Spiel: Coup (Heidelberger Spieleverlag)

Von Rikki Tahta (ca. 15 Min.; 2-6 Spieler).
Eine Mischung aus Love Letter und Werwolf mit einem sehr anfälligen Mechanismus.
Wie bei Werwolf geht es darum, andere anzuklagen und als einziger zu überleben. Wie bei Love Letter hat man immer zwei Karten, die bestimmte Funktionen haben. In meiner Runde kann ich nun eine beliebige Aktion ausführen. Wenn die anderen mir glauben, dass ich den entsprechenden Charakter habe, ist gut, wenn nicht, dürfen sie mich anklagen. Habe ich ihn nun wirklich, verliert der Ankläger eine Karte (ein Leben), habe ich ihn nicht, verliere ich eine Karte.
So weit, so gut. Wenn man dies aber mit einer Runde spielt, wo jeder auf Nummer sicher geht und nur seinen Charakter spielt und keiner traut sich, anzuklagen, bleibt nur übrig, die anderen mit entsprechenden Aktionen zu ermorden. Das Spiel ist nicht schlecht, entfaltet seinen Flair aber nur in einer Runde, wo jeder weiß, dass jeder durchaus bereit ist zu bluffen.
Fazit: Tolles Spiel, aber nicht für alle.

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