Spiel: Pan Am (Funko Games)

Tolles Bietspiel über den Ausbau von Fluglinien.
Von Prospero Hall und Peter Lee (ca. 60 Min.; 2-4 Spieler)
In Pan Am konkurrieren die Spieler mit Pan American Airways und den Mitspielern um den Aufbau eines Flugreiseimperiums. Überbiete die Konkurrenten bei lukrativen Landerechten und kaufe Flugzeuge mit größerer Reichweite. Wenn man gegen die immer größer werdende Pan Am antritt, kann man eigene Routen an das Unternehmen verkaufen und einen ordentlichen Gewinn erzielen. Dieses Geld wird dann in weiteres Wachstum investiert oder es werden Pan Am-Aktien gekauft, die später einen hohen Gewinn einbringen.
Das Bietsystem hier ist gleich wie in einem meiner Lieblingsspiele, nämlich Kyklades und gefällt mir auch hier wieder sehr gut. Man bietet um die Aktionen, die man ausführen möchte, doch wenn man nicht genug Kapital hat, muss man seine Taktik spontan ändern auf andere Aktionen ausweichen.
Im Grunde aber läuft das Spiel darauf hinaus, seine Fluglinien derart zu platzieren, dass man von Pan Am so teuer wie möglich aufgekauft wird, damit man dann möglichst viele Aktien kaufen kann, die dann die Siegpunkte am Ende sind.
Eventkarten und geheime Sonderfunktionskarten bringen Variabilität und überraschende Momente.
Die Qualität des Spiels zeichnet sich auch dadurch aus, dass es bereits in der ersten Partie Spaß macht, man sich aber am Ende überlegt, was man das nächste mal anders machen möchte und sich schon auf den nächsten Abend mit Pan Am freut.
Fazit: Empfehlenswert.

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Pan Am (Funko Games)
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Serie: The Agency – Staffel 1

Weitere Standard-Agentenserie.
Bereits bei meiner Kritik zur ersten Staffel von The Day of the Jackal habe ich meine Sicht zur aktuellen Flut der Agentenserien auf den unterschiedlichen Streamingdiensten geäußert. Nun, hier ist eben noch eine, diesmal übrigens ein amerikanisches Remake einer erfolgreichen französischen Serie.
The Agency betont auf interessante und zugleich ermüdende Weise den hohen Preis, den die Spionage fordert. Wer Katz-und-Maus-Spiele in der Welt der Spione mag, ist hier genau richtig. Es ist sicherlich nicht die beste Spionageserie, die ich je gesehen habe, aber sie ist durchaus sehenswert. Michael Fassbender ist perfekt für diese Rolle, genauso wie Jeffery Wright. Wenn man noch Richard Gere und Katherine Waterston dazunimmt, hat man eine der talentiertesten Besetzungen im Fernsehen. Die Serie lässt sich viel Zeit, während sie ihre Welt und ihre Charaktere aufbaut, aber wenn man keine Geduld für langsame, intensiv erzählte Serien hat, ist das nichts für einen.
Diese erste Staffel endet in einem Cliffhanger und eine zweite Staffel wurde bereits bestätigt. Ob ich da dann aber wieder dabei sein werde, weiß ich nicht, weil sie auf weite Strecken schon zäh langatmig ist für meinen Geschmack teilweise eher mühsam als spannend.
Fazit: Kann probiert werden.

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Film: Furiosa – A Mad Max Saga (2024)

Tolle postapokalyptische Erzählung.
Action/Sci-Fi mit Anya Taylor-Joy von George Miller. 149 Min.
Inhalt: Die junge Furiosa wurde dem grünen Ort der vielen Mütter entrissen und fällt in die Hände einer großen Biker-Gang, die von dem Kriegsherrn Dementus angeführt wird. Bei ihrem Streifzug durch das Ödland stoßen sie auf die Wüsten-Zitadelle, die von dem unsterblichen Joe regiert wird. Während die beiden Tyrannen um die Vorherrschaft kämpfen, findet sich Furiosa bald in einem ununterbrochenen Kampf wieder, um ihren Weg zurück nach Hause zu finden.
Nachdem mir der erste Teil Fury Road sehr gut gefallen hat und der auch allgemein gut beim Publikum angekommen ist, hat es mich überrascht, dass Furiosa an den Kinokassen gefloppt ist. Vermutlich haben einfach viele wie ich auf den Stream gewartet, denn schlecht ist der Film nicht. Im Gegenteil: Mich hat dieser Film hier genauso gut unterhalten wie sein Vorgänger. Anya Taylor-Joy spielt wie immer grandios und die Szenerie ist fantastisch kreativ.
Was ich hier im Gegensatz zu Fury Road aber schon ein bisschen vermisst habe, war die absurde Autoaction mit höchstem Tempo durch die Wüste. Es gibt hier schon auch Action, aber eben nicht so rasant.
Fazit: Empfehlenswert.

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Computerspiel: Mass Effect 4 – Andromeda

Tolles Abenteuer.
Nach vielen Jahren habe ich es nun endlich geschafft, die Fortsetzung meines liebsten Computerspiels, nämlich die Mass Effect Trilogie, zu spielen. Insgesamt war es ein tolles Spiel, das mir viel Spaß gemacht hat, aber es muss natürlich mit seinem Vorgänger verglichen werden.
Mass Effect Andromeda ist ein eigenständiges Spiel, für das man die Vorgänger-Trilogie nicht gespielt haben muss. Es steht sehr gut auf eigenen Beinen und kann somit problemlos von Neulingen gespielt werden. Wenn man aber das Orignal kennt, dann erhalten gewisse Szenen im Spiel eine zusätzliche emotionale Ebene, manche Quests sind dadurch noch spannender und Fans des Franchises können da tief eintauchen.
In diesem Third-Person-Sci-Fi-Action-Rollenspiel fliegen Vertreter der verschiedenen Rassen der Milchstraße in die Andromeda-Galaxie, um dort Kolonien zu errichten und eine neue Heimat zu etablieren. Im Spiel selbst ist unsere Aufgabe Planeten für eine Besiedelung vorzubereiten, fortschrittliche Technologien einer ausgestorbenen Rasse zu erforschen, Kontakte mit den Einheimischen zu etablieren und viele andere Dinge, die mit der Errichtung von Kolonien zu tun haben. Das ist etwas, was mir hier sehr gut gefällt. Mass Effect Andromeda ist in vielen Aspekten Open World, aber jede Quest, jede Nebenstory, hat etwas mit dem Endziel zu tun, nämlich der Lebensfähigkeit in diesem Teil der Andromeda-Galaxie. Außerdem muss man für die komplette Lebensfähigkeit nicht alles erledigen, nur genug davon, also kann man frei entscheiden, ob man welche weglässt oder auf 100% spielt.
Die Geschichte ist schön abgeschlossen. Ein gelungener Showdown am Ende präsentiert einen tollen, emotionalen Abschluss, der die Spieler dann zufrieden zurücklässt. Obwohl es damals hieß, dass Mass Effect Andromeda der Auftakt einer neuen Serie sein solle, gibt es hier keine offenen Handlungsstränge.
Wie gesagt, hat mir dieses Spiel großen Spaß bereitet, aber die originale Mass Effect Trilogie ist mein Liebling und der kann Mass Effect Andromeda leider nicht das Wasser reichen. In jedem Aspekt steht dieser vierte Teil hier eindeutig hinter den anderen drei. Dabei fällt mir das Wort „episch“ ein. Ja, die Story hier mit der Lebensfähigkeit ist sehr interessant und spannend, fühlt sich aber zu keinem Zeitpunkt so episch und emotional an, wie die Trilogie. Auch die Crew, welche mit dem Hauptcharakter rumfliegt, ist in der Trilogie viel sympathischer und epischer, während die Teammitglieder hier einfach so normal sind, teilweise sogar nervig.
Außerdem gibt es einige Szenen, bei denen man sehr gut merkt, dass die Autoren einen bestimmten Handlungsverlauf geplant hatten, aber die Programmierer das so nicht bauen konnten oder wollten und die Autoren dann das Skript spontan angepasst haben. Diese Momente fühlen sich irgendwie seltsam an.
Zum Schluss muss ich auch noch über das sprechen, was damals bereits der größte Kritikpunkt war: Die Gesichtsanimationen, speziell die Augen- und Mundbewegungen. Ja, die sind hässlich, aber ich finde sie nicht so nervig, störend, abstoßend, dass sie Mass Effect Andromeda unspielbar machen. Nein, sie sind einfach gewöhnungsbedürftig, tatsächlich bemerkt man sie bald nicht mehr. Ich gehe mal davon aus, dass die Programmierer damals versucht hatten, eine innovative Gesichtsmimik zu erschaffen, was ja grundsätzlich löblich ist, aber dann bemerkten, dass es nicht funktioniert und ihre Bosse meinten, dass sie nicht genug Zeit und Geld hätten, um das jetzt alles wieder umzustellen und das Minimum für die Spielbarkeit gegeben sei. Ich finde es schade, aber kann es akzeptieren.
Obwohl ich jetzt am Ende viel Negatives gesagt habe, möchte ich nochmal betonen, dass mir das Spiel insgesamt sehr gut gefallen hat, ich viel Spaß hatte und es jedem empfehlen kann, der die originale Trilogie gespielt hat und wieder in diese Welt eintauchen möchte.
Fazit: Empfehlenswert.

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Spiel: Caesar & Cleopatra (Kosmos)

Kartenkampf um Ägypten.
Von Wolfgang Lüdtke (ca. 40 Min.; 2 Spieler)
In diesem spannenden Kartenduell schlüpfen die Spieler in die Rollen von Caesar & Cleopatra und versuchen die Patrizier in Rom davon zu überzeugen, ihnen die Herrschaft über Ägypten anzuvertrauen. Wer bei Spielende mehr Patrizier auf seine Seite gezogen hat, gewinnt das Spiel.
Ursprünglich stammt dieses Spiel aus dem Jahr 1997, ist jetzt aber neu veröffentlicht worden. Dafür wurden sämtliche Karten grafisch überarbeitet und schauen jetzt sehr schön aus. Außerdem wurden die Abstimmungskarten mit Holzfigürchen in einem Stoffbeutel ersetzt, was viel angenehmer ist und das Spiel auch gleich moderner wirken lässt. Insgesamt ist die Neuauflage optisch und haptisch eine klare Verbesserung, während sich die Regeln selbst nicht verändert haben.
In jeder Runde spielen die Kontrahenten jeweils zwei Einflusskarten und optional eine Aktionskarte aus, dann wird aus dem Beutel zufällig gezogen, welcher Patrizier zur Abstimmung steht und der Spieler, der zu diesem Zeitpunkt für diesen Patrizier den meisten Einfluss ausgespielt hat, gewinnt ihn.
Aufgrund der Mischung aus offenen und verdeckten Einflusskarten enthält das Spiel auch ein spannendes Bluff- und Risikoelement. Außerdem bringen die Aktionskarten eine interessante Variable.
Insgesamt ist Caesar & Cleopatra ein spannendes Kartenduellspiel mit einem angenehmen Zufallsfaktor und interessanten Entscheidungen.
Fazit: Empfehlenswert.

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Das Spiel wurde dankenswerterweise vom Verlag zu Verfügung gestellt.
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Buch: Lustiges Taschenbuch Abenteuer 01-06 (Staffel 1)

Eine weitere tolle LTB Reihe.
Nach den thematischen Reihen Galaxy und Crime gibt es nun also auch Abenteuer.
Während Galaxy und Crime sich an langjährige Fans richteten, da in jedem Band die Geschichten mehrheitlich Erstveröffentlichungen waren, also auch für jene interessant sind, die LTB komplett gesammelt haben, ist dies bei Abenteuer leider nichts so. In diesen sechs Bänden der ersten Staffel gab es von insgesamt 58 Geschichten nur 2, die Erstveröffentlichungen sind, somit ist der Großteil einfach eine Wiederveröffentlichung bereits bekannter Geschichten. Was für langjährige Fans jetzt erstmal negativ wirkt, muss ja nicht unbedingt schlecht sein, denn meine Kinder z.B., die erst mit LTB 580 angefangen haben, kennen diese Geschichten ja nicht und verschlingen diese thematischen Sammelbände. Und auch wer LTB nicht sammelt, aber Entenhausen-Geschichten mag, ist hier super aufgehoben.
In den meisten Geschichten begleiten wir Dagobert Duck und seine Neffen auf irgendeiner Schatzsuche, was an die Fernsehserie Duck Tales erinnert und auch teilweise deren Charme gut einfängt.
Es gibt hier im Gegensatz zu Galaxy und Crime keine übergreifenden Geschichten, jede steht für sich alleine und somit kann auch jeder Band individuell gelesen werden, ohne die vorangehenden kennen oder die folgenden lesen zu müssen.
Mein großer Kritikpunkt ist, dass es in diesen sechs Bänden keine einzige Geschichte von Indiana Goof gibt. Für mich ist absolut nicht nachvollziehbar, wie man in einer Abenteuer-Geschichtensammlung den Abenteuerer par excellence nicht einbaut. Für mich persönlich ist das sogar noch schlimmer, weil Indiana Goof mein Lieblingscharakter in der Welt von Entenhausen ist.
Insgesamt wurden meine Kinder und ich von dieser ersten Staffel sehr gut unterhalten und wir machen direkt mit der zweiten Staffel weiter.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Serie: The Night Agent – Staffel 2

Unerhaltsame Agentenserie.
Fans der ersten Staffel werden hier natürlich sofort wieder einschalten und nicht enttäuscht werden. Die Charaktere, die man kennengelernt und ins Herz geschlossen hat, werden erneut in eine Verschwörung gezogen, diesmal mit internationalem Ausmaß, treffen sie doch auf französiche und iranische Agenten sowie auf Terroristen, die man stoppen sollte.
Diese Staffel hier funktioniert nur, weil sie eine zweite Staffel ist und existiert natürlich nur, weil die erste so erfolgreich war. Daher sei auch jedem empfohlen, die erste zu schauen, denn die ist spannender und man lernt dort die Charaktere kennen. Hier folgt man ihnen nur auf einem weiteren Abenteuer, aber ohne erste Staffel hat man halt überhaupt keine emotionale Bindung. Da in beiden Staffeln komplett unabhängige, in sich geschlossene Geschichten erzählt werden, könnte man, rein vom Plot her, auch nur diese zweite Staffel schauen. Aber ohne den emotionalen Hintergrund der ersten Staffel würden hier dann die langatmigen Szenen und kleineren Logikfehler viel schwerer wiegen sowie die Charaktere recht platt wirken.
Außerdem passt der Titel The Night Agent nur zur ersten Staffel, weil der Hauptcharakter dort eben die Nachtschicht beim Agentennotruf übernommen hatte, dann aber Karriere gemacht hat.
Zum Schluss wird erneut ein Köder für das Publikum ausgeworfen und eine mögliche dritte Staffel angedeutet, die dann aber natürlich wieder eine ganz andere Geschichte erzählen wird.
Fazit: Empfehlenswert.

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Film: Civil War (2024)

Großartige Erzählung über die Grauen des Krieges.
Action/Krieg mit Kirsten Dunst von Alex Garland. 109 Min.
Inhalt: Unter Einsatz ihres Lebens reist eine Gruppe US-amerikanischer Journalisten quer durch die Vereinigten Staaten. Die USA befinden sich inmitten eines schnell eskalierenden und gewalttätigen Bürgerkriegs, dessen Ziel Washington und das Weiße Haus sind. Das ganze Land steht auf Messers Schneide, denn die Regierung hat sich in eine faschistische Diktatur verwandelt, und die verschiedenen Kriegsparteien gehen mit immer größerer politischer Gewalt gegeneinander vor.
Bei diesem Film muss klar gesagt werden, dass er nicht für Fans von Kriegs- oder Actionfilmen gemacht ist, auch wenn er von einem Krieg erzählt, sogar den Titel „Bürgerkrieg“ führt und ordentliche Action präsentiert. Daher kommt auch von dieser Seite sehr viel Kritik, dass der Film schwammig sei, unrealistisch und unlogisch. Ich kann diese Kritik auch vollkommen nachvollziehen, wenn man ihn mit einer bestimmten Erwartungshaltung eingeschalten hat und keine Lust auf eine philosophische Exkursion mit einer moralischen Botschaft hat. Aber das bietet dieser Film nunmal. Ganz bewusst wird nie erwähnt, welche politische Partei im Weißen Haus sitzt und welche sich abgespalten hat, gerade weil man es sich nicht vorstellen kann, bilden im Film Kalifornien und Texas eine Allianz. Der Film will kein realistisches Szenario präsentieren, sondern einfach nur zeigen, wie schnell etwas eskalieren kann und welche Gräueltaten das mit sich bringt, welche Konsequenzen. Der Film ist mehr als Warnung zu verstehen, statt als realistisch durchdachtes Gedankenexperiment. Daher stehen auch nicht die Soldaten im Zentrum des Films, sondern die Kriegsjournalisten, durch deren Kameras man das Grauen und die Brutalität miterlebt.
Fazit: Empfehlenswert.

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Computerspiel: Rayman Legends Definitive Edition (Switch)

Großartig!
Rayman Legends ist ein wunderbares Jump`n`Run Spiel mit vielen verschiedenen comichaften, zweidimensionalen Leveln, die sowohl kreativ als auch von der Schwierigkeit unterschiedlich sind. Man kann ein Level beliebig oft wiederholen, bis man es gemeistert und sämtliche Kleinlinge befreit hat oder man schreitet direkt zum nächsten Level weiter, wenn es einem nicht so gut gefällt. Das Menü zur Auswahl der Level ist dabei bereits selbst wie ein Spiel aufgebaut und erleichtert es daher ungemein, zu früheren Leveln zurückzukehren und die noch einmal zu spielen.
Besonders gelungen finde ich dabei die Musiklevel. Dort gibt es tolle Lieder, zu deren Rythmus man laufen und springen muss. Das klingt im ersten Moment nicht so spannend, entpuppt sich dann aber als großartiger Spaß. Die verschiedenen Lieder sind toll gewählt und die Szenen, die da zum Takt passieren, sind wunderbar choreographiert. Eben diese Levels sind es, die ich bereits öfter als einmal gespielt habe.
Sowohl ich als Erwachsener als auch meine beiden Kinder haben großen Spaß an diesem Spiel und wir schauen uns auch gerne gegenseitig zu. Einfach ein tolles Spiel, das auch als Familienaktivität sehr gut funktioniert.
Neben neuen Levels sind hier auch noch sämtliche Levels von Rayman Origins inkludiert, also insgesamt 120 Levels, die man spielen kann. Außerdem bietet das Spiel täglich und wöchentlich wechselnde online Levels, die noch mehr Varianz und Spielspaß bringen.
Wenn man allgemein ein bisschen recherchiert, welches die besten Spiele für die Switch seien, wird Rayman Legends immer wieder genannt und nachdem ich nun endlich das letzte Level gemeistert habe, kann ich sagen, dass ich dem absolut zustimme. Jeder Switch Spieler, der Jump`n`Run mag und ein Spiel für die ganze Familie sucht, sollte hier zugreifen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Spiel: Clash of Decks (Grammes Edition)

Interessantes Kartenkampfspiel.
Von Léandre Proust (ca. 15-30 Min.; 1-2 Spieler)
In Clash of Decks treten zwei Spieler mit ihren Kartendecks, bestehend aus jeweils 8 Karten, gegeneinander an. Das spannende an diesem Spiel ist nun das Handmanagement. Man darf nämlich immer nur eine der vier Karten ausspielen, die in der Hand ganz links sind. Mit jeder ausgespielten Karte steht sofort eine weitere Karte zur Verfügung, nämlich die fünfte Karte, die ja jetzt zur vierten wird. Zusätzlich gibt es in der Hand noch eine Festungskarte. Wenn diese auf der Hand ganz rechts ist, hat er das Spiel verloren. Aktive Karten können vom Gegner zerstört werden und kehren dann rechts auf die Hand zurück. Es gilt also ständig seine Karte so zu spielen (und sterben zu lassen), dass die Festung nie nach rechts verschoben wird. Die einzelnen Karten haben natürlich unterschiedliche Werte und Sonderfunktionen, es gilt also gut zu überlegen, welche Karte man zu welchem Zeitpunkt an welche Position legt. Dieser clevere Mechanismus führt dazu, dass man mit nur acht Karten ein spannendes Duell ausfechtet.
Fazit: Emfpehlenswert.

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