Serie: Kizazi Moto – Generation Fire (Miniserie – fertig)

Großartige Anthologie-Serie aus Afrika.
Jeder Kurzfilm hat eine afrikanische Perspektive zu Themen wie soziale Medien, Dualität, Behinderung, Selbstreflexion, gemeinsame Menschlichkeit usw., mit Geschichten, die Zeitreisen, Außerirdische und alternative Universen umfassen. Da jeder Kurzfilm von anderen Regisseuren und Studios stammt, haben sie jeweils ganze eigene Stile und individuelle Animationen.
Ich habe jeden Kurzfilm interessant gefunden, aber wie für Anthologie-Serien typisch, haben wir auch hier das gesamte Spektrum zwischen schlecht und großartig vorhanden.
Fazit: Empfehlenswert.

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Film: Mission Impossible 7 – Dead Reckoning Teil Eins (2023)

Man bekommt, was man erwartet.
Action / Spionage mit Tom Cruise von Christopher McQuarrie. 164 Min.
Inhalt: Ethan Hunt und das IMF-Team müssen eine neue Waffe aufspüren, die die gesamte Menschheit bedroht, wenn sie in die falschen Hände gerät. Es beginnt ein tödlicher Wettlauf um die ganze Welt, bei dem das Schicksal der Erde auf dem Spiel steht. Während er einem mysteriösen und allmächtigen Feind gegenübersteht, muss Ethan feststellen, dass nichts wichtiger ist als die Mission, nicht einmal das Leben derer, die ihm am meisten am Herzen liegen.
Ich möchte eigentlich nicht zu viele Worte über diesen Film verlieren. Der Plot ist spannend, die Action toll, die Stunts cool gemacht, die überraschenden Wendungen gelungen, die Schauspieler gut. Dieser Film konnte mich in allen Belangen überzeugen und bietet daher großartige Unterhaltung. Natürlich, man könnte schon kritisieren, dass der Plot zu hanebüchen und die Wendungen zu konfus sind, aber wen das im siebten Teil dieses Franchises immer noch stört, der ist halt fehl am Platz.
Man darf natürlich nicht ignorieren, dass das hier nur der erste Teil ist und die Fortsetzung erst nächstes Jahr ins Kino kommt. Ich finde, dass der Film an einem guten Punkt endet, dennoch wäre es keine schlechte Idee, diesen auszulassen und sich nächstes Jahr ein Double Feature zu gönnen.
Fazit: Empfehlenswert.

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Spiel: Birds of a Feather – Western North America (Snowbright Studio)

Tolles kleines Kartenspiel.
Von Teale Fristoe (ca. 15-30 Min.; 1-7 Spieler)
In diesem cleveren flotten Spiel legen alle Spieler gleichzeitig eine Vogelkarte runter. Punkte kriegt man für die Anzahl der gleichen ausliegenden Symbole. Es gilt also zu schauen, was liegt schon aus und was werden die anderen wohl legen, um viele Punkte zu machen. Schnell, dynamisch, spannend.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Buch: Panella, Luigi – Das Werk des Teufels

Nette Urlaubslektüre.
Inhalt: 1265 – In Parma gesteht ein Benediktinermönch unter Folter, einen geheimen Kodex zu kennen, ein Buch über den Schatz des Teufels. Daraufhin begeben sich Yves le Breton, päpstlicher Inquisitor im Dienste Louis IX. von Frankreich, und sein Widersacher Umberto di Fondi, Abgesandter des sizilianischen Kaisers, auf die Suche nach dem Buch. Nach einer wilden Jagd durch das mittelalterliche Europa bis nach Nordafrika hält Yves den Kodex schließlich in Händen. Zu seinem Erstaunen offenbart ihm das Buch, dass es eine Welt jenseits des Ozeans gibt – ein geheimnisvolles Inselreich namens Atlantis.
Ich möchte gleich vorweg darauf hinweisen, dass dieses Buch nicht so ist, wie ich es mir erwartet hatte. In meiner Vorstellung hätte das hier eine actiongeladene Schnitzeljagd quer durch Europa sein sollen, mit cleveren Rätseln und einer tollen Auflösung am Ende. Was ich stattdessen bekommen habe, ist auch spannend, aber halt anders als erwartet.
Grundsätzlich ist das Buch sehr gut recherchiert und die Geschichte historisch gut eingeordnet und das ist auch das Problem. Der Autor bleibt nämlich so stark wie möglich im realen Rahmen, weshalb es eben kein „modernes“ Abenteuer geben kann. Die Geschichte lebt von Intrigen, Diplomatie und Kriegen, Kreuzzügen und Konfessionskonflikten. Also wirklich ein historischer Roman und nicht einfach ein „historisches Abenteuer“.
Fazt: Kann gelesen werden.

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Serie: The Simpsons – Staffel 34

Und schon wieder ein Jahr vorbei, schon wieder eine Staffel durch.
Wem es bisher gefallen hat, dem wird es auch diesmal gefallen, wem nicht, dem nicht. Mich können die Simpsons weiterhin großartig unterhalten.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Guy Ritchie’s The Covenant (2023)

Eine versteckte Perle in diesem Filmjahr.
Krieg / Action mit Jake Gyllenhaal von Guy Ritchie. 123 Min.
Inhalt: Die Handlung dreht sich um John Kinley, einen Spezialoperationsfeldwebel der US-Armee, und Ahmed, seinen afghanischen Dolmetscher, im Kampf gegen die Taliban.
Kunst sollte Emotionen provozieren, die Emotionen des Künstlers vermitteln. In diesem Sinne ist dieser Film für mich ein Kunstwerk. Während den meisten Filmen heutzutage ja vorgeworfen wird, dass sie einfach nur eine kommerzielle Fließbandarbeit sind, merkt man hier absolut, in welchem Gemütszustand Guy Ritchie war, als er diesen Film drehte. Dazu tragen die beiden großartigen Hauptdarsteller wesentlich bei und nicht zuletzt die Soundeffekte.
Als im Jahr 2021 die USA ihre Truppen auf blamabelste Weise aus Afghanistan abgezogen haben, blieben an die 18.000 Dolmetscher zurück und noch viele weitere Kollaborateure, die daraufhin die ersten Ziele der Taliban wurden. Die Wut über diesen Verrat veranlasste Guy Ritchie dazu, diesen Film zu drehen und diese Wut ist auch der Unterton, der ständig mitschwingt und der danach noch beim Zuschauer hängen bleibt.
Für mich ist das hier definitiv einer der besten Filme der letzten Jahre, emotional und spannend.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Urlaub

Diese Woche gibt leider keine Beiträge, weil ich immer noch meinen Urlaub genieße.

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Urlaub

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Spiel: Limes (ABACUSSPIELE)

Nettes Plättchen-Legespiel.
Von Martyn F (ca. 20 Min.; 1-2 Spieler)
Es war sehr interessant, das Spiel einmal kennengelernt zu haben, doch leider zu spät, denn es ist bereits überholt. Sämtliche innovative Ideen und Konzepte wurden später im Spiel Karuba aufgegriffen und verbessert. Wenn man eben Karuba kennt, dann wirkt Limes im Vergleich dazu lahm und holprig. Immer noch ein nettes Spiel, keine Frage, aber wenn man die Wahl hat, ist es keine schwierige Entscheidung, wonach man greifen sollte.
Fazit: Besser Karuba spielen.

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Buch: Iriye, Akira und Osterhammel, Jürgen (Hrsg.) – Geschichte der Welt 600-1350. Geteilte Welten

Reichhaltig.
In diesem großformatigen Werk geht es um die Welt im Zeitraum von 600 – 1350, also der Epoche, die wir gemeinhin als Mittelalter bezeichnen. Konkret ist es aber eine Welt, die noch in verschiedene Regionen aufgeteilt ist, die wenig oder gar keinen Kontakt zueinander haben, also die Zeit vor der Globalisierung. Es war eine Welt, in welcher schätzungsweise ca. 300 Millionen Menschen gelebt haben, viel weniger als heute und somit gab es viel Platz für Unverbundenheit und Isolation.
Somit stellt dieses Buch den Gegenpol zu Borgoltes Die Welten des Mittelalters – Globalgeschichte eines Jahrtausends dar, wo nämlich der Fokus auf die Verbundenheit der Welt in eben jenem Zeitraum gelegt wurde. Natürlich liegt auch in diesem Buch hier ein Fokus auf den Entwicklungen, welche die Isolation aufgebrochen und die Abgeschiedenheit aufgelöst haben.
Wie die Welt, die hier präsentiert werden soll, ist auch das Buch selbst aufgeteilt und jeder Teil wurde von einem anderen Historiker geschrieben. Es gibt also nicht einen Autor, der sein umfassendes Wissen verwendet, um eine zusammenhängende Weltgeschichte zu schreiben, sondern Experten, die isoliert ihr jeweiliges Teilgebiet präsentieren. Diese wären: Amerika, Islamische Welt, Europa, Subsaharisches Afrika, Indien und Ostasien. Es gibt also durchaus einige Regionen, die fehlen, vornehmlich Südostasien und Polynesien, aber auch Zentralasien und die arktische Welt. Natürlich muss man immer einen Ausgleich finden zwischen praktikablen Rahmen und Vollständigkeit, deshalb will ich das auch nicht weiter kritisieren, aber wenn man schon den Anspruch stellt, eine umfassende Weltgeschichte zu verfassen, sollte man zumindest in der Einleitung ausführen, warum man gewisse Gebiete außen vor lässt.
Stilistisch liest sich das Buch angenehm flüssig. Es fällt auf, dass die Teile, die ins Deutsche übersetzt worden sind, angenehmer zu lesen sind, als die Teile, die original von deutschen Autoren stammen. Übersetzter sind wohl einfach versierter darin, wissenschaftliche Texte für ein allgemeines Publikum zu präsentieren. Damit möchte ich nicht sagen, dass die Teile der deutschen Autoren schlecht sind, sie sind halt nur verschachtelter, akademischer.
Es ist natürlich ein dickes Buch mit vielen Informationen, durch die man sich wälzen muss. Dankenswerterweise gibt es am Ende ein ausführliches Register. Insgesamt ist es durchaus für interessierte Laien geeignet, aber wohl nur für Studenten relevant.
Fazit: Empfehlenswert.

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Iriye, Akira und Osterhammel, Jürgen (Hrsg.) – Geschichte der Welt 600-1350. Geteilte Welten
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