Tolle neue Sci-Fi-Serie, die ich leider nicht so genießen kann, wie es möglich wäre, weil ich die Bücher gelesen habe.
Natürlich werden auch hier, wie bei jeder Verfilmung, jede Menge Details aus der Buchvorlage (>>hier<<) weggelassen. Manche sind recht klein, die eigentlich nicht stören, wie etwa die Tatsache, dass Holdens erste Liebhaberin im Buch eine Schwarzafrikanerin ist, in der Serie irgendeine Weiße. Andere hingegen stören schon, wie etwa Naomis Haarpracht oder Aversavalas sehr spezieller Slang, die in der Serie komplett fehlen, aber ein wichtiger Teil dieser Charaktere wären. Zuschauer, die die Bücher nicht gelesen haben, werden die Serie sicher genießen können, weil sie echt gut gemacht ist und auch den Grundtenor der Bücher gut rüberbringt. Außerdem ist die Physiognomie der Belter überraschend gut dargestellt.
Auf zwei Elemente muss jedoch besonders eingegangen werden:
a) Äußerst wichtige Charaktereigenschaften von Miller und Holden, den beiden Hauptprotagonisten, werden nicht thematisiert. Ich akzeptiere das durchaus, denn es ist verständlich, dass diese auf dem kleinen Bildschirm nicht ausreichend gezeichnet werden können. Aber leider haben diese den Flair dieser beiden Personen ausgemacht und so wirken sie in der Serie etwas eintönig.
b) Die erste Staffel verfilmt nicht das ganze erste Buch. Das wäre aber durchaus möglich gewesen, stattdessen wurde eine Folge eingefügt, die mit Szenen gefüllt war, die im Buch nicht vorkommen. Es ist natürlich klar, dass die Produzenten lieber einen Cliffhanger am Ende haben, als eine abgeschlossene Story. Daher ist auch diese Entscheidung verständlich. Ich vermute, dass für den Abschluss des ersten Buches die beiden ersten Folgen der zweiten Staffel genügen. Wenn sie dies jedoch konsequent durchziehen, werden wir vermutlich auf über 11 Staffeln kommen.
Fazit: Für Sci-Fi-Fans sehr empfehlenswert.
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Da ich die bücher nicht kenne, war das eine interessante Serie für mich. Freu mich auf die 2. Staffel.
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