Spiel: Das tiefe Land (Feuerland)

Ein tolles, aber für mich schon zu kompliziertes Strategiespiel.
Von Claudia Partenheimer und Ralf Partenheimer (ca. 50-100 Min.; 2-4 Spieler)
Das Spiel hat ein interessantes Thema und dazu passend ein cooles 3D-Element. Wir befinden uns nämlich an der Nordsee und haben ständig mit den Überflutungen zu kämpfen, weshalb wir Deiche bauen. Es gibt hier also Holzklötze, mit denen man konkret einen Deich errichtet und blaue Holzteile, die den steigenden Wasserspiegel anzeigen. Allein optisch ist das wirklich ein fantastisches Spiel.
Von der Spielmechanik her merkt man, dass Uwe Rosenberg ein bisschen mitgemischt hat. Jeder Spieler hat ein eigenes Tableau, auf welchem er Schafe züchtet, diese umzäunt und Gebäude errichtet. Die Gebäude bringen verschiedenste Sonderfunktionen sowie Siegpunkte. Neben seinem Tableau gilt es aber auch am Deich mitzuarbeiten, damit es an den Rundenenden zu keiner Überflutung kommt. Und da kommt jetzt das, was für mich so schwer zu verstehen ist. Daher kann ich es jetzt hier auch nicht richtig erklären. Wenn ich nämlich am Deich mitarbeite, geht meine Figur auf der Deichleiste weiter. Wenn der Deich bricht, kommt es zu einer Wertung, ebenso wenn er hält, jedoch werden andere Dinge berechnet und verteilt. Außerdem möchtest du vielleicht aufgrund deines Tableau-Aufbaus gar nicht, dass der Deich hält, doch wenn du nicht baust, kommst du auf der Leiste nicht weiter. Beim Deichbau kannst du Hilfe holen, doch du möchtest, dass der Vorderste nicht weiter geht und der Letzte so weit wie möglich hinten bleibt, weshalb du jemanden aus der Mitte bitten musst.
Ich habe sogar nach einer kompletten Partie und einer erneuten Regeldurchsicht nicht verstanden, wie die Wertungen funktionieren und wann es für mich vorteilhaft ist, wenn der Deich bricht. Da aber die anderen das durchaus verstanden haben, gehöre ich hier der Kategorie „zu-dumm-für-dieses-Spiel“ an. Ich mag grundsätzlich lange Strategiespiele und würde mich durchaus als Vielspieler bezeichnen, doch hier bin ich an meine Grenzen gestoßen. Ich kann mir aber nicht erklären, warum mich genau dieses Spiel vor solche Schwierigkeiten gestellt hat.
Jedenfalls glaube ich schon, dass Fans der strategischen Feuerland- und Lookout-Spiele auch hier ihre Freude haben werden. Denn deren Devise lautet ja: „Es muss nicht alles einfach sein.“
Fazit: Sollte man probieren.

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