Alte Gene in neuer Form.
Sci-Fi/Action mit Scarlett Johansson von Gareth Edwards. 133 Min.
Inhalt: Zora Bennett führt ein Team erfahrener Experten an den gefährlichsten Ort der Welt, eine Insel-Forschungseinrichtung im ursprünglichen Jurassic Park. Ihre Aufgabe ist es, genetisches Material von Dinosauriern zu sichern, deren DNA der Menschheit lebensrettende Vorteile bringen kann. Als die streng geheime Expedition immer riskanter wird, machen sie bald eine unheimliche, schockierende Entdeckung, die der Welt jahrzehntelang verborgen blieb.
Mit Jurassic World 4 – Die Wiedergeburt gelingt dem Franchise ein überraschend frischer Neustart, der nicht nur optisch beeindruckt, sondern auch erzählerisch neue Wege geht. Nachdem der dritte Teil der Jurassic World Reihe die Geschichte eher konventionell zu Ende brachte, schöpft der vierte Film neues Potenzial aus und verbindet klassische Dinosaurieraction mit aktuellen Themen. Die Mischung funktioniert erstaunlich gut und haucht der Reihe spürbar neues Leben ein.
Visuell ist der Film ein Spektakel. Die Effekte sind auf höchstem Niveau, die Kameraarbeit dynamisch und atmosphärisch. Ob dichte Dschungellandschaften, futuristische Labore oder urbane Schauplätze, jede Szene ist detailverliebt gestaltet und erzeugt ein Gefühl von echter Bedrohung, aber auch staunenswerter Faszination.
Während Scarlett Johansson hier als Schauspielern negativ auffällt, ist der restliche Cast ordentlich, bringt eine angenehme Chemie und ist daher sehenswert.
Dieser Film ist mehr als nur ein weiteres Kapitel der Jurassic Saga. Es ist ein mutiger Schritt nach vorn, der das Franchise intelligent weiterentwickelt, ohne seine Wurzeln zu verleugnen. Jurassic World 4 – Die Wiedergeburt bietet großes Blockbusterkino mit Herz, Hirn und Zähnen. Ein würdiger Neuanfang. Und vielleicht sogar der bisher beste Jurassic World Teil nach dem ersten aus dem Jahre 2015.
Fazit: Empfehlenswert.
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