Gedankensprung: Stargate News

Letzte Woche Star Trek, diese Woche Stargate.
Nachdem Amazon bereits vor einigen Jahren MGM gekauft und angekündigt hatte, Stargate neu zu starten, brodelte jahrelang die Gerüchteküche: Film oder Serie? Neustart oder Fortsetzung? Wer schreibt, wer produziert, wer kehrt zurück?
Nun sind also endlich Nägel mit Köpfen gemacht worden und es wurde offiziell angekündigt, dass mit Martin Gero, Brad Wright und Joseph Mallozzi die einstigen Köpfe hinter Stargate zurückkehren und gemeinsam eine Fortsetzung des Franchises machen werden. Es handelt sich dabei um eine Serie, die einen sog. Soft Reboot anpeilt, also eine Fortsetzung der Geschichte, aber mit neuen Charakteren und so ausgelegt, dass auch Zuschauer einsteigen können, die bisher noch nichts vom Franchise geschaut haben.
Einen Überblick über das gesamte Stargate Franchise bisher könnt ihr >>hier<< nachlesen.
Ich weiß, online herrscht nun viel Euphorie ob dieser Ankündigung und auch ich freue mich durchaus. Dennoch möchte ich etwas Skepsis in den Ring werfen. In all unserer romantisierten Nostalgie sollte man nicht vergessen, dass die letzten beiden Staffeln von SG1 und die beiden anschließenden Filme grottenschlecht waren und die drei oben genannten Männer dafür verantwortlich waren. Ebenso hat die dritte Serie SGU die Fans gespalten und entsprechend wurde diese auch nach zwei Staffeln ohne Abschluss abgesetzt. Natürlich, bei SGU muss dazu gesagt werden, dass diese Serie von den Studiobossen damals als Antwort auf Battlestar Galactica gefordert wurde und keiner der Showrunner je richtig glücklich damit war und es halt eine Pflichtaufgabe war, um Geld zu verdienen.
Ebenso möchte ich erwähnen, dass Brad Wright vor einigen Monaten bereits gesagt hat, dass seine Idee einer Fortsetzung des Franchises wäre, die politischen Aspekte auf der Erde näher zu beleuchten, wer denn nun verantwortlich für das Stargate Programm sei und was man damit macht. Ein bisschen Thriller mit politischen Intrigen. Dazu muss ich aber klar sagen: Nein, interessiert mich überhaupt nicht. Und ich glaube auch nicht, dass es so kommen wird, denn die Studiobosse von Amazon haben ja explizit betont, dass sie Stargate als die große Sci-Fi-Marke für Prime Video aufbauen wollen, also wird da schon die klare Vorgabe kommen, viel im Weltraum mit cooler Technologie zu machen.
Wie dem auch sei, mein Fazit bleibt das gleiche wie letzte Woche bei Star Trek: Ich bin skeptisch, lasse mich aber gerne positiv überraschen.

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Spiel: Cascadia Junior (Kosmos)

Tolle Wildniserkundung für Kinder.
Von Fertessa Allyse, Randy Flynn (ca. 15-30 Min.; 2-4 Spieler)
Cascadia Junior ist eine bezaubernde Kindervariante des beliebten Legespiels, die auf wunderbare Weise die Natur von Cascadia einfängt. Mit klaren, einfachen Regeln können selbst Kinder ab sechs Jahren eigene Landschaften gestalten, indem sie Wildnis-Plättchen clever anlegen und Tiersymbole kombinieren. Kinder lernen, strategisch zu denken, müssen aber nicht überfordert werden, weil das Spiel eine schöne Balance zwischen Zugänglichkeit und Sinn für Planung findet.
Das Material ist liebevoll illustriert und die Tierchips und Landschaftstableaus tragen dazu bei, dass das Spiel nicht nur taktisch reizvoll, sondern auch visuell und haptisch sehr ansprechend ist.
Für Familien, Natur- und Tierfans ist Cascadia Junior eine rundum gelungene Einstiegsversion des Originals, die nicht nur Kindern Freude macht, sondern Eltern genauso begeistert, wenn sie gemeinsam bauen, entdecken und puzzeln.
Fazit: Empfehlenswert.

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Serie: Star Wars Visions – Staffel 3

Anime trifft wieder auf Star Wars.
Zurück zu den Anfängen heißt es hier, denn wie bereits in Staffel 1 sind alle Geschichten der dritten Staffel dieser Anthologie-Serie von japanischen Animestudios gemacht worden. Bei der zweiten Staffel war es ja kein Anime und die allgemeine Qualität war nicht so gut, aber jetzt kehren wir zu dem zurück, was damals von Fans und Kritikern gelobt wurde.
Mir persönlich hat es erneut sehr gut gefallen. Wenn man kreativen Menschen Freiheiten gibt, entstehen meistens dann auch tolle Produkte.
Es sei noch dazu gesagt, dass diese Serie nicht Kanon ist, also keinerlei Einfluss auf die restlichen Star Wars Filme und Serien hat. Es ist einfach nur cool anzuschauen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: The Fall Guy (2024)

Positive Überraschung.
Action/Komödie mit Ryan Gosling und Emily Blunt von David Leitch. 126 Min.
Inhalt: Nachdem er das Unternehmen ein Jahr zuvor verlassen hat, tritt der kampferprobte Stuntman Colt Seavers wieder in Aktion, als der Star eines großen Studiofilms plötzlich verschwindet. Während sich das Geheimnis um den vermissten Schauspieler vertieft, findet sich Colt bald in einer Verschwörung wieder.
Dieser Film ist ein gutes Beispiel dafür, wie schlechtes Marketing ein falsches Bild von einem Produkt entstehen lassen kann. Aufgrund der Trailer und der Inhaltsangabe hatte ich einen anderen Film erwartet und daher bisher um The Fall Guy einen großen Bogen gemacht. Nun hat es sich halt zufällig ergeben, dass ich ihn irgendwo mitgeschaut habe und muss gestehen, dass ich echt positiv überrascht wurde.
Tatsächlich geht das nicht nur mir so, denn das Marketing wird oft als ein Mitgrund dafür genannt, dass dieser Film an den Kinokassen nicht so erfolgreich war wie erwartet. Wegen falscher oder uneindeutiger Botschaften, Zielgruppenunsicherheit und andersgearteter Erwartungen.
The Fall Guy liefert aber genau die Art von Blockbuster-Unterhaltung, die einem gefällt: mitreißend, charmant und voller Herz. Ryan Gosling und Emily Blunt begeistern mit spürbarem Spaß in ihren Rollen und einer Chemie, die glaubwürdig und leichtfüßig zugleich wirkt. Die Action- und Stuntsequenzen bringen echtes Handwerk zurück auf die Leinwand und erinnern daran, dass wir Blockbuster lieben, weil sie uns einfach unterhalten.
Der Film feiert jene, die hinter den großen Momenten stehen, nämlich die Stuntleute, die Action möglich machen, und schafft daraus eine liebevolle Hommage, ohne dabei sentimentale Klischees zu bedienen.
Wer also einen Film sucht, der Spaß macht, beim Zuschauen mitreißt und dabei noch ein wenig mehr bietet als „Explosionen und Helden“, wird hier hervorragend bedient.
Diese Film basiert übrigens auf der gleichnamigen Serie aus den 1980ern, ist aber weder eine Fortsetzung noch ein Reboot davon. Tatsächlich haben Film und Serie außer den Namen und das Thema Stuntman nichts gemeinsam. Und das führt wieder zurück zum schlechten Marketing. Der Film setzt bewusst auf eine moderne Meta-Perspektive, also eine Hommage an Stuntarbeit und Filmbranche im Allgemeinen, doch das Marketing sprach nie klar aus, dass es sich nicht um ein Remake oder Reboot handelt. Serienfans sahen im Trailer zu wenig vom Original, zu wenig Nostalgie und für ein neues Publikum gab es keine klare Botschaft.
Fazit: Empfehlenswert.

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Gedankensprung: Star Trek News

Das Ende ist besiegelt. Aber wird es einen Neustart geben?
Ich habe vor ein paar Monaten an dieser Stelle erklärt, weshalb ich den Film Star Trek Section 31 und die Serie Star Trek Academy nicht schauen werde. Damals habe ich auch erklärt, dass Alex Kurtzman, der Chef von der Produktionsfirma Secret Hideout, welche derzeit exklusiv Star Trek produziert, zuerst mit Paramount und jetzt mit Skydance auf dem Rücken der Star Trek IP Spielchen spielt. Paramount hat vor vielen Jahren einen idiotischen Vertrag unterschrieben und Skydance, welches jetzt Paramount gekauft hat, muss noch damit leben. Doch nun hat es sich ausgespielt.
Skydance wird den Vertrag mit Secret Hideout mit an Gewissheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht verlängern, was konkret bedeutet, dass Secret Hideout bis Ende 2025 noch so viel drehen darf, wie es möchte und danach nur noch die dazugehörende Postproduktion erlaubt ist. Secret Hideout hat jetzt die vierte und fünfte Staffel von Star Trek Strange New Worlds abgedreht und steckt jetzt mitten in den Dreharbeiten für die ersten beiden Staffeln von Star Trek Academy. Danach wird es von Alex Kurtzman und Secret Hideout kein weiteres Star Trek mehr geben.
Das Problem an der Sache ist aber, dass wegen des seltsamen Vertrags, den Secret Hideout mit Paramount geschlossen hat, alle Elemente, die von Secret Hideout für Star Trek neu erfunden worden sind, diesem Studio gehören. Da man sich aber bei Skydance komplett von Secret Hideout lösen möchte, darf man in zukünftigen Star Trek Projekten nichts verwenden, was mit Star Trek Discovery, Star Trek Picard, Star Trek Lower Decks, Star Trek Prodigy, Star Trek Strange New Worlds, Star Trek Section 31 und Star Trek Academy zu tun hat. Natürlich würde man jetzt denken, dass wenn Skydance genug Geld auf den Tisch legt, dann bekommen sie die Rechte dafür. Aber erstens hat Skydance bereits viel Geld ausgegeben, um Paramount zu kaufen und hat derzeit andere Pläne, für die es Geld braucht. Zweitens wollen die Chefs von Skydance Alex Kurtzman nicht noch mehr Geld geben. Und drittens soll Alex Kurtzman aus reinem Trotz heraus die Rechte auch gar nicht verkaufen wollen.
Ebenso hat Skydance letztens angekündigt, die Star Trek Filmreihe von Bad Robot unter J. J. Abrams mit Chris Pine nicht fortführen zu wollen. Stattdessen ist eine neue Film-Trilogie geplant, losgelöst von Secret Hideout und Bad Robot, bzw. von Alex Kurtzman und J. J. Abrams. Da passt es auch ganz gut, dass anscheinend die Macher der Serie Star Trek Enterprise mit Captain Jonathan Archer aus dem Jahr 2001 bereits bei Skydance Gespräche führen, um eine eigenständige neue Star Trek Serie zu produzieren, Codename Star Trek United.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass irgendein Studioboss herkommt und sagt, dass alles, was zwischen 2009 und jetzt unter dem Namen Star Trek produziert wurde, ignoriert werden sollte und man das einfach in ein Paralleluniversum abschiebt. Ich bin skeptisch, lasse mich aber gerne positiv überraschen.

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Buch: Löwenberg, Mark – Der Schatz der Ägäis

Spannendes Abenteuer mit viel archäologischer Recherche.
Inhalt: Hannes Saba, ein österreichischer Archäologe, gerät auf der Suche nach seinem verschollenen Vater zwischen die Fronten von kriminellen Schatzgräbern, der kretischen Mafia, Interpol und einer Gruppe Neonazis. Dabei stößt er auf die Spur eines Schatzes, der irgendwo in der Ägäis versteckt sein soll und damit beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn welche Informationen hat sein Vater? Und wer hat diesen entführt?
Der Autor hat hier sehr gut die Lebensrealität und den Alltag von Archäologen recherchiert und dargestellt, nämlich in Form des Hauptcharakters Hannes Saba. Seine Sorgen, Ängste, Geldprobleme und akademischer Stress geben Einblick in das Leben eines Archäologen. Weil das alleine aber nicht reicht, um ein Buch zu füllen oder einen spannenden Plot zu erzählen, gibt es hier noch eine Schatzsuche in Form einer Schnitzeljagd quer durch Griechenland. Diese erinnert an die Bücher von Dan Brown und ist ebenfalls sehr gut recherchiert. Dabei lernt man auch noch einiges über die griechische Antike und die Bronzezeit und auch, dass es sogar noch andere Epochen gab, wie eben die römische und byzantinische Zeit. Der Showdown am Ende steht in bester Tradition von Indiana Jones, jedoch ohne esoterisch-magische Elemente.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Buch: Löwenberg, Mark – Das Erbe des Sokrates

Ein Spaziergang durchs antike Athen mit einem spannenden Krimi daneben.
Inhalt: Im Jahre 397 v.Chr. lag Athen in Trümmern. Sparta, das den Peloponnesischen Krieg gewonnen hatte, diktierte das Geschehen. Die 30 Tyrannen waren zwar vertrieben worden, aber die Narben, die sie hinterlassen hatten, saßen tief. Und die Hinrichtung von Sokrates hat die Schwäche der Demokratie offenbart. Vor diesem Hintergrund muss Thespis einen Mörder finden, um seinen unschuldig angeklagten Freund die Todesstrafe zu ersparen. Dabei stößt er mitten in eine politische Intrige und plötzlich ist das Leben seiner eigenen Familie nicht mehr sicher.
Das hier ist ein weiteres eBook für Kindle (und Tolino) von Löwenberg, diesmal ein toller historischer Krimi. Gefallen hat mir hier vor allem die Beschreibung des antiken Athens, man hat teilweise wirklich das Gefühl dort entlang zu spazieren. Man erhält einen guten Eindruck des damaligen Lebens und die Begegnungen mit Persönlichkeiten sind auch sehr interessant. Aber es nicht nur ein Panoramabild Athens, sondern auch eine Nacherzählung der bedeutenden Ereignisse jenes Jahres (und im Epilog dann noch deren Auswirkungen).
In dieses historische Bild hat der Autor einen Krimi eingepflanzt, der bis zum Ende spannend bleibt. Ob es so etwas wie einen „Archon gegen das Verbrechen“ wirklich gegeben hat, sei jetzt mal dahingestellt, aber die Charaktere des Thespis und seines unfreiwilligen Schülers Olinth sind sehr gut ausgearbeitet.
Fazit: Für Krimi-Fans und Geschichtsinteressierte gleichermaßen zu empfehlen.

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Buch: Löwenberg, Mark – Anekdoten von der Kinokasse. Ein kleiner Reiseführer für Kinobesucher

Für alle Kindle-Besitzer, die gerne ins Kino gehen und gerne lachen.
Der Autor hat eine Zeitlang an einer Kinokasse gearbeitet und dabei Tagebuch geführt, was ihn alles für abstruse Dinge dort so passiert sind. Und ja, man kann es kaum glauben: Unfreundliche Studenten, wütende Väter, horrorliebende Großmütter.
Das Büchlein ist sehr kurz und man hat es bald gelesen. Aber das ist es wert. Und manch einer mag vielleicht sogar etwas lernen, aber sicher jeder wird bei den meisten Geschichten nur den Kopf schütteln oder sich vor Lachen nicht mehr halten können.
Fazit: Super!

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Buch: Löwenberg, Mark – Chersos. Die Königskriege

Mein erster Ausflug in die verlagsunabhängige E-Book-Welt von Amazon war ein voller Erfolg.
Inhalt: Reo wird ungerechterweise von den Wachmännern des Fürsten gejagt, weshalb er beschließt, seine Heimat zu verlassen. Das ist aber nicht so einfach. Da gerät er an das Mädchen Catka, mit deren Hilfe er das bewerkstelligen kann, aber dafür muss er sie auf eine Reise durch Chersos begleiten, um eine alte Prophezeiung zu erfüllen. Da Chersos gerade in den Wirren eines Bürgerkriegs steckt, gestaltet sich das nicht gerade einfach.
Das Buch selbst ist spannend, die drei Handlungsstränge gut aneinander angepasst und man merkt, dass der Autor sich viel Mühe gegeben hat, eine fantastische Welt zu kreieren, die sich vom altbekannten Ork-und-Elfen-Brei abhebt. Fliegende Schiffe, magische Steine und ein finsterer Dämon bringen Spannung und einen ganz besonderen Flair. Das Ende finde ich auch relativ gut gelöst, weshalb man nicht mit einem unzufriedenen Nachgeschmack bleibt. Ich bezweifle, dass eine Fortsetzung kommen wird. Aber die ist auch nicht nötig. Im Gegenteil hoffe ich, dass sich der Autor anderen Genres widmet, für die es einen offeneren Markt gibt.
Fazit: Ich war mir am Anfang nicht sicher, ob ich so eine Indipendent-Produktion lesen sollte, doch ich habe es gewagt und wurde belohnt. Die Lust wurde geweckt, weiteren unbekannten Autoren auf Amazon eine Chance zu geben.

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Spiel: Ökosystem (Leichtkraft-Verlag)

Baue ein kleines Ökosystem.
Von Matt Simpson (ca. 15-20 Min.; 2-6 Spieler)
Ökosystem wirkt auf den ersten Blick wie ein hübsch gestaltetes, schnell erklärtes Draft- und Tableau-Spiel mit Naturthema und erfüllt diesen Anspruch auch. Durch Drafting werden Karten gesammelt, die man vor sich in eine fiktive 4×5 Matrix legt und dabei je nach Positionierung der Karten Punkte generiert.
Doch bei näherem Hinsehen bleibt der Eindruck einer halben Lösung: Die Strategien sind begrenzt und man spürt schnell, dass sich die Wahlmöglichkeiten wiederholen. Die kleinen Karten machen das Handling auch noch haptisch unangenehm. Im Spiel zu zweit fühlt sich der Zusatzmechanismus („neutraler dritter Spieler“) etwas aufgezwungen an und bremst den Spielfluss unnötig. Zwar punktet das Spiel mit einem stimmigen Thema und schöner Präsentation, am Tisch bleibt es aber eher eine nette Zwischenrunde als ein bleibendes Erlebnis. Wer anspruchsvolleren Tiefgang oder variable Spielabläufe sucht, wird enttäuscht sein.
Fazit: Kann probiert werden.

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