Gedankensprung: Anime-Update Sommer ’16

Naruto ist fertig! Und mit welch einem fulminanten Schlusskampf. Einfach großartig.

Puh, das war ein sehr intensiver Anime-Sommer. So manche Serie habe ich bald wieder beendet, aber es waren dann doch sehr viele, die ich geschaut habe. Vielleicht sogar zu viele. Im Herbst werde ich definitiv weniger schauen, was wohl auch daran liegt, dass von den Inhaltstexten her nicht sehr viel Interessantes dabei ist. Aber jetzt kommt einmal der Rückblick auf den Sommer:

Tales of Zestiria the X war sicherlich die beste Serie von allen. Spannende Story in einer Fantasywelt, interessante Charaktere, tolle Action bieten ein komplettes Paket. Doch am Ende gibt es keinen richtigen Abschluss und ich hoffe halt auf eine zweite Staffel.

Amaama to Inazuma ist eine traurig-optimistische Serie, bei der ein Witwer sich plötzlich allein um die kleine Tochter kümmern muss. Durch das gemeinsame Kochen finden sie zueinander und schreiten in die Zukunft. Für mich neben Tales die schönste Serie des Sommers.

Sousei no Onmyouji ist in der zweiten Staffel zunächst echt großartig geworden und hat es gut geschafft, den Charakteren Tiefe zu verleihen. Auch die Kämpfe haben ein tolles neues Niveau erreicht. Am Ende jedoch kam es zu einer Entwicklung, die mir nicht gefallen hat und die Serie ist recht langweilig geworden. Tatsächlich meinten die Macher, dass sie ab jetzt von der Manga-Vorlage abweichen würden. Das verspricht nichts Gutes…

Nejimaki Seirei Senki: Tenkyou no Alderamin ist eine recht interessante Serie, die zunächst etwas verwirrend wegen dem Begriff „Lazy / Faul“ ist. Es geht nämlich nicht um einen faulen General, sondern um einen General, der immer eine derart effiziente Strategie verwenden möchte, damit seine Leute faul sein können. Auch hier lässt das offene Ende auf eine zweite Staffel hoffen.

Amanchu! ist eine sehr schöne Serie um zwei Schulfreundinnen, die gemeinsam im Tauchclub sind und sich dabei immer näher kommen.

Shokugeki no Souma: Ni no Sara ist zu Beginn ziemlich enttäuschend. Die erste Staffel um dieses Koch-Anime war echt super, sehr interessant mit tollen Charakteren. Doch jetzt gibt es nur noch einen Küchenkampf hintereinander, ohne richtige Tiefe und vor allem fehlt die Vorbereitung. Teil der Faszination der ersten Staffel war zu sehen, woher sie sich inspirieren lassen und ihre Zutaten bekommen. Gegen Ende wird es dann interessant, als das Turnier zu Ende ist und sie wieder zur Ausbildung zurückkehren. Aber dann ist die Staffel schon zu Ende. So freue ich mich jedenfalls auf die nächste.

Re:Zero kara Hajimeru Isekai Seikatsu ist zunächst extrem mies geworden. Ein heulender Junge in einem konfusen Plot. Kein Wunder, dass viele wieder abgedreht haben. Doch dann kam die Wende und die Serie ist in den letzten Folgen echt gut geworden. Tatsächlich war sie in der zweiten Sommerhälfte die meist gesehene Anime-Serie und auch ich konnte kaum auf die nächste Woche warten. Vor allem aber bietet die Serie einen wunderschönen Abschluss.

Orange ist eine traurig-tragische Serie. Ein Mädchen erhält einen Brief aus der Zukunft, in der sie vor dem Selbstmord eines Freundes gewarnt wird. Sie will nun herausfinden, wie sie das verhindern kann. Die Serie ist nicht zuletzt wegen des sehr speziellen Zeichenstils etwas besonderes.

Kuromukuro – diese Roboterserie ist sehr spannend geworden, nachdem die Aliens ihr Gesicht gezeigt haben. Am Anfang wirkte das alles recht einfach und generisch, wurde dann aber sehr interessant. Das Ende ist wunderschön und eine weitere Staffel wäre möglich, muss aber nicht sein. Wenn doch, würde die Prämisse etwas sehr spannendes erwarten lassen.

Nanatsu no Taizai: Seisen no Shirushi sind vier Episoden, die auf die zweite Staffel der Sieben Todsünden vorbereiten sollen. Die sind recht interessant, um die Charaktere etwas besser kennenzulernen und es wächst durchaus Vorfreude auf die neuen Folgen.

Dragon Ball Super ist nun endlich originell geworden, zeigt also nicht einfach mehr die bereits bekannten Filme. Die Story ist nicht unbedingt spannend, aber die Kämpfe sind das, was jeder DB-Fan sich erwartet. Ich habe jedenfalls meinen Spaß daran.

Naruto ist zu Ende. Wer hätte das gedacht. Nach einigen dämlichen Füller-Episoden kam dann das große Finale, das nicht enttäuschte.

Taboo Tattoo ist ein generisches Action-Anime, das spannend beginnt, dann aber in eine brutale Gewalt-Orgie ohne Sinn und Verstand ausartet. Fans des Genres haben vielleicht ihre Freude daran.

D.Gray-man Hallow und Berserk (2016) waren die großen Enttäuschungen des Sommers. Die erste Serie schafft es einfach nicht den Flair des Originals einzufangen, die zweite bietet eine katastrophale Computeranimation.

One Piece raubt mir den letzten Nerv. Ich kann und will nicht mehr. Diese Serie ist einfach zu langatmig und kein Ende ist geplant, also höre ich damit auf.

Neben diesen aktuellen Serien habe ich auch endlich einen Klassiker geschaut:

Fullmetal Alchemist: Brotherhood – Was für eine großartige Serie. Sie ist in meine Top-10-Anime-Liste aufgestiegen, so toll ist sie. Der Plot ist extrem originell und spannend, die Charaktere sind so individuell und einzigartig wie selten, die Kämpfe fantastisch, das Ende wunderbar. Wirklich, wenn jemand eine Anime-Serie schauen möchte und Zeit hat, soll er es unbedingt hiermit probieren.

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2 Antworten zu Gedankensprung: Anime-Update Sommer ’16

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