Spiel: BattleLore 2nd Edition (Fantasy Flight Games)

Tolles 2-Spieler-Strategiespiel mit großartigen Miniaturen.
Von Richard Borg und Robert A. Kouba (ca. 90 Min.; 2 Spieler).
Das Spiel ist deshalb so toll, weil die Regeln wirklich einfach sind und die Spieldauer relativ kurz ist und es dennoch genug Tiefe und Strategie gibt. Ja, das Ziehen der Karten und das Würfelrollen bringen schon einen sehr großen Glücksfaktor, der durchaus spielentscheidend sein kann und dementsprechend auch für etwas Frust sorgen wird, aber die einzelnen Truppen bieten genug Möglichkeiten, um irgendwie dagegen steuern zu können.
Es gibt sehr viele Einheiten im Spiel, doch nicht alle werden verwendet. Zu Beginn des Spiels, was relativ mühsam und zeitaufwendig ist, hat jeder Spieler 50 Punkte, mit denen er Einheiten kaufen kann. Somit haben Spieler niemals symmetrische Armeen und auch in keinem Spiel sind diese gleich. Das, gemeinsam mit den zahlreichen Zufallsszenarien, bietet einen großen Wiederspielwert. Aber in meinen Augen sind die Einheiten nicht gut balanciert, denn Fernkämpfer und Magier sind ziemlich schwach und werden dementsprechend kaum verwendet. In diesem Sinne ist die Erweiterung schon wichtig, um eben beim Truppenkauf mehr gleichwertige Auswahl zu haben. Diese Erweiterung ist übrigens super, ist sie doch einfach nur ein Paket mit viel zusätzlichem Material, aber ohne Neuerungen oder Regeländerungen.
Nachdem jeder Spieler seine Armee hat, positioniert er diese geheim (Karten verdeckt) und dann wird gemeinsam aufgedeckt (Karten mit großartigen Miniaturen ausgetauscht). Danach wird gekämpft. Die Einheiten können sich bewegen, angreifen, haben einige Sonderfunktionen und eine bestimmte Anzahl von Lebenspunkten. Also relativ klassisch das Ganze. Weil es aber so schnell, einfach und ausgewogen dahinläuft, ist es super.
Sämtliche Spiele haben sich bei mir aber so gestaltet, dass der Menschen-Spieler mit seinen schnellen Truppen rasch die Siegpunktfelder erreicht und diese dann verteidigt hat, während der Dämonen-Spieler versucht hat, die Menschen auszurotten. Wer nämlich zuerst 16 Punkte oder den anderen ausgerottet hat, ist Sieger. Weil aber keine der beiden Strategien eine sichere ist, sondern beide Fraktionen abwechselnd gewonnen haben, bleibt das Spiel (meistens) bis zum Ende spannend.
Mittlerweile ist eine dritte Fraktion erschienen und ich bin schon gespannt, wie diese sich so spielt.
Fazit: Großartig!

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