Buch: Enchi, Fumiko – Die Dichterin und die Masken

Faszinierender Frauenroman aus Japan.
Inhalt: Zwei Männer buhlen um die Gunst einer Witwe, die noch bei ihrer Schwiegermutter wohnt. Alle vier Personen verbindet das Interesse an der Geisterbesessenheit und es dauert nicht lange, bis die beiden Männer in der Schwiegermutter mehr vermuten, als eine alte Dichterin. Ist hier wirklich Hexerei im Spiel oder nur tiefe psychologische Manipulation?
Dieses Buch ist aus mehreren Gründen sehr interessant zu lesen. Einerseits aus einer kulturell-historischen Perspektive: Man lernt die Tradition der Geisterbesessenheit und der Medien in Japan kennen, des No-Theaters und der No-Masken sowie die traditionelle Rolle der Frau. Andererseits aber erfährt man, dass die Frauen in Japan, nicht erst heute, es sehr gut verstanden, ihren Willen durchzusetzen und nicht so gefangen sind, wie man eigentlich vermutet. Schließlich aber ist auch der Plot selbst sehr spannend und bleibt bis zum Schluss mysteriös.
Fazit: Großartige Literatur!

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Bücher abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s