziggurat zweimal gespielt werden könnte.
Da dieses Spiel mit Stickern verändert wird, kann es in seiner intendierten Kampagnenform nur einmal gespielt werden. Man kann es am Ende nicht zurücksetzen, mit einer anderen Gruppe neu starten oder gar verkaufen. Ich finde aber, dass man für den Preis ein hochwertiges Material erhält, eine tolle Geschichte erlebt und sechs Partien mindestens damit spielt. Es klingt im ersten Moment dramatisch: „Nur sechs Partien!“ Aber ganz ehrlich, wie viele Partien spielt man wirklich mit irgendeinem Brettspiel, das man im Regal stehen hat? Außerdem kann man die finale Version eh immer wieder spielen. Und wenn ich mit meinen beiden Kindern ins Kino gehe, zahle ich mehr als für dieses Spiel und werde insgesamt (in Minuten) weniger unterhalten. Daher habe ich hier mit der Preis-Leistung-Relation überhaupt kein Problem. Schließlich könnte man ja auch sämtliches Material aus dem Spiel rausnehmen und den Kindern einfach so zum Spielen geben, weil es eben so hochwertig ist und fürs freie Spielen problemlos verwendet werden kann.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Ziggurat (Schmidt Spiele)
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Das Spiel wurde dankenswerterweise vom Verlag zu Verfügung gestellt.
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