Spiel: Sky Team (Kosmos)

Taktisch-kooperativer Höhenflug.
Spiel des Jahres 2024.
Von Luc Remond (ca. 15 Min.; 2 Spieler)
Sky Team ist ein Kooperationsspiel ausschließlich für zwei Spieler, in dem man als Pilot und Copilot am Steuer eines Verkehrsflugzeugs spielt. Das Ziel ist es, als Team zusammenzuarbeiten, um das Flugzeug auf verschiedenen Flughäfen auf der ganzen Welt zu landen.
Um das Flugzeug zu landen, müssen die Würfel stillschweigend den richtigen Feldern im Cockpit zugeordnet werden, um die Achse des Flugzeugs auszubalancieren, seine Geschwindigkeit zu kontrollieren, die Klappen auszufahren, das Fahrwerk auszufahren, den Kontrollturm zu kontaktieren, um den Weg freizumachen, und sogar ein wenig Kaffee zu trinken, um die Konzentration so weit zu verbessern, dass sich der Wert der Würfel ändert.
Wenn das Flugzeug zu stark kippt und ins Trudeln gerät, den Flughafen überschießt oder mit einem anderen Flugzeug kollidiert, verlieren wir das Spiel.
Von Montreal bis Tokio bietet jeder Flughafen seine eigenen Herausforderungen, wodurch jeder Flug, bzw. jede Partie anders verläuft.
Das hier ist das erste rein kooperative 2-Personen-Spiel, das ich gespielt habe und ich bin begeistert. Normalerweise bin ich ja kein Fan von kooperativen Spielen, aber das hier funktioniert echt gut und macht großen Spaß.
Insgesamt ein tolles thematisches 2-Personen-Spiel. Ein einfacher Anfang, aber die Levels werden immer schwieriger. Befriedigend und schnell zu spielen, schön illustriert.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Buch: Wellington, David – Paradise One

Sinnloser Weltraumhorror.
Inhalt: Das Sonnensystem ist besiedelt, und die Menschheit breitet sich im All aus. Es gibt sogar eine extrasolare Kolonie, Paradise-1, auf der Tausende Kolonisten ein neues Leben begonnen haben – bis die Kommunikation abgebrochen ist. Jetzt wird Agentin Alexandra Petrowa und die Crew der Artemis auf die lange Reise nach Paradise-1 entsandt, um herauszufinden, was passiert ist. Doch das, was sie dort finden, übertrifft ihre schlimmsten, grauenvollsten Albträume.
Nachdem mir das letzte Buch dieses Autors – Die letzte Astronautin – bereits nicht gefallen hat, wollte ich dem hier doch noch eine Chance geben, was jedoch leider ein Fehler war. Das Buch hier ist weder spannend noch gruselig oder interessant. Der Plot entwickelt sich mühsam und weist jede Menge Logikfehler auf. Es wirkt so, als hätte der Autor aus verschiedensten Filmen und Computerspielen jene Szenen kopiert, die „cool“ sind, diese aber ohne Rahmen, rote Linie oder irgendeine Logik eingebaut, weshalb sie jeglichen Charme verlieren.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Serie: Only Murders in the Building – Staffel 4

Tolle Fortsetzung einer großartigen Serie.
Wem bereits die ersten drei Staffeln gefallen haben, der sollte auch hier unbedingt wieder einschalten. Der Cliffhanger der letzten Staffel wird erneut gut aufgelöst und der neue Plot ordentlich zu Ende erzählt, spannend bis zum Schluss. Eva Longoria und Zach Galifianakis als Neuzugänge sind großartig, stehlen dem originalen Cast aber nicht die Show.
Wer die ersten drei Staffeln noch nicht geschaut hat, sollte dies hingegen dringend nachholen.
In der letzten Szene wird wie immer ein neuer Kriminalfall eröffnet und eine fünfte Staffel ist auch tatsächlich schon angekündigt worden. Ich freue mich schon sehr darauf. Andererseits könnte man die Serie hier aber auch beenden, denn der Hauptplot ist abgeschlossen und keine Fragen bleiben offen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Alles steht Kopf 2 (2024)

Schöner Familienfilm.
Kinderfilm / Komödie mit Amy Poehler von Kelsey Mann. 96 Min.
Inhalt: Riley durchlebt die turbulenten Wirren der Pubertät, während ihre Emotionen in ihrem Kopf um die Kontrolle ringen. Zweifel übernimmt erfolgreich das Kommando und wirft Freude und die anderen Ur-Emotionen einfach aus der Schaltzentrale. Das bleibt nicht ohne Konsequenzen, zumal Teenager Riley gerade einige wichtige Entscheidungen treffen und sich außerdem um ihre Aufnahme in das Eishockey-Team kümmern muss.
Dieser Film hier ist eine konsequente und absolut gelungene Fortsetzung. Wenn Kinder älter werden, kommen eben neue Emotionen dazu und dann herrscht Chaos im Kopf. Das nennt man Pubertät und jeder Mensch kann da mitfühlen. Viele lustige Momente führen von einer emotionalen Szene zur nächsten, bei denen es um wichtige Fragen geht: Freundschaft, Gruppenzugehörigkeit, Zukunftsangst. Und am Ende stellt man sich nicht nur die Frage, wie ein Teenager mit all diesen überwältigenden neuen Emotionen und großen Lebensveränderungen umgehen soll, sondern auch, ob man als Elternteil nicht auch dazu beiträgt, indem man zusätzlich eigene Erwartungen aufbürdet.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Spiel: Harrow County (Off the Page Games)

Mühsames Area Control Duell.
Von Jay Cormier und Shad (ca. 45-90 Min.; 1-3 Spieler)
Dieses Spiel basiert thematisch auf irgendwas, das ich nicht kenne und als ich durch das Regelwerk versucht habe, die Geschichte zu verstehen, habe ich nichts verstanden. Nun, haben wir uns also auf die Spielmechanik konzentriert. Und auch hier habe ich mich sehr schwer getan, die verschiedenen Mechanismen zu durchschauen. Wenn man den thematischen Hintergrund kennt, sind die Aktionen vielleicht nachvollziehbar, für mich wirkte es aber insgesamt wenig nachvollziehbar und ziemlich unlogisch.
Insgesamt versuchen die beiden – oder unter Verwendung von Spezialregeln auch drei – Spieler, eine gewisse Menge des Spielfeldes zu kontrollieren, um den Sieg davonzutragen. Doch das gestaltet sich als sehr mühsam, die Aktionen sind repetitiv und immer neue Detailfragen stören den Spielfluss. Es macht einfach keinen Spaß und fühlt sich mehr wie Arbeit an.
Man sollte meinen, dass wenn man ein Spiel öfters Spiel, es flüssiger läuft, aber nein, es tauchen immer wieder Detailfragen auf und wenn sich bereits die erste Partie repetitiv anfühlt, verschlimmert sich das nur mit jeder Session. Nein, mir hat dieses Spiel überhaupt nicht zugesagt, aber ich bin wohl auch nicht Teil der Zielgruppe, weil ich das Thema eben überhaupt nicht kenne.
Fazit: Kann probiert werden.

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Buch: Siegner, Ingo – Der kleine Drache Kokosnuss erforscht die Vulkane (Alles klar! Drache-Kokosnuss-Sachbuchreihe, Band 11)

Tolles Sachbuch für Kinder.
In diesem Buch erlebt der kleine Drache Kokosnuss nicht nur ein großartiges Abenteuer, sondern lernt dabei gleichzeitig die Vulkane kennen. Und mit ihm lernen auch die Leser.
Als die Vulkanologin Dotti vom Planeten Öxi gerade zu Besuch ist, um alle Vulkane der Erde zu erforschen, erfahren wir, was bei einem Vulkanausbruch passiert, wie heiß es in Vulkankratern wird und welche Arten von Vulkanen es gibt, was der Unterschied zwischen Magma und Lava ist und ob Vulkane auch neues Leben schaffen können u.v.m. Zum Glück sind der Fressdrache Oskar und das Stachelschwein Matilda auch dabei, damit wir neben all der Informationen ebenso viele lustige Momente haben.
Wie immer bei den Büchern des kleinen Drachen Kokosnuss gibt es auch hier zahlreiche Bilder, diesmal natürlich gekonnt dazu da, um die Informationen aus dem Text auch optisch zu vermitteln, ohne jedoch den typischen Charme und Humor zu verlieren.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Das Buch wurde dankenswerterweise vom Verlag zu Verfügung gestellt.
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Film: Saint Seiya – Die Krieger des Zodiac (2023)

Eine weitere Anime Live Action Enttäuschung.
Action / Abenteuer mit Mackenyu von Tomasz Bagiński. 112 Min.
Inhalt: Der Teenager Seiya ist auf der Suche nach seiner entführten Schwester und sichert seine Existenz, indem er sich gegen Geld auf brutale Kämpfe einlässt. Als er während einer seiner Kämpfe versehentlich mystische Kräfte in sich erweckt, von deren Existenz er nie wusste, findet sich Seiya in einer Welt voller heiliger Krieger wieder. Dort begegnet er einer wiedergeborenen Göttin, die seinen Schutz braucht, doch noch hadert Seiya mit dem für ihn vorgesehenen Schicksal unter den sogenannten Rittern des Zodiac.
Ich bin ein großer Fan der originalen Animeserie und nachdem letztens einige ordentliche Anime Live Action Adaptionen erschienen sind, habe ich dem hier auch eine Chance gegeben, wurde aber brutal enttäuscht. Dieser Film wurde von Leuten gemacht, die eindeutig nicht verstanden haben, warum Saint Seiya eine derart erfolgreiche Serie wurde und heute ein Klassiker ist.
Der größte Frevel aber sind die hässlichen Rüstungen. Wenn man einen Film über eine Geschichte macht, deren Kernelement die coolen Rüstungen sind, dann sollte man meinen, dass zumindest diese gut ausschauen, aber nein, die sind hier einfach nur hässlich, billig, peinlich.
Insgesamt ist der Film in allen Belangen schlecht und bietet rein gar nichts, was sehenswert ist.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Spiel: Doomlings (Doomlings LLC)

Langweiliges Take-That-Kartenspiel.
Von Justus Meyer und Andrew Meyer (ca. 20-45 Min.; 2-6 Spieler)
In diesem Spiel mit sehr hässlicher Grafik sammeln die Spieler Karten vor sich, um durch Sets bei Spielende die meisten Punkte zu haben. Der Clou aber ist, dass viele Karten es erlauben, die Sets der Mitspieler zu ruinieren. Leider ist das sammeln der Sets langweilig, man nimmt halt, was man zufällig bekommt. Dazu kommen noch die Take-That-Aktionskarten, die einfach nur nervig sind und eben nicht lustig.
Man merkt hier genau, dass dieses Spiel eigentlich als witzig konzipiert worden war und auch derart vermarktet wurde, doch weder die Optik noch die Mechanik sind lustig. Es ist einfach nur langweilig.
Fazit: Kann probiert werden.

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Hörbuch: Gomez-Jurado, Juan und Montes, Barbara – Amanda Black. Die Mission beginnt

Tolles Spionageabenteuer für junge Hörer.
Inhalt: Ein mysteriöser Brief offenbart Amanda Black, dass sie die letzte Nachfahrin einer Schatzjäger-Familie ist. Ihre Mission? Gefährliche, magische Artefakte aus dem Verkehr ziehen, um die Menschheit zu schützen. Doch damit sie ihr Erbe antreten kann, muss Amanda bis ins Innerste der verlassenen Villa Black vordringen.
Wenn man über ein Hörbuch schreibt, muss man natürlich auch die Sprecher erwähnen, die meiner Tochter in diesem Fall leider nicht gefallen haben. Es hat sie gestört, dass die drei Perspektiven von drei unterschiedlichen Sprechern (Magdalena Montasser, Henning Nöhren und Tanja Fornaro) gelesen worden sind und ihrer Meinung nach haben sie zu schnell gesprochen. Was also im Prinzip eine tolle kreative Idee ist, ist bei meiner Tochter leider nicht gut angekommen.
Die Geschichte selbst ist spannend und emotional. Meine Tochter hat sie direkt an einem Abend fertig gehört und am nächsten Tag sofort wieder gestartet. Ihr gefällt besonders gut, wie Amanda immer mehr tolle Fähigkeiten erweckt und sie wollte sofort den zweiten Band bekommen, den es zum Glück schon gibt.
Es geht hier nicht nur um Diebstähle und magische Artefakte, sondern auch um die Suche nach Amandas Familiengeschichte, was die nötige Ebene Emotionalität bringt um die Hauptcharaktere rasch ins Herz zu schließen und sofort gefesselt zu sein.
Fazit: Empfehlenswert.

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Gomez-Jurado, Juan und Montes, Barbara – Amanda Black. Die Mission beginnt (Hörbuch)
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Das Hörbuch wurde dankenswerterweise vom Verlag zu Verfügung gestellt.
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Serie: Der Herr der Ringe. Die Ringe der Macht – Staffel 2

Ich hatte leider umsonst gehofft.
Nach dem Ende der ersten Staffel war ich eigentlich frohen Mutes und hatte mit einer Verbesserung in der zweiten Staffel gerechnet, doch leider war dem nicht so. Wenn man die wichtigsten Punkte vermurkst, dann bleiben eben enttäuschte Zuseher zurück.
Mir persönlich ist die Serie zu langatmig, zu oft von den Filmen „inspiriert“ (schlecht kopiert) und einige der Figuren laufen sinnbefreit durch Mittelerde; Ich habe die Interaktion zwischen Sauron und Celebrimbor sowie das Schmieden der Ringe als sehr unnatürlich empfunden mit vielen unlogischen Elementen; Das Auftauchen von Tom Bombadil ist komplett unnötig, seine Darstellung falsch und peinlich. Aber am meisten hat mich die lächerliche Schlacht am Ende der Staffel gestört, die den Höhepunkt darstellen sollte, jedoch nur ein großes Debakel wurde.
Wenn man schon die Filme imitieren möchte, dann sollte man zuerst überlegen, was da toll war. Etwa die Elfen, die wunderbar synchron kämpfen, tausend Jahre lang trainiert. Aber warum tun sie das hier nicht? Es gibt bei dieser Schlacht einfach keine Wow-Effekte und die Szenen, die darauf abzielen, beweisen, dass niemand sich irgendwelche Gedanken zu Taktiken, Strategien oder andere Realitäten des Schlachtfeldes gemacht hat.
Am Ende der zweiten Staffel bleibt nichts, was mich irgendwie dazu bewegen könnte, die dritte Staffel zu schauen, außer um eben hier für diesen Blog einen kleinen Beitrag zu schreiben. Die Serie ist nach wie vor eine Mogelpackung, die ein überfrachtetes und mangelhaftes Storytelling mit teilweise grandiosem Bildmaterial zu übertünchen versucht.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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