Spiel: The Whatnot Cabinet (Pencil First Games)

Nettes Set Collection Spiel.
Von Eduardo Baraf, Steve Finn und Keith Matejka (ca. 20-30 Min.; 1-4 Spieler)
In diesem Spiel sammeln die Spieler Gegenstände, um diese im eigenen Regal auszustellen. Pro Spalte und Reihe im Regal erhält man Punkte je nach Set-Wertung. Nach mehreren Runden ist die Sammlerei zu Ende und wer da dann das am beste arrangierte Regal hat, hat gewonnen.
Insgesamt funktioniert das Spiel gut, ist flüssig, macht auch Spaß, ist für mich aber etwas zu groß für das, was es bietet und der Startspielermechanismus ist leider auch nicht komplett durchdacht.
The Whatnot Cabinet ist eine größere Variante des fantastischen Floriferous desselben Verlags, ich muss jedoch sagen, dass mir in allen Aspekten Floriferous besser gefällt.
Fazit: Kann gespielt werden.

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Buch: Wells, Martha – Tagebuch eines Killerbots (dt. #?; eng. #7): System Collapse

Tolle Fortsetzung!
Inhalt: Als ein Konzern versucht eine Separatisten-Kolonie zu versklaven, muss Killerbot seine Menschen in Sicherheit bringen.
Mir hat auch dieser Band wieder sehr gut gefallen. Die Action-Achterbahnfahrt ist spannend geschrieben und wie immer natürlich auch die Gedankengänge des Killerbots. Fans werden begeistert sein.
Fazit: Immer noch sehr zu empfehlen.

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Serie: Fallout – Staffel 1

Großartige Serie.
Wir haben hier einen gelungenen Mix aus Drama und Humor in einer postapokalyptischen Welt, die vor Kreativität nur so strotzt. Es macht einfach Spaß, dem Hauptcharakter zuzuschauen, nämlich Lucy aus Vault 33, wie sie die Welt erforscht, von einer abstrusen Situation in die nächste gerät und dabei immer ihren Vater sucht. Insgesamt eine absolut gelungene Umsetzung der Welt der Computerspiele, welche die Fans voll zufriedenstellt. Aber man muss – so wie ich – die Computerspiele gar nicht kennen, um diese Serie hier genießen zu können.
Diese erste Staffel endet in einem Cliffhanger, aber eine zweite Staffel ist bereits in Arbeit und ich freue mich schon sehr darauf.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Ghostbusters – Frozen Empire (2024)

Tolles Geisterjägerabenteuer.
Komödie / Fantasy mit Mckenna Grace von Gil Kenan. 109 Min.
Inhalt: Die Spengler-Familie kehrt in die legendäre New Yorker Feuerwache zurück, um sich mit den Geisterjägern der ersten Generation zu verbünden, die ein streng geheimes Forschungslabor eingerichtet haben und die Geisterjagd so revolutionieren wollen. Als die Entdeckung eines uralten Artefakts eine böse Macht freisetzt, müssen alte und neue Geisterjäger ihre Kräfte bündeln, um ihr Zuhause zu schützen und die Welt vor einer zweiten Eiszeit zu bewahren.
Mir hat der Film sehr gut gefallen, denn er bietet etwas, was ich in den letzten Jahren bei vielen Filmen vermisst habe, nämlich eine spannende, nachvollziehbare Spurensuche. Statt Non-Stop-Action, wie wir es mittlerweile von Marvel gewohnt sind, nimmt man sich hier wirklich die Zeit, das Publikum gemeinsam mit den Charakteren auf Spurensuche zu schicken, um herauszufinden, wer denn der Gegner ist und wie man ihm entgegentreten kann. Auf diesem Weg gibt es einen tollen Mix aus spannenden und witzigen Momenten, die dann in einem gelungenen Showdown münden. Für alte Fans gibt es viele tolle Nostalgiemomente, also für diese Zielgruppe sehr gelungen.
Mein großer Kritikpunkt sind die zwei neuen Charaktere, die da eingeführt worden sind. Ich finde, die sind schlecht ausgearbeitet und nehmen einfach Platz weg in einem Film, der bereits von Charakteren überquillt. Man hätte die gleiche Geschichte genauso gut ohne die beiden schreiben und den anderen mehr Platz geben können.
Ich finde es sehr schade, dass der Film an den Kinokassen gefloppt ist, aber es gab halt nicht genug Interesse. Persönlich wäre mir daher sogar lieber, wenn es keinen weiteren Film mehr gibt, statt eine schlechte Fortsetzung. Im Gegenteil würde sich Ghostbusters als Serie viel besser anbieten – 10 Episoden, in welcher jeweils ein anderer Geist gefangen wird.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Spiel: Freeze Factory (Piatnik)

Tolles Familienspiel.
Von Gil Druckman und Danny Hershkovits (ca. 25-35 Min.; 2-4 Spieler)
In diesem taktischen Spiel verschieben wir auf dem Spielbrett Eissorten, um die korrekten drei in eine Reihe zu bekommen, um die diversen Aufträge zu erfüllen.
Das Spiel ist flott und birgt trotz simpler Regeln eine interessante taktische Tiefe. Ein angenehmes Familienspiel für clevere Kinder.
Fazit: Empfehlenswert.

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Buch: Kuster, Joe – Quantum Beginnings (Entangled Fates 1)

Schlecht geschriebene männliche Teenager-Fantasie.
Inhalt: Alex Sage war ein typischer College-Student, als ein automatisierter Halbunfall seine Eltern tötete und große Teile seines Gehirns beschädigte. Da er sich in einem fast vegetativen Zustand befand, implantierte Apollo Technologies einen Quantencomputer in sein Gehirn – einen, auf dem illegaler, hochmoderner KI-Code läuft. Alex ist nun das Lieblingsprojekt eines Technologiemoguls, der ihn jederzeit offline schalten kann. Um aus der Fuchtel des Megakonzerns herauszukommen, wird er seine gesamte menschliche Kreativität und Quantenverarbeitungsleistung aufwenden müssen – und die Hilfe schöner Söldnerinnen und versteckte Geschäfte mit kriminellen Unternehmen.
Man merkt hier halt sehr stark, dass sich der Autor vorgestellt hat, dieser Alex zu sein und alle coolen Fantasien niedergeschrieben hat, die er gerne erleben würde, mit dem Endresultat, ein Harem zu haben. Was ja okay wäre, wenn es zumindest gut geschrieben wäre.
Fazit: Nicht jeder Text, der mehrere Seiten füllt und als Buch vertreiben wird, ist auch Literatur.

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Serie: Die rote Königin – Staffel 1

Spannende Thriller-Serie aus Spanien.
Eine hochintelligente Frau wird von einer Organisation zur Verbrechensbekämpfung eingestellt. Als ein brutaler Mord geschieht und eine Frau entführt wird, beginnt ihr Einsatz, gemeinsam mit einem in Ungnade gefallenen Polizisten, der ihre rechte Hand und ihr Schild sein soll. Die gesamte Staffel behandelt diesen einen Fall und es wird bald klar, dass viel mehr hinter diesen Taten steckt, als es zunächst den Anschein hat.
Ich habe den Plot insgesamt sehr spannend gefunden, ein typischer Krimi mit einem exzentrischen Detektiv eben, diesmal halt in Spanien. Ich hätte mir aber ein bisschen mehr „Spanien“ in der Serie gewünscht, denn eigentlich könnte diese Serie überall auf der Welt spielen, so neutral ist der Hintergrund gehalten.
Fazit: Kann geschaut werden.

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Film: The Equalizer 3 – The Final Chapter (2023)

Nette Action in Italien.
Action / Thriller mit Denzel Washington von Antoine Fuqua. 109 Min.
Inhalt: Seitdem er sein Leben als Agent aufgegeben hat, findet Robert McCall Trost darin, im Namen der Unterdrückten für Gerechtigkeit zu sorgen. Jetzt lebt er in Süditalien und entdeckt bald, dass seine neuen Freunde dort unter der Kontrolle lokaler Verbrecherbosse stehen. Als die Ereignisse tödlich werden, wird McCall zu ihrem Beschützer und nimmt es mit der Mafia auf. Dafür muss er doch noch einmal Munition nachladen und auf altbekannte Methoden zurückgreifen.
Diese einfach gestrickte Geschichte ist meiner Meinung nach der beste Teil in der Equalizer-Trilogie. Man muss die ersten beiden Teile gar nicht kennen, um diesen hier zu schauen.
Das kleine italienische Dorf, die Integrierung des Hauptcharakters und die Malträtierung durch die Mafia sind schön dargestellt. Der Zuschauer wird ordentlich emotional involviert und dann kommen die feel-good-moments, wenn der Equalizer auf Rachefeldzug geht und das Dorf befreit.
Fazit: Kann geschaut werden.

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Spiel: Djinn (Pegasus Spiele)

Leider werden hier keine Wünsche erfüllt.
Von Benjamin Schwer (ca. 60-90 Min.; 1-4 Spieler)
In diesem strategischen Kennerspiel bewegen wir unsere Magier über das Spielfeld, verwenden Aktionsfelder, sammeln Djinns und bauen unser Tableau aus, um Punkte zu sammeln.
Leider konnte mich das Spiel nicht wirklich überzeugen. Die Synergien zwischen den Aktionen funktionieren nicht gut, das Spielbrett ist komplett unübersichtlich und der Punktesalat am Ende ist nicht intuitiv.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Buch: Wellington, David – Die letzte Astronautin

Das ist halt auch ein Sci-Fi-Buch.
Inhalt: Sally Jansen war einst die wichtigste Astronautin der NASA, bis ihre Mission zum Mars in einer Katastrophe endete. Inzwischen hat sie sich zur Ruhe gesetzt. Doch als ein riesiges außerirdisches Objekt ins Sonnensystem eindringt und bedrohlich die Erde umkreist, bleibt der NASA nur eine Möglichkeit: Sie muss Sally Jansen überzeugen, in den Weltraum zurückzukehren. Widerwillig lässt sie sich darauf ein, in der Hoffnung, etwas von ihrem damaligen Versagen wiedergutmachen zu können. Doch bald stellt sich heraus, dass es um weit mehr geht, als es scheint. Als sie erkennt, welches Geheimnis sich hinter dem Objekt verbirgt, wird ihr bewusst, dass das Schicksal der Menschen in ihren Händen liegt.
An sich lese ich sehr gerne Sci-Fi-Bücher, weil diese meistens sehr innovativ sind und spannende Ideen präsentieren. Aber manchmal kommen Bücher wie dieses daher, welche bekannte Tropen und Gefahren aufwärmen, banale Charaktere und vorhersehbare Szenen präsentieren.
Wenn jemand noch nicht viel Sci-Fi gelesen oder gesehen hat, wird er hier vermutlich gut unterhalten werden, wer sich aber schon jahrelang mit diesem Genre beschäftigt, der kann dieses Buch auslassen.
Fazit: Kann gelesen werden.

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