Film: Hidden Strike (2023)

Jackie Chan is back!
Action / Abenteuer mit Jackie Chan von Scott Waugh. 102 Min.
Inhalt: Als eine chinesische Öl-Anlage bedroht wird, soll der chinesische Sicherheitsexperte Luo Feng (Jackie Chan) mit seinem Team das verbliebene Personal in Sicherheit bringen. Die einzige verfügbare Evakuierungsroute für die in mehreren Bussen untergebrachten Menschen ist jedoch der berüchtigte „Highway Of Death“. Als dort ein Anschlag auf den Konvoi verübt wird und zwei der Fahrzeuge entführt werden, stellt sich schnell heraus, dass die Täter einen Diebstahl im ganz großen Stil vorhaben. Für Security-Mann Luo Feng gibt es nur eine Chance, die Sache zu verhindern. Er muss sich mit dem Ex-Marine Chris Van Horne (John Cena) verbünden.
Grundsätzlich darf man ja von Jackie Chan Filmen nicht zu viel erwarten, nur ein Sache: Action. Deshalb habe ich ja seinen letzten Film – Vanguard (2020) – so schlecht gefunden. Jedenfalls liefert Jackie Chan hier genau das, was ich sehen möchte, wenn ich einen Film mit ihm einschalte, nämlich verrückte, fantastisch choreographierte, witzige Kämpfe. Der Rest drum herum ist hier wirklich mies und wenn man den Stil von Jackie Chan nicht schätzt, dann kann man diesem Film absolut nichts abgewinnen.
Als Fan von Jackie Chan hat mir der Film gefallen, weil er mir eben genaus das geboten hat, weshalb ich ein Fan von ihm bin.
Fazit: Nur für echte Jackie Chan Fans.

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Spiel: Concordia Venus (PD-Verlag)

Großartig!
Von Mac Gerdts (ca. 60-120 Min.; 2-6 Spieler)
In diesem cleveren Strategiespiel wollen wir Griechenland – oder eine andere Region – mit unseren Siedlungen füllen und Punkte sammeln. Wenn man an der Reihe ist, spielt man eine Handkarte aus und führt die entsprechende Aktion aus. Doch die Reihenfolge dieser müssen gut geplant sein, denn wenn die Karte einmal weg ist, muss man eine eigene Aktion verwenden, um diese wieder zurückzubekommen. Hauptsächlich geht es um Ressourcen und Gebäude. Gebäude braucht man, um Ressourcen zu bekommen und Ressourcen braucht man, um Gebäude zu bauen oder neue Karten zu kaufen. Die Karten wiederum sind wichtig, um mehr und bessere Aktionen zu haben, aber auch für die Schlusswertung. Für diese ist aber auch wichtig, welche Gebäude man wo gebaut hat.
Es gilt hier also viel zu beachten, zu kalkuieren, zu taktieren. Es ist zwar ein großes Regelwerk, in dessen Studium man einige Zeit investieren muss, aber dafür ist das Spiel sehr flüssig, interessant und spannend bis zum Ende.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Serie: Star Trek Strange New Worlds – Staffel 2

Weiterhin fantastisch!
Mir hat ja bereits die erste Staffel sehr gut gefallen und hier geht es genauso toll weiter. Fast. Denn während mir in Staffel 1 eigentlich jede Episode gefallen hat, gab es hier nun leider doch ein paar Ausrutscher. Besonders hat mir missfallen, wie ständig versucht wurde James T. Kirk einzubauen. Bitte, er hat auf der Enterprise zu dieser Zeit noch nichts zu suchen und die Serie braucht ihn nicht. Man merkt halt voll, dass das eine Studiovorgabe war und die Drehbuchautoren sich irgendwelche Situationen aus den Fingern gezogen haben, um das zu bewerkstelligen. Und das sind dann auch die Episoden, die mir am wenigsten gefallen haben.
Aber insgesamt hat mich auch die zweite Staffel von Strange New Worlds sehr gut unterhalten und ich habe jede Woche gern eingeschalten. Der Cliffhanger am Ende ist richtig gut und ich freue mich schon auf die Fortsetzung irgendwann.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Ein Mann namens Otto (2022)

Großartig!
Drama / Komödie mit Tom Hanks von Marc Forster. 126 Min.
Inhalt: Otto ist ein mürrischer und isoliert lebender Witwer, der mit seiner ständigen Überkorrektheit den Nachbarn auf die Nerven geht. Als im Nebenhaus eine lebhafte Familie einzieht, ist Otto wenig begeistert, zumal insbesondere die junge Mutter Marisol seine Nähe zu suchen scheint. Sie bleibt beharrlich und entgegen aller Wahrscheinlichkeit entwickelt sich zwischen den beiden eine zarte Freundschaft, die Otto langsam verändert und sanfter werden lässt.
Das hier ist ein wunderbar warmherziger Film, der feinfühlig die Themen Verlust, Einsamkeit im Alter und Selbstmordgedanken behandelt. Tom Hanks brilliert als mürrischer alter Mann, der einen Sinn darin sucht, im hohen Alter noch weiterzuleben. Humorvolle Momente lockern den Film auf und machen ihn zu einem absolut sehenswerten Film. Taschentücher sollte man aber bereithalten, wenn man in Rückblenden Ottos Leben kennenlernt.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Spiel: Red Outpost (Lifestyle Boardgames Ltd)

Toll, aber zu kurz.
Von Raman Hryhoryk (ca. 30-60 Min.; 1-4 Spieler)
In diesem Spiel bewegen wir die Bewohner einer Kolonie auf einem fremden Planeten von einem Aktionsfeld zum nächsten, um deren Überleben zu sichern und gleichzeitig Punkte zu kassieren. Neben diesem klassischen Worker-Placement-Mechanismus gibt es auch noch einen Mehrheitenkonflikt um den Einfluss auf die verschiedenen Bewohner. Die Symbiose dieser beiden Mechanismen führt zu spannenden Dilemmata und taktischen Maneuver.
Das große Problem des Spiels ist leider, dass es langsam startet und wenn es dann richtig in Fahrt kommt, ist es schon zu Ende. Das Spiel hat keinen richtigen Höhepunkt, einfach nur ein abruptes Ende.
Fazit: Empfehlenswert.

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Buch: Sullivan, James A. – Die Stadt der Symbionten

Nettes Sci-Fi-Abenteuer.
Inhalt: Nach einer Alien-Invasion ist die Erde verseucht. Der letzte Rest der Menschheit lebt in einer ›Oase im Winter‹: in Jaskandris, einer von Künstlichen Intelligenzen gesteuerten Kuppelstadt in der Antarktis. Als Symbiont, ein durch Computerinterfaces erweiterter Mensch, kann Gamil Dellbridge mit den Maschinen der Stadt per Gedanken kommunizieren. Eines Tages fängt er über seine Interfaces ein Flüstern auf, das sich unter die Signale der Stadt mischt. Voller Neugier folgt er dem mysteriösen Ruf und ahnt nicht, dass ihn die Spur geradewegs zu einem Geheimnis führt, das nicht nur sein Leben in Gefahr bringt, sondern auch alles, woran er glaubt, mit einem Mal infrage stellt.
Das ist jetzt das dritte Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe und leider ist es auch das Schwächste. Die ersten beiden Bücher haben mir gut gefallen, weil es dort einen spannenden Plot gab, nämlich eine fantastische Verfolgungsjagd in einer futuristischen Umgebung aus der Perspektive der Verfolgten und der Verfolger, was der Autor sehr gut umgesetzt hat. Als ich dieses Buch angefangen habe, begann es eben genauso, wie ich es mir erhofft hatte. Doch diese spannende Verfolgungsjagd endet zu schnell, das anfängliche Rätsel wird zu schnell aufgelöst und dann zieht es sich nur noch ewig lang hin, wie eben jetzt die Leute mit dieser Offenbarung umgehen. Ganz am Ende kommt dann noch eine weitere Überraschung, die durchaus auch interessant und originell ist, also ein tolles Sci-Fi-Ende, das den Leser dann doch zufrieden zurücklässt.
Ein weiteres Problem ist, dass die Geschichte aus zu vielen Perspektiven erzählt wird, man also keinen wirklich kennenlernt. Und der Polizist, der für mich eigentlich der interessanteste Charakter wäre, kommt viel zu kurz.
Fazit: Das erste Buch dieses Autors, das ich leider nicht empfehlen kann.

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Serie: Jack Ryan – Staffel 4 (abgeschlossen)

Gelungener Abschluss einer tollen Serie.
Nachdem mir die ersten zwei Staffeln eigentlich gut gefallen haben, die dritte aber nicht so, wollte ich natürlich hier weiterschauen. Und tatsächlich hat mir die vierte – und letzte – Staffel wieder sehr gut gefallen. Aber was soll ich da jetzt noch groß Worte verlieren? Wer die Serie bis hierher geschaut hat, wird mit einem ordentlichen Finale zufriedengestellt, wer hingegen schon früher ausgestiegen ist, dem wird das auch nicht interessieren.
Die Serie endet konkret deshalb, weil John Krasinski, der eben Jack Ryan verkörpert, damals für vier Staffeln unterschrieben hat und von Anfang an klar gemacht hat, dass er nicht mehr machen wird. Die letzte Staffel wurde also von Anfang an als finale Staffel konzipiert und das merkt man auch. Aber es ist nicht das Ende! Denn in dieser letzten Staffel wurde Michael Peña als Domingo ‚Ding‘ Chavez eingeführt und wenn alles klappt, werden wir eine Spin-Off-Serie mit ihm als Hauptcharakter sehen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Barbie (2023)

So muss Cinematographie sein.
Komödie / Drama mit Margot Robbie von Greta Gerwig. 114 Min.
Inhalt: Barbie und Ken haben die Zeit ihres Lebens in der farbenfrohen und scheinbar perfekten Welt von Barbie-Land. Als sie jedoch die Chance bekommen, in die reale Welt einzutauchen, machen sie dort Erfahrungen, die ihr Leben verändern. Denn kaum angekommen, müssen sie feststellen, dass in der realen Welt völlig andere und oftmals schockierende Regeln gelten. Während Barbie versucht, sich den neuen Herausforderungen zu stellen, entdeckt Ken das Patriarchat für sich.
Der Film lebt von seiner Szenographie, den tollen Show-Einlagen und den großartigen Schauspielern. Die erzählte Geschichte könnte nicht so funktionieren, wäre nicht so eindrucksvoll, wenn der Film insgesamt nicht so bildgewaltig und extravagant wäre. Der Film widmet sich zwar dem Feminismus, aber in einem absolut lockeren, lustigen und massentauglichen Tonfall.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Spiel: Hanamikoji – Geisha’s Road (EmperorS4)

Nettes taktisches Duell.
Von Jerry Chiang und Eros Lin (ca. 20-30 Min.; 2 Spieler)
Das hier ist der Nachfolger des großartigen Hanamikoji, kann aber nicht gleichermaßen überzeugen. Der Grundmechanimus ist immer noch derselbe, aber dem Purismus des Vorgängers wurden noch einige weitere Mechanismen überstülpt, wodurch es mehr Details zu beachten gilt.
Insgesamt ist das Spiel hier nicht schlecht und macht ebenfalls Spaß, aber ich finde die neuen Elemente unnötig, nicht spielbereichernd. Ich würde das Spiel hier schon wieder spielen, wenn ich gefragt werde, aber wenn die Option besteht, würde ich das Original bevorzugen.
Fazit: Empfehlenswert.

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Buch: Tchaikovsky, Adrian – Children of Memory

Tja, da haben sie die deutschen Titel vergeigt.
Inhalt: Die Erde ist gescheitert. In einem verzweifelten Fluchtversuch brachten das Raumschiff Enkidu und sein Kapitän Heorest Holt seine kostbare menschliche Fracht in ein potenzielles neues Paradies. Generationen später gelang es dieser fragilen Kolonie zu überleben und ein hartes Dasein zu führen. Doch das Leben ist hart und viel technologisches Wissen ist verloren gegangen. Dann tauchen Fremde auf. Sie verfügen über beispielloses Wissen und aufregende Technologie – und sie sind aus einer anderen Welt gekommen, um den Kolonien der Menschheit zu helfen. Aber nicht alles ist so, wie es scheint, und der Preis für die Hilfe der Fremden könnte die Kolonie selbst sein.
Bevor wir über das Buch reden, müssen wir über den Titel reden. Für die ersten beiden Bände habe ich ja die deutschen Titel verwendet, also Die Kinder der Zeit und Die Erben der Zeit. Von diesem dritten Band jetzt gibt es noch keinen deutschen Titel und ich bin schon sehr gespannt, wie der übersetzt wird, um das bisher etablierte Muster beizubehalten, denn die englischen Titel sind Children of Time, Children of Ruin und Children of Memory. Man sieht, die deutschen Titel sind anderes als die englischen und jetzt stehen die Übersetzer vor einem Dilemma. Mal schauen, was das werden wird.
Das Buch selbst ist nicht schlecht, aber halt doch sehr anders als seine beiden Vorgänger. Während es in den ersten Bänden noch um Zivilisationsentwicklungen und Kommunikationsstrukturen ging, geht es hier mehr um Realitäten und Wahrnehmung. Das Buch erzählt eine konfuse Geschichte, die den Leser lange Zeit verwirrt zurücklässt, bis es dann am Ende zu einer logischen und nachvollziehbaren Auflösung kommt. Mir gefällt dieses Stilmittel nicht unbedingt und somit waren für mich viele Stellen im Buch eher mühsam zu lesen. Und daher möchte ich auch sagen, dass nur, weil einem die ersten beiden Bände gefallen haben, einem dieser Band nicht auch automatisch gefallen muss. Dennoch finde ich, dass hier ein interessantes Universum etabliert wurde und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.
Fazit: Kann gelesen werden.

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