Spiel: Die Fürsten von Florenz (Alea)

Solides, aber etwas trockenes Spiel.
Von Wolfgang Kramer, Richard Ulrich und Jens Christopher Ulrich (ca. 90 Min.; 2-5 Spieler).
Jeder Spieler sollte Künstler und Gelehrte mit Prestigebauten anlocken, damit diese bei ihm Werke vollbringen und somit Punkte bescheren.
Das komplizierte an diesem Spiel ist, dass es zwei Arten von Punkten gibt. Zunächst gilt es alle möglichen Gebäude, Anlagen und Errungenschaften zu errichten, die dir jedoch nur Werk-Punkte bringen. Erst wenn du genug Werk-Punkte hast, darfst du auch ein Werk errichten, das dir dann Prestige-Punkte bringt.
Wenn man das Spiel das erste Mal spielt, wirkt das alles recht verwirrend, weil man eben Dinge baut, die man eigentlich nie mehr braucht, aber vielleicht doch wieder und wann ist es ein Werk-Punkt, wann ein Prestige-Punkt.
Beim zweiten Mal weiß man dann schon, wie der Hase läuft und das geht alles viel fließender und angenehmer. Dennoch bleibt sehr viel Mathematik und irgendwie kommt nie das Gefühl auf, dass man wirklich eine Stadt errichtet.
Folgende Hausregel würde ich empfehlen: Jeder Spieler erhält zu beginn eine Prestige-Karte, damit man ungefähr weiß, wohin man möchte und nicht einfach blind baut.
Fazit: Nettes, solides Spiel, das aber – zumindest mich – nicht richtig fesseln konnte.

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