Spiel: Project Skyline (Piatnik)

Toller Städtebau.
Von Florian Maas (ca. 60 Min.; 2-4 Spieler)
Project Skyline ist ein Städtebauspiel mit einer einzigartigen Mischung aus strategischem Deckbuilding und Gebietskontrolle in drei Dimensionen. In jeder Partie reisen 2–4 Spieler entweder nach New York oder nach Tokyo, wo sie gemeinsam die Skyline gestalten und versuchen, die Konkurrenz hinter sich zu lassen.
Das Ziel des Spiels ist einfach: Wer am Ende das meiste Geld hat, gewinnt. Der Weg zum Sieg ist jedoch nicht immer geradlinig. Im Laufe des Spiels verdienen die Spieler Geld, indem sie Stockwerke in der Stadt bauen. Dieses Geld investieren sie, um ihre persönlichen Baukartenstapel zu verbessern. So können sie effizienter bauen oder völlig neue Punktequellen erschließen. Die richtige Balance zwischen Investition und Gewinn zu finden, ist der Schlüssel zum Erfolg.
Am Ende jeder Runde erhält der aktuelle Spieler Punkte für alle Monumente in der Stadt, deren Voraussetzung er erfüllt hat. Der Clou dabei ist, dass nur das oberste Stockwerk in jedem Gebäude zählt. Dadurch entsteht ein spannendes Hin und Her um die begehrten Spitzenplätze in den wichtigsten Gebäuden. Ein urbanes Puzzle, das sich haptisch mit den wachsenden Hochhäusern einfach toll spielen lässt und am Ende ein toller Hingucker ist.
Doch eigentlich gibt es in dieser Schachtel drei verschiedene Spiele:
New York für 3-4 Spieler: Das ist die Variante, die mir am besten gefällt. Man merkt, dass das auch das ist, was der Autor im Kopf hatte, getestet und perfektioniert hat. Es macht einfach Spaß, sich gegenseitig ständig die Wege zu den Monumenten zu durchkreuzen.
Tokyo für 3-4 Spieler: Das gleiche Spiel, aber die Voraussetzungen für die Monumente sind anders als in New York, weshalb es sich ganz anders spielt. Während New York sich mit seinem Netzwerkdenken fast wie ein Zugspiel anfühlt, ist Tokyo ein absolutes Mehrheitenspiel.
Beide Varianten machen Spaß und es ist natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks, was einem besser gefällt, aber ich finde New York einfach dynamischer und interaktiver.
Als drittes Spiel in der Schachtel gibt es dann noch die 2-Spieler-Variante. Tut mir leid, aber das hätte man auch weglassen können. Ich verstehe, dass man als Verlag versucht, so viel wie möglich in eine Schachtel zu packen, um das Kaufargument zu verbessern, aber man muss auch manchmal den Mut haben, etwas wegzulassen, wenn es nicht funktioniert. Project Skyline ist für 3-4 Spieler ein großartiges Spiel, das Spaß macht und das ich sicher öfter auf den Tisch bringen werde, aber zu zweit funktioniert es nicht. Die Baustellen-Sonderregel ist unnötig kompliziert und das ständige Hin und Her ist relativ unbefriedigend.
Fazit: Für 3-4 Spieler empfehlenswert.

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Das Spiel wurde dankenswerterweise vom Verlag zu Verfügung gestellt.
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