Film: The Batman (2022)

Toller düsterer Superheldenfilm.
Action / Abenteuer mit Robert Pattinson von Matt Reeves. 176 Min.
Inhalt: In seinem zweiten Jahr im Kampf gegen das Verbrechen erforscht der Milliardär und maskierte Rächer Batman die Korruption in Gotham und insbesondere, wie sie mit seiner eigenen Familie in Verbindung stehen könnte. Gleichzeitig untersucht er eine Reihe von Morden eines Serienkillers, der grausame Rätsel auf seinem Weg hinterlässt. Es beginnt ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel, in das Batman und Commissioner Gordon verwickelt werden.
Dieser Film fängt die Atmosphäre ein, die von Christopher Nolan in seiner Dark-Knight-Trilogie initiiert und dann von Todd Phillips in Joker fortgeführt wurde, also düster, dreckig und humorlos, und setzt diese Adjektive sogar noch stärker um. Gleichzeitig kehrt dieser Film aber auch zu den Ursprüngen zurück und macht Batman wieder zu dem, was er eigentlich immer schon war, nämlich einen Detektiv. In dem Sinne ist dieser Film eher ein Noir Krimi als ein Superheldenfilm. Der Riddler als Gegenspieler eignet sich in diesem Rahmen perfekt, um eine Detektiv-Geschichte zu erzählen. Ich hoffe sehr, dass die nächsten beiden Filme dieser neuen Trilogie dieses Genre fortführen.
Dieser Film funktioniert aber nur deshalb so gut, weil die Schauspieler allesamt einfach großartig sind und ein fantastischer Soundtrack alles untermalt.
Es gab aber auch viele negative Stimmen zu diesem Film. Ich denke, das liegt großteils an einer falschen Erwartungshaltung. Viele erhofften sich einen Batman im Stil von Marvel oder zumindest einen Superhelden aus der Justice League. Doch stattdessen kam ein geerdeter Batman mit normaler, dreckiger Action.
Der Vergleich mit Nolans Dark-Knight-Trilogie zwingt sich regelrecht auf. The Dark Knight ist einer meiner Lieblingsfilme, was The Batman wohl nicht wird. Aber verglichen mit Batman Begins und The Dark Knight Rises ist The Batman in meinen Augen ebenbürtig. Ich finde, dass sich diese Filme nicht gegenseitig ausschließen, denn sie erzählen doch gänzlich andere Geschichten. In meiner Idealvorstellung würden die nächsten beiden Filme dieser neuen Trilogie ebenfalls Gegenspieler präsentieren, die in der Dark-Knight-Trilogie nicht vorgekommen sind.
Besonders lobend möchte ich Zoë Kravitz als Catwoman hervorheben, denn ihre Chemie mit Pattinson / Batman war einfach großartig. Dazu kommt noch der Umstand, dass Gotham City noch nie so düster und hoffnungslos präsentiert wurde. Und wegen dieser beiden Punkte hätte ich am Ende des Films wirklich verstanden, wenn Batman den Mantel an den Nagel hängt und sich aus dem Staub macht.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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