Nette Sci-Fi-Action mit ein paar Schwachstellen.
Science-Fiction mit Jeff Goldblum von Roland Emmerich. 129 Min.
Inhalt: 20 Jahre nach dem ersten Angriff kehren die Aliens zurück und obwohl die Menschen sich darauf vorbereitet haben, haben sie keine Chance. Da kommt ein unerwarteter Verbündeter.
Der Film ist eigentlich recht gut und liefert eine konsequente, logisch durchdachte Fortsetzung zu den Geschehnissen im ersten Teil. Die außerirdische Technologie wird adaptiert, die Menschheit rückt zusammen und das Sonnensystem wird bereist. Das ist alles sehr toll und interessant. Dann kehren die Außerirdischen zurück und es kommt zu einem verzweifelten Verteidigungskrieg, der wie bereits im ersten Teil technisch, emotional und optisch sehr gut gemacht ist. Auch der Verbündete passt sehr gut.
Wenn da nicht die Schauspieler und das CGI wären. Zum Glück kehrten viele der alten Schauspieler zurück, denn die lieferten ordentliche Qualität, wodurch die zahlreichen talentlosen, jungen Schönlinge nicht zu stark auffielen. Irgendwann hatte ich sogar das Gefühl, dass Emmerich die extra alle in ein Shuttle gesteckt hat, damit er die für eine Weile nicht mehr vor der Kamera haben muss. Und dann noch das schreckliche CGI. Grundsätzlich habe ich kein Problem damit und das meiste in diesem Film ist auch gut gelungen, nur die Außerirdischen schauen potthässlich aus. Das ist sicher der größte Minuspunkt des Films und beeinträchtigt, neben den schlechten Jungschauspielern, den Filmgenuss erheblich.
Zwischen zwei Jungen Piloten, den Söhnen der Helden aus dem ersten Teil, hätte eigentlich eine interessante Dynamik entstehen sollen: Der eine will wie sein Vater sein, aber der andere ist es, wodurch Neid und Eifersucht aufkommt. Doch das hat irgendwie gar nicht funktioniert und irgendwann haben sie das dann ganz weggelassen.
Das Ende finde ich toll, also die Möglichkeit für einen dritten Teil. Sollte es diesen wirklich geben, ist hier wirklich Platz für eine fantastische Geschichte.
Fazit: Durchaus empfehlenswert.
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