Drive (2011)

Was für ein Film.
Man hat zunächst den Eindruck, er sei ein simpler Actionfilm. Doch die Stille während der Auto-Verfolgungsjagd zu Beginn lässt bereits erahnen, dass dem nicht so ist. Als Ryan Gosling dann auf Carey Mulligan trifft, glaubt man schon zu wissen, dass es sich um ein Beziehungsdrama handelt. Was irgendwie ja auch stimmt, bis man am Ende plötzlich für die letzte halbe Stunde einen schlechten Tarantino-Verschnitt vor sich hat.
Irgendwie wirkt der Film so, als wäre er die Vorgeschichte zu „The Place Beyond the Pines“, denn Gosling spielt hier zweimal denselben Charakter. So viel zum Thema schauspielerische Bandbreite: Entweder einfach lieb für die Frauen lächeln oder einfach traurig für die Frauen dreinschauen.
Wie dem auch sei, ich habe den Film furchtbar gefunden, was nicht zuletzt an der ungeschickten Aneinanderreihung dreier Genres (waren da drei verschieden Regisseure am Werk?) liegt. Aber auch die Schauspieler scheinen den Film eher als Lückenfüller zwischen „wichtigeren“ Projekten betrachtet zu haben, denn Motivation ihrer Arbeit nachzugehen, also schauzuspielern, scheinen die allesamt nicht gehabt zu haben.

Note 4

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