Serie: Halo – Staffel 2

Gleichwertige Fortsetzung.
Die Suche nach dem Halo geht weiter, wir befinden uns also immer noch in der Zeit vor der Computerspiele. Qualitativ schließt die zweite Staffel an die erste an, weil aber der Fokus diesmal auf dem Hauptplot liegt und die Nebengeschichten auf ein Minimum reduziert sind, ist diese Staffel insgesamt angenehmer anzuschauen. Die Actionszenen sind toll gemacht und sorgen dafür, dass die einzelnen Episoden kurzweilig ablaufen.
Fazit: Wer bereits die erste Staffel mochte wird auch hier wieder zufriedengestellt werden.

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Film: Wish (2023)

Kein Vergleich zu anderen Disney-Filmen.
Fantasy / Animation mit Chris Pine von Fawn Veerasunthorn und Chris Buck. 92 Min.
Inhalt: Asha lebt in Rosas, einem Königreich, in dem buchstäblich jeder Wunsch in Erfüllung gehen kann. In einem Moment der Verzweiflung richtet sie einen Wunsch an die Sterne, der von einer kosmischen Kraft beantwortet wird: einem kleinen Ball aus unendlicher Energie, der Star genannt wird. Mit seiner Hilfe muss Asha ihr Königreich vor dem Herrscher Magnifico retten und beweisen, dass wunderbare Dinge geschehen können, wenn sich der Mut eines Menschen mit der Magie der Sterne verbindet.
Dieser Film ist einfach nur langweilig. Eine Standardgeschichte mit austauschbaren Charakteren und einem obligatorischen Showdown am Ende. Die Witze sind nicht lustig, die Lieder nicht mitreißend, der Spannungsbogen nicht vorhanden. Es ist ein Film der durchaus gut aussieht und für einen Familienabend mit den Kindern auch geeignet ist, aber wenn man schon Disney+ abonniert hat, gibt es genug andere Filme, die man vorher schauen könnte.
Fazit: Kann geschaut werden.

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Spiel: Tawantinsuyu – The Inca Empire (Board&Dice)

Heftig.
Von David Turczi (ca. 60-120 Min.; 1-4 Spieler)
Die Idee dieses Worker Placement Spiels wäre es, zum ruhmreichsten Adeligen im Inkareich aufzusteigen, wobei wir Ressourcen sammeln, Gebäude bauen, im Tempel beten, den schönsten Teppich weben und auf dem Schlachtfeld kämpfen sollten. All diese Aspekte sind ineinander verwoben und beeinflussen sich gegenseitig. Doch leider ist das Regelwerk viel zu kompliziert.
Zunächst wird erklärt, wie viel das Platzieren der Arbeiter kostet, was absolut unübersichtlich und kompliziert ist. Bereits da wollte ich schon aufhören, das Regelwerk zu lesen. Ich habe mich dann aber dennoch weiter durchgekämpft, doch es blieb unübersichtlich und kompliziert. Dazu kommt noch, dass nirgends erklärt wird, wie das mit den Punkten im Tempel funktioniert. Außerdem gibt es keine Rundenzählleiste, man muss sich also selbst merken, dass man jetzt in der dritten Runde ist und somit das Spielende eingeleitet wird.
Ich wollte dann vor der ersten Partie den Automa für den Solomodus ausprobieren, doch auch der war mir viel zu kompliziert, weshalb ich das dann nicht gemacht habe.
Der letzte negative Punkt ist noch die Grafik, denn das Spiel schaut einfach optisch extrem hässlich und langweilig aus.
Wenn man sich aber durch all das gekämpft hat und bei vielen Punkten ein Auge zugedrückt hat, offenbart sich ein durchaus taktisch cleveres Spiel, wie man es von diesem Autor eben gewohnt ist. Aber halt eindeutig für Vielspieler, die sich gerne mehrere Stunden lang mit Regeldetails rumschlagen.
Fazit: Kann probiert werden.

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Buch: Ganter, Angela – Griechische Geschichte

Eine weitere Perle aus der Beck Wissen Reihe.
Als ich dieses Büchlein in die Hand genommen habe, war ich zunächst etwas irritiert, denn es gibt ja schon einen Band „Griechische Geschichte“ in der Beck Wissen Reihe, nämlich vom großartigen, aber leider verstorbenen Detlef Lotze, welcher natürlich auch in meinem Regal steht. Also habe ich das direkt herausgezogen, um sie zu vergleichen.
Während hier der Untertitel lautet „Von der Bronzezeit bis zum Hellenismus“, lautete er damals „Von den Anfängen bis zum Hellenismus“. Und genau das ist der große Unterschied zwischen diesen beiden Werken, was wohl einerseits den aktuellen Wissensstand widerspiegelt, andererseits aber auch das persönliche Interesse der Autoren. Jedenfalls blieb Lotze damals mit seinen „Anfängen“ sehr vage, handelte die Bronzezeit knapp ab, übersprang die sog. „Dunklen Jahrhunderte“ (insgesamt sieben Seiten für all das) und begann erst mit der Archaik ausführlicher zu werden. Ganter hingegen spricht ausführlich über all diese Dinge und braucht dafür 27 Seiten, bevor sie zur Archaik kommt.
Während man hier bei Ganter das Gefühl hat, dass sie mathematisch ausgerechnet hat, wieviele Seiten sie pro Periode (Anfänge [27 Seiten], Archaik [29], Klassik [27], Hellenismus [26]) benutzen kann, um allen ungefähr gleich viel Raum zu geben, hat Lotze damals der Klassik viel mehr Platz als dem Rest eingeräumt [41 Seiten], gefolgt von der Archaik [35], abgeschlagen davon der Hellenismus [22] und eben die Anfänge kaum erwähnt [7].
Ich möchte damit nicht sagen, dass der Band von Lotze schlecht ist, er hat halt einen eindeutigen Fokus, während jetzt der Band von Ganter die gesamte Griechische Geschichte gleichmäßig und gleichwertig präsentiert, in dem Sinne also ein umfassenderes Bild liefert.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Serie: Avatar. Der Herr der Elemente – Staffel 1, Episoden 1-3

Leider nicht gefesselt.
Ich bin ein großer Fan des Originals und kenne daher die Geschichte bereits, was vielleicht mit ein Grund ist, weshalb ich mich der Plot hier nicht wirklich gepackt hat. Ich habe die ersten drei Episoden geschaut und finde sie optisch sehr gut gemacht. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass es Personen gibt, denen die Serie gefällt und die diese erste Staffel in einem Zug angeschaut haben. Ich persönlich habe halt nach drei Episoden beschlossen aufzuhören, weil ich die Geschichte schon kenne und die Adaption mich einfach nicht wie das Original damals fesseln konnte.
Was mir halt auch aufgefallen ist, ist, dass viele Dinge, die man im Original über mehrere Episoden hinweg selbst herausfinden und verstehen musste, hier sofort erklärt werden. Leider wird da der Serie viel Spannung genommen, was wohl mit ein Grund ist, weshalb sie mich nicht binden konnte.
Fazit: Kann geschaut werden.

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Film: Irish Wish (2024)

Solche Filme braucht es auch manchmal.
Komödie / Romanze mit Lindsay Lohan von Janeen Damian. 153 Min.
Inhalt: Als sich die Liebe ihres Lebens mit ihrer besten Freundin verlobt, legt Maddie ihre Gefühle beiseite, um bei ihrer Hochzeit in Irland Brautjungfer zu sein. Wenige Tage bevor das Paar heiraten soll, wünscht sich Maddie spontan die wahre Liebe, wacht dann aber als zukünftige Braut auf. Als ihr Traum wahr zu werden scheint, erkennt Maddie bald, dass ihr wahrer Seelenverwandter ein ganz anderer ist.
Das hier ist halt eine typische Romcom mit den bekannten Tropen im wunderschönen Irland, mit großartigen Schauspielern und etwas irischer Magie. Leichte Unterhaltung für Zwischendurch, wenn man mal das Hirn ausschalten und sich zurücklehnen will, aber keine Lust auf Action hat. Sicher kein Meisterwerk, über das noch jahrelang gesprochen wird, aber jetzt aktuell durchaus eine gute Option in der Watchlist von Netflix.
Fazit: Kann geschaut werden.

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Gedankensprung: Anime-Update Winter ’24

Nur wenig Sehenswertes, aber das dafür großartig.

Frieren – Nach dem Ende der Reise lief direkt von der letzten Season weiter, immer noch absolut fantastisch, eines meiner liebsten Animes aller Zeiten. Leider ist die Geschichte in den letzten Episoden zu gemächlich erzählt worden, weil eben die Staffel eine bestimmte Anzahl Episoden haben sollte und an einem bestimmten Punkt enden sollte. Aber außer dieser kleinen Kritik gibt es eigentlich nichts auszusetzen. Besonders gut hat mir gefallen, dass das Ende leicht vom Manga abgeändert wurde, wodurch es hier im Anime keinen Cliffhanger gibt. Die erste Staffel ist einfach wunderbar abgeschlossen.

Metallic Rouge ist eine spannende abgeschlossene Sci-Fi-Serie mit tollen Roboterkämpfen. Wann ist die Individualität einer KI noch Programmierung oder schon Persönlichkeit? Für Fans des Genres sehr zu empfehlen.

Die dritte Staffel von Classroom of the Elite hat erneut all das eingefangen, weshalb einem bereits die ersten beiden Staffeln gefallen haben und Fans werden auch hier wieder zufriedengestellt werden. Auf die vierte Staffel freue ich mich schon.

Mit Solo Leveling wurde eines der besten und beliebtesten Webtoons aller Zeiten verfilmt, an sich eh sehr gut, doch leider in einem langsamen Erzähltempo und mit nervigen Cliffhangern, weshalb der Charme der Vorlage leider nicht eingefangen wurde. Die letzten beiden Episoden haben die Serie jedoch für mich gerettet, denn da haben wir endlich den Moment erreicht, ab dem Solo Leveling sich von den anderen Webtoons abhebt und das zentrale Element von diesem Anime wurde sehr gut animiert. Mit der letzten Episode wurde angekündigt, dass bereits an der zweiten Staffel gearbeitet wird. Darauf freue ich mich schon sehr!

Die vierte Staffel von The Daily Life of the Immortal King war erneut gemütlich und lustig. Wer die ersten drei Staffeln mochte, wird auch hier wieder toll unterhalten.

One Piece lese ich als Manga, habe also das Anime nicht geschaut.

Neben diesen aktuellen Serien habe ich mir auch die Zeit genommen, Pluto zu schauen, was in der letzten Season ausgestrahlt worden war. Dabei handelt es sich um eine großartige Sci-Fi-Serie rund um die klassischen Fragen nach der Seele und Gefühlen in Künstlichen Intelligenzen, die in einer Staffel abgeschlossen ist. Leider hatte ich nicht genug Zeit, um mich noch anderen älteren Animes zu widmen. Entsprechend liegen Psycho-Pass und Gintama weiter auf der Watchlist.

Ausblick auf den Frühling 2024:
Mit Demon Slayer Staffel 4, That Time I Got Reincarnated as a Slime Staffel 3 und My Hero Academia Staffel 7 kehren gleich drei Fanlieblinge zurück und wer weiß, ob daneben nicht noch ein paar weitere Juwelen auftauchen.

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Spiel: Mischwald (Lookout Spiele)

Nettes thematisches Spiel.
Von Kosch (ca. 40-60 Min.; 2-5 Spieler)
An sich wäre das eh ein tolles thematisches Spiel, das flüssig vorangeht, ohne viel Downtime und sich auch nicht in die Länge zieht. Immer wenn ein Spieler dran ist, muss er sich entscheiden, ob er eine Karte von der Hand spielt oder zwei Karten zieht. Das wichtigste sind die Baumkarten, um die herum weitere Pflanzen-, Tier- oder Pilzkarten platziert werden. Die Karten selbst sind pures Set-Collection und wer dadurch am Ende die meisten Punkte hat, hat gewonnen.
Das Spiel hat jedoch zwei große Probleme, welche für mich den Spielspaß enorm reduziert haben. Wenn man sich mal für zwei, drei Sets entschieden hat, die man sammeln möchte, ist es reines Glück, ob man dafür dann noch die richtigen Karten erhält, bzw. ist nach der ersten Partie bereits klar, dass manche Sets eindeutig stärker als andere sind, also absolut unbalanciert. Es kann doch nicht sein, dass ich drei Sets komplett fertigstelle und dann doch noch um 50 oder gar 100 Punkte weniger als der Sieger habe, weil der halt zufällig die richtigen Karten erhalten hat, um die besseren Sets zu sammeln.
Außerdem ist der Spielendeauslöser einfach nur nervig. Mach einen klaren Rundenzähler, damit man planen kann, aber doch nicht so ein lächerliches Zufallsprinzip, bei dem manche Spieler dann sogar noch einen Zug weniger haben als die anderen.
Insgesamt ist das Spielprinzip hier sehr gut und der Mechanismus spannend, aber die Ausführung in meinen Augen leider missglückt.
Fazit: Kann probiert werden.

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Buch: Harari, Yuval Noah – Sapiens 3. Das Spiel der Welten (Graphic Novel)

Großartige Lektüre.
Dies hier ist ein Sachbuch als Graphic Novel, basierend auf dem Weltbestseller Eine kurze Geschichte der Menschheit desselben Autors. Das Original besteht aus vier Teilen und dies hier ist nun der dritte, als Graphic Novel adaptiert. Der erste beiden Bände Sapiens – Der Aufstieg und Sapiens – Die Falle haben mir bereits sehr gut gefallen und das hier bringt dieselbe Qualität. Inhalt und Optik sind einfach fantastisch. Wer bereits die ersten beiden Bände mochte, wird auch hier voll zufrieden gestellt werden.
Aber es ist eigentlich gar nicht nötig, die anderen Bände gelesen zu haben. Natürlich, wer ein komplettes Bild der menschlichen Entwicklung bekommen will, sollte das machen, aber rein von der Lektüre her sind die drei Bände eigenständig und können unabhängig voneinander gelesen werden.
In diesem Band geht es um die Frage, welche Faktoren für die menschliche Entwicklung, die Einigung der Menschheit und die Zukunftsperspektiven am wichtigsten sind. Die Konzepte Zufall, Aggression, natürliche Zyklen, Imperien, Geld und Religion werden einander gegenübergestellt, um herauszufinden, was die wichtigsten Triebkräfte der Geschichte sind. Dabei treten diese Konzepte in dieser Graphic Novel anthropomorph auf, in Superheldenkostümen und versuchen uns zu überzeugen, warum genau sie der Master of History sind, warum sie wichtiger und bedeutender als die anderen sind. Absolut unterhaltsam und kurzweilig.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Serie: True Detective – Staffel 4 (Night Country)

Schwierig.
An sich bin ich ein großer Fan dieser Serie und speziell die dritte Staffel ist etwas vom Besten, was ich je gesehen habe. Doch die vierte Staffel hier lässt mich etwas enttäuscht zurück.
Jedenfalls hat diese Staffel wieder einen neuen Cast, eine neue Location und einen neuen Plot, setzt also die Tradition der Serie erfolgreich fort. Am Anfang ein mysteriöser Kriminalfall, der viele Fragen aufwirft, die erst in der letzten Folge – zufriedenstellend – aufgelöst werden.
Mein Problem mit der Serie ist, dass hier zu viele Horrorelemente vorkommen und die Charaktereigenschaft „Schizophrenie“, die in Filmen und Serien ohnehin schon viel zu oft vorkommt und bereits überstrapaziert ist, hier nur als Mittel zur Effekthascherei verwendet wird. Was schade ist, denn das Setting, der Fall an sich und die Charaktere (gespielt u.a. von Jodie Foster und Kali Reis) hätten genug Potenzial, eine spannende Geschichte zu erzählen, ohne unnötigen Firlefanz.
Fazit: Kommt nicht an das Niveau der vorhergegangenen Staffeln ran, aber durchaus sehenswert.

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