Buch: Bannister, Andrew – Die Verlorenen (Die Spin-Trilogie 2)

So seltsam, cool und konfus wie der erste Teil.
Inhalt: Die Spin-Galaxie steht vor dem Untergang. Alle Handelsrouten zwischen den ehemals wohlhabenden Planeten wurden abgeschnitten. Als die Sklavin Seldyan das letzte verbliebene Kriegsschiff stiehlt, um in die freie Kolonie zu fliehen, entdeckt sie etwas Sonderbares. Ein neuer grüner Stern erleuchtet den Himmel über der freien Kolonie und entfacht die rasante Verbreitung eines Kults, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Gesellschaft zu unterdrücken. Unterdessen wird der Hafenmeister Vess damit beauftragt, herauszufinden, wie Seldyan aus der Sklaverei entkommen konnte.
Grundsätzlich gefällt mir dieses Buch sehr gut. Der Ideenreichtum ist fantastisch und das ist es, was für mich gute Sci-Fi ausmacht. Der Spin ist ein abstruser, künstlich erschaffener Ort im Universum, mehrere Millionen Jahre alt und bietet daher genug Platz für absurde und kreative Elemente. Eintauchen, lautet hier die Devise, und sich treiben lassen.
Der Plot selbst war für mich leider sehr konfus und vor allem am Ende überhastet. Er ist jedoch wie der erste Teil abgeschlossen und könnte eigentlich auch eigenständig gelesen werden. Sollte er aber nicht. Die Verlorenen spielt 10.000 (?) Jahre nach dem ersten Band und hat oberflächlich betrachtet gar nichts mit diesem zu tun. Doch da kommt das Spezielle dieser Trilogie zum Tragen. Die beiden Bücher erzählen unabhängige Geschichten des Spins, für den Leser erschließt sich jedoch ein Bild, ein Rätsel, das die Protagonisten so gar nicht wahrnehmen, für sie auch gar nicht wichtig ist. Während wir also im ersten Band die Geschichte von Fleare Haas und jetzt jene von Seldyan gelesen haben, haben wir gleichzeitig die Geschichte des Spins kennengelernt.
Vom Plot und den Charakteren her ist das Buch nicht wirklich spannend, kaum erwähnenswert, wenn da nicht dieser Spin wäre.
Ich muss aber ein Wort zur Übersetzung verlieren. Leider bin ich einige Male im Lesefluss gestolpert und hatte das Gefühl, dass Sätze fehlten oder Perspektiven falsch wiedergegeben wurden. Der Großteil passt eh, aber es gibt so circa fünf Absätze, bei denen ich sogar nach mehrmaligen Lesen nicht sicher war, was da jetzt los ist. Ich habe dann einfach aus dem Kontext den Sinn eruiert und weitergelesen.
Fazit: Ich freue mich auf den abschließenden dritten Band.

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