Serie: House of Cards – Staffel 3

Dass eine Serie derart abstürzen kann…
Nach zwei großartigen Staffeln voller Intrigen und spannenden Winkelzügen hatte Frank Underwood sein Ziel erreicht. Ich fragte mich also, was da noch kommen sollte. Den Produzenten schien dies egal gewesen zu sein und die Schreiber standen vor einem Problem, das sie aus meiner Sicht gut gelöst haben.
Vorweg, die Staffel ist langweilig, der Plot uninteressant und die Charaktere haben ihren Charme verloren. Die dritte Staffel liefert einfach nicht mehr das, was die ersten zwei gemacht haben. Die Schreiber waren sich vermutlich bewusst, dass die Serie mit so einem schwachen Plot ihrem Ende zugeht und haben die Gelegenheit genützt, um jede Menge Kritik an politischen Entwicklungen zu üben: Israel/Iran/Russland, Homosexualität, Arbeitslosigkeit und vieles mehr.
Es wird eine vierte Staffel geben, aber sollte die auf dem selben Niveau bleiben, wird es das Ende sein. Die sehr gut eingearbeitete Kritik an der Politik wird das nicht retten können.
Fazit: Für Freunde der US-Innenpolitik vielleicht interessant, aber für Fans der Serie wohl sehr enttäuschend.

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Eine Antwort zu Serie: House of Cards – Staffel 3

  1. Maki schreibt:

    Ich hab die dritte auch nicht mehr zu Ende gesehen, weil es einfach nur noch langweilig war.

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