Film: Die Jagd nach der Mumie von Paris (2025)

Nette Schatzsuche.
Abenteuer/Komödie mit Fabrice Luchini von Barbara Schulz. 98 Min.
Inhalt: Wurde der Schatz des Pharaos Cheops während Napoleons Ägyptenfeldzug entdeckt, anschließend nach Frankreich gebracht und dann in Paris versteckt? Christian Robinson, ein schillernder Archäologe mit unorthodoxen Methoden, ist davon überzeugt, seit er bei neuen Ausgrabungen in Kairo eine mysteriöse Inschrift entdeckt hat. Er ist fest entschlossen, die Hinweise zu entschlüsseln und begibt sich auf eine Schatzsuche der besonderen Art.
Die Jagd nach der Mumie von Paris präsentiert sich als eine leicht verdauliche französische Abenteuerkomödie, die das Rad des Genres zwar nicht neu erfindet, aber für solide Unterhaltung sorgt. Fast hätte ich diese filmische Schatzsuche von Regisseurin Barbara Schulz verpasst, da der deutsche Titel unpassende Horrorelemente vermuten lässt und eine völlig falsche Erwartungshaltung schürt. Im Gegensatz dazu vermittelt der französische Originaltitel Le secret de Khéops viel treffender, dass es sich hierbei um ein klassisches Abenteuer für die ganze Familie handelt.
Die Geschichte folgt dem unkonventionellen Archäologen Christian Robinson, gespielt von Fabrice Luchini, der gemeinsam mit seiner Tochter Isis und seinem Enkel Julien in Paris nach dem legendären Schatz des Cheops sucht. Handwerklich punktet das Werk mit ansprechenden Schauplätzen wie dem Louvre, reichlich Humor und aufwendig ausgestatteten Sets. Zwar fehlt der Produktion der packende Tiefgang oder die Originalität eines großen Vorbilds wie Indiana Jones, doch als seichte, tempo- und facettenreiche Familienunterhaltung erfüllt der Film durchaus seinen Zweck.
Fazit: Kann geschaut werden.

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