Buch: Scott, Walter – Ivanhoe

Der originale Robin Hood ist besser als jede Version, die wir kennen. Und doch würde kein moderner Redakteur dieses Buch verlegen wollen.
Inhalt: Ritter Ivanhoe kehrt vom Kreuzzug zurück, um seine Burg zu beziehen und seine Geliebte zu heiraten. Doch muss er feststellen, dass ihm in seiner Abwesenheit alles genommen worden ist. König Richard Löwenherz ist verschwunden und dessen Bruder versucht die Krone an sich zu reißen.
Walter Scott zeichnet hier ein wunderbares Bild des Konfliktes zwischen den unterdrückten Sachsen und den normannischen Eroberern, sowie eines über das Schicksal der Juden zur damaligen Zeit. Er versucht zu zeigen, wie schwierig es die Juden damals gehabt haben, wie unfair sie behandelt worden sind. Das tragische Schicksal der Rebekka ist das beste Beispiel dafür. Sie ist schön, reich, wohl erzogen und rettet ihrem geliebten Ritter das Leben. Aber da sie eine Jüdin ist, wird sie von ihm ignoriert und verschmäht.
Ivanhoe wurde 1820 geschrieben und ist daher natürlich in seinem Stil veraltet, aber es bedarf nur weniger Seiten, um sich zurechtzufinden. Die Geschichte ist spannend, das historische Bild interessant und die Charaktere grandios beschrieben.
Fazit: Dieses Buch ist es wert über seinen Schatten zu springen und endlich mal einen Klassiker zu lesen.

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