Serie: Dan Brown’s The Lost Symbol – Miniserie (abgeschlossen)

Nette Schnitzeljagd
Dan Brown’s The Lost Symbol folgt dem jungen Harvard-Symbologen Robert Langdon auf einer gefährlichen Schnitzeljagd in Washington, D.C. Als sein Mentor Peter Solomon entführt wird, muss Langdon kryptische Rätsel und Freimaurer-Geheimnisse lösen, um ihn zu retten. Dabei stößt er gemeinsam mit Solomons Tochter Katherine auf eine weltweite Verschwörung und muss die Existenz eines alten, mystischen Geheimnisses beschützen.
Mit Dan Brown’s The Lost Symbol wagt sich Peacock an die Vorgeschichte des berühmten Symbologen Robert Langdon. Die Thriller-Serie schickt einen jüngeren Langdon, solide gespielt von Ashley Zukerman, auf eine klassische Schnitzeljagd voller Kryptogramme, Freimaurer-Mythen und geheimer Kammern in Washington, D.C. Für Fans der Romane bietet die Serie genau das bekannte, kurzweilige Rätsel-Schema, das schon die Kinofilme auszeichnete. Allerdings kämpft die Produktion mit einer spürbaren TV-Optik und zieht die Handlung stellenweise unnötig in die Länge.
Die Miniserie ist mittlerweile komplett abgeschlossen und wird keine Fortsetzung erhalten. Dies liegt einerseits daran, dass die literarische Buchvorlage von Dan Brown mit den zehn Episoden bereits vollständig auserzählt wurde. Andererseits waren die Einschaltquoten und das Zuschauerinteresse letztlich nicht hoch genug, um das Risiko einzugehen, für eine zweite Staffel eine komplett neue, eigene Geschichte ohne Romanbasis zu erfinden. Wer die Bücher mag, bekommt hier ein ordentliches, in sich geschlossenes Rätselvergnügen für zwischendurch, das dem Genre aber keine neuen Impulse liefert.
Fazit: Empfehlenswert.

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