Buch: Larson, B.V. – Undying Mercenaries #1 – #7

Military Sci-Fi vom Feinsten.
Wochenlang habe ich bei jeder Gelegenheit die Ohrenstöpsel aufgesetzt und den Hörbüchern dieser Serie gelauscht. Man kommt da überraschend schnell weiter, wenn man viel zu Fuß geht und mit der Geschwindigkeit 1,8 hört. Bisher gibt es 14 Bände und ich habe bis jetzt 7 davon gehört, doch nun muss ich kurz eine Pause einlegen. Also die Gelegenheit, zur Halbzeit das bisherige Revue passieren zu lassen.
Inhalt: Wir folgen James McGill, der im ersten Band aufgrund eines Schicksalsschlages gezwungen wird, einer Legion beizutreten und von da an stetig die Karriereleiter hinaufsteigt und immer wieder das Schicksal der Menschheit in Händen hält. Er ist ein Frauenheld, Glücksritter, ein geborener Betrüger, aber mit dem Herzen am rechten Fleck. Der Titel „Unsterbliche Söldner“ rührt daher, dass es hier sogenannte „Wiederbelebungsmaschinen“ gibt, die einen getöteten Soldaten einfach wieder „ausdrucken“, der dann mit dem letzten Erinnerungsspeicher seines Vorgängers befüllt wird. Dies wird dann natürlich auch strategisch eingesetzt und der Tod ist allgemein ein wichtiges Thema.
#1 Steel World
Cool, mit einem großen Logikfehler. Und Dinosaurier im All!
James McGill ist hier also zum ersten Mal im Einsatz, als Rekrut in der berüchtigsten Legion, und sogleich fällt er den intergalaktischen Oberherren negativ auf.
#2 Dust World
Noch viel cooler, der Logikfehler wird angesprochen – „Alientech halt“ ist die Erklärung.
James McGill wird mit seiner Legion auf einen Sandplaneten geschickt, nur um zu entdecken, dass eine vermeintlich verschollene Kolonie der Menschen dort immer noch existiert und in Angst vor den Tentakel-Aliens vom Nachbar-Planeten lebt.
#3 Tech World
Große politische Umwälzung. Ich hätte gerne mehr im alten System erlebt, aber so ist es auch cool.
James McGill wird mit seiner Legion auf einen Planeten geschickt, der bisher von einer anderen Legion beschützt wurde. Rasch wird offenbart, wie viel Korruption da bisher eigentlich stattgefunden hat. Um nicht gefasst zu werden, riskiert ein Krimineller sogar die Zerstörung einer ganzen Welt.
Der Plot in diesem Sonnensystem ist abgeschlossen, aber gleichzeitig wurde eine größere Handlung eröffnet. Dies hier ist also der eigentliche Beginn der übergreifenden Handlung. Anders gesagt: #1 und #2 kann man isoliert lesen und problemlos aussteigen, hier jetzt nicht mehr.
#4 Machine World
Auf einem fernen Planeten außerhalb jeder Jursidiktion wird eine neue Lebensform entdeckt und die Fronten des intergelaktischen Konflikts geklärt. Sehr spannend.
#5 Death World
Nach einem Terroranschlag auf die Erde verfolgt die Legion rund um James McGill die Spur zu einem fremden Planeten. Dort wird eine neue Lebensform entdeckt, die eine überraschende Wendung in den intergalaktischen Konflikt bringt. Ingesamt jedoch bisher der schwächste Band, aber immer noch unterhaltsam.
#6 Home World
Der intergalaktische Konflikt wird zur Erde gebracht.
Dieses Buch hat ziemlich mies begonnen und ich musste dann sogar ein paar Tage Pause machen von dieser Serie. Doch bereits die erste Szene nach der Pause hat das Ruder wieder rumgerissen und am Ende war das hier richtig toll und spannend. Fast schon zu viele Wendungen, aber dafür ist der Plot, der in #3 begonnen wurde, hier ordentlich abgeschlossen. Man könnte hier also die Serie verlassen oder eine Pause einlegen. Was ich natürlich nicht mache.
#7 Rogue World
Puh, irgendwie mühsam und irgendwie unnötig. Vielleicht hätte ich nach #6 doch eine Pause einschieben sollen. Nun, das hole ich also jetzt nach. Jedenfalls ist #7 gleichzeitig der Epilog für die Handlung, die in #6 abgeschlossen wurde und der Beginn für eine neue Handlung. Der Plot selbst ist schon sehr actiongeladen und der Military-Aspekt gut gelungen, ansonsten war es sehr langatmig und meines Erachtens gab es auch viel mehr Logikfehler als bisher.
Da der Epilog-Teil eigentlich unnötig ist und der Beginn der neuen Handlung sicher zu Beginn von #8 nochmal kurz erzählt wird, könnte dieses Buch eigentlich übersprungen werden. Andererseits weiß man aber nicht, welche Rückgriffe in den nächsten Bänden gemacht werden.
Fazit: #1-#6 sind sehr zu empfehlen. #7 kann ich im Moment jedoch noch nicht empfehlen.

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