Spiel: Via Nebula (Asmodee)

Schönes, gemütliches Strategiespiel.
Von Martin Wallace (ca. 45-60 Min.; 2-4 Spieler)
Die Spieler versuchen in Konkurrenz zueinander auf einem Spielplan Ressourcenquellen zu erschließen und Gebäude zu errichten. Dabei hat jeder Spieler pro Zug zwei Aktionspunkte, die er beliebig auf seine sechs Aktionsmöglichkeiten aufteilen kann: Quelle eröffnen, Bauplatz reservieren, Nebel auflösen, verwunschenen Wald entfernen, Rohstoffe transportieren, Gebäude bauen. Das interessante an dem Spiel ist nun, dass die Ressourcen nicht vor den Spielern gesammelt werden, sondern konkret auf den Bauplätzen. Dazu müssen aber die entsprechenden Quellen mit freien Wegen mit den Bauplätzen verbunden sein. Außerdem darf man auch nicht zu viel sammeln oder zu viele Quellen eröffnen, da jeder nicht verwendete Rohstoff bei Spielende ein Minuspunkt ist. Es gilt also die perfekte Menge von Rohstoffen an perfekten Plätzen zu produzieren, um sie gleich zum Bauplatz bringen und dort einsetzen zu können. Was jetzt aber sehr kompliziert klingt, ist im Grunde jedoch recht einfach. Man muss schon gut planen, aber die besten Optionen sind meistens recht schnell ersichtlich.
Die Fantasy-Steam-Punk Optik verleiht der interessanten Mechanik noch einen besonderen Reiz, weshalb man rasch in die Spielwelt eintaucht.
Aber es ist natürlich nicht alles Gold in diesem Spiel. Zunächst einmal, der kleine Punkt, würde ich das Spiel nie wieder zu zweit spielen, denn da ist es einfach langweilig. Da gibt es einfach zu viel Platz und wenn ein Spieler einmal vorne ist, wird es für den anderen sehr schwer. Bei drei und vier Spielern kommt man sich viel stärker in die Quere, ist es viel schwerer auf und davon zu eilen. Der größere Punkt sind die Gebäude. Ich habe einfach das Gefühl, dass die Kosten und Sonderfunktionen sehr schlecht ausbalanciert sind. Daher kommt es schon manchmal zu kleineren Frustmomenten, was sich aber über das ganze Spiel hinweg in Grenzen hält, vor allem dann, wenn man selbst davon profitieren kann. Es kann nur dann zu einem großen Problem werden, wenn ein Spieler nie die billig-starken Karten bekommt und dann verliert. Das wird aber vermutlich höchstselten vorkommen.
Ansonsten ist das Spiel sehr schnell erklärt und jeder, der zumindest Siedler von Catan beherrscht, kann hier rasch reinspringen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Via Nebula
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