Gedankensprung: Nintendo Switch

Letztes Jahr habe ich mir die Nintendo Switch gekauft und nun ist es Zeit, ein paar Gedanken dazu zu verlieren.
Als Kind besaß ich die NES – Nintendo Entertainment System – und habe darauf in jeder freien Minute gespielt. Doch danach kam nie wieder eine Konsole in mein Zuhause, denn ich habe mich auf den PC konzentriert und nur gespielt, was darauf möglich war. Es hat sich für mich bisher auch nie die Frage gestellt, ob ich überhaupt eine Konsole kaufen sollte.
Da meine Kinder nun aber groß genug sind, hat sich die Situation geändert. In Erinnerung an meine Kindheit habe ich beschlossen, eine Nintendo Switch zu besorgen und direkt mit den Spielen Nintendo Sports, Mario Kart 8 und Super Mario Odyssey. Alle drei Spiele machen mir Spaß, machen den Kindern Spaß, einfach eine tolle Familienunterhaltung. Dann borgte mir ein Freund noch das Spiel Xenoblade Chronicles 2, das ich in den letzten Monaten gezockt habe.
Nach einem Jahr Nintendo Switch kann ich nur Positives berichten. Zunächst einmal sei die Tatsache erwähnt, dass die Switch schnell hochfährt und die einzelnen Spiele rasch und problemlos starten. Im Gegensatz zum PC, wo Hochfahren und Starten ein erheblicher Zeitfaktor sind und es nicht selten Probleme gibt. Eine Switch kann ich einfach flott einschalten, 20 Minuten spielen und wieder aufhören. Am PC kann ich nicht so einfach schnell was spielen, wenn ich kurz 20 Minuten Zeit habe.
Es ist auch so angenehm, sicher zu wissen, dass ein neues Spiel direkt funktioniert, und man nicht Einstellungen anpassen muss, damit es irgendwie läuft.
Vielleicht liegt es auch am Alter, aber auf der Couch bequem zu sitzen und mit dem Joystick am Fernseher zu spielen ist einfach total angenehm. Am PC zu sitzen und über der Tastatur gebeugt auf dem Monitor zu spielen, speziell nach einem Arbeitstag vor dem Computer, ist halt doch irgendwann mühsam und anstrengend.
Aber es reicht natürlich nicht eine tolle Konsole zu haben, es braucht auch interessante Spiele. Die oben genannten sind ja schon mal großartig, dann wartet bereits Zelda: Breath of the Wild auf mich und im Herbst erscheint Hogwarts Legacy. Auch die Spiele No Man’s Sky und Xenoblade Chronicles 3 locken. Allein mit diesen Spielen bin ich die nächsten Jahre versorgt und wer weiß, was bis dahin noch alles erscheinen wird.

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Spiel: Siege Storm (Awaken Realms)

Trifft nicht ganz meinen Geschmack.
Von Marcin Świerkot (ca. 15-30 Min.; 1-2 Spieler)
In diesem Spiel erhält jeder Spieler asymmetrische Decks, mit denen sie dann gegeneinander kämpfen. Doch leider gibt es nur zwei Decks, jede Partie wird also ähnlich ablaufen. Die Karten kann man als Lebenspunkte, als Truppen oder als Aktion verwenden. Es gilt also die Kartenhand gut zu managen, doch auch da gibt es selten Dilemmata, denn die Entscheidungen sind meistens eindeutig. Das innovative Element des Spiels ist, dass die Karten, die als Truppen verwendet werden, sich entlang einer Leiste fortbewegen, um den Gegner anzugreifen. Doch das geht sehr langsam und die Angriffe werden nur selten ausgeführt.
Insgesamt enthält das Spiel einige interessante Ideen, die auch funktionieren, aber leider weder flüssig noch spannend.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Serie: Star Wars Die Abenteuer der jungen Jedi – Staffel 1

Goßartige Kinderserie.
Diese Serie spielt zeitlich nicht in derselben Ära wie all die anderen Star Wars Serien und Filme, sondern in der Hohen Republik. Das ist in dem Sinne gut, dass man sich nicht um irgendwelche Kontexte, Verbindungen oder Hintergründe kümmern muss. Einfach eine Serie, die auf eigenen Beinen steht und Kinder anspricht. Kein erwachsener Fan muss diese Serie der Vollständigkeit halber schauen und niemand muss sich beschweren, gezwungen zu werden, eine Kinderserie zu schauen. Die Abenteuer der jungen Jedi und der Rest von Star Wars sind komplett voneinander getrennt.
In jeder Folge erleben die Jünglige, also kleine Kinder an der Jedi-Akademie, ein bis zwei Abenteuer, jeweils in sich geschlossen, immer spannend, lustig und optimistisch. Leider ist die Staffel viel zu kurz und meine Tochter freut sich schon darauf, wenn es endlich weitergeht.
Fazit: Für Kinder sehr zu empfehlen.

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Film: Extraction 2 (2023)

Einer der seltenen Fälle, wenn die Fortsetzung besser als das Original ist.
Action / Thriller mit Chris Hemsworth von Sam Hargrave. 123 Min.
Inhalt: Nach seinem Beinahetod widmet sich der hoch spezialisierte Söldner Tyler Rake einer neuen Mission: Er muss die Familie eines skrupellosen Gangsters aus der Gefangenschaft befreien.
Nach dem katastrophalen ersten Teil wollte ich diesen Film hier eigentlich nicht schauen. Nachdem aber große Teile des Films in Wien gedreht worden sind, hat mich die Neugierde gepackt und ich wollte schauen, was da los ist. Und es freut mich, berichten zu dürfen, dass es sich ausgezahlt hat und wir hier wirklich eine tolle Verbesserung zum Vorgänger sehen.
Der wenig originelle Plot genügt, um eine spannende rote Linie bis zum Ende zu haben. Und auch sonst wäre dieser Film nicht speziell erwähnenswert, wenn die Action nicht so gut gemacht wäre. Besonders die Ausbruchsszene aus dem Gefängnis zu Beginn ist richtig toll anzuschauen. Das Publikum ist sofort gefesselt und bleibt es dann auch bis zum Ende. Nach dem Ausbruch kommt die Gruppe nach Wien und die Action wird da etwas konservativer. Immer noch gut gemacht, aber der eigentliche Charme liegt hier einfach darin, Wien im Hintergrund zu sehen und die Wiener Polizei als Teil der Hollywood-Action zu erleben.
Insgesamt ein Film der gut unterhält, mit einigen kreativen Actionszenen.
Fazit: Empfehlenswert.

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Gedankensprung: Anime-Update Frühling ’23

Im Gegensatz zum Winter war der Frühling sehr gemütlich. Ein Animeabend in der Woche reichte diesmal, um alles zu schauen, was mich interessierte.

Ich bleibe konservativ, wenn ich sage, dass die dritte Staffel von Demon Slayer, nämlich die Swordsmith Village Arc, mein Liebling in dieser Season war. Was nicht zuletzt daran liegt, dass der Handlungsbogen dieser Staffel schön abgeschlossen wurde, also ordentlich abgerundet. Eine Geschichte wurde erzählt, ein toller Kampf, optisch großartig, mit einem schönen Ende. Fans der Serie sind weiterhin begeistert und wir freuen uns alle schon auf die nächste Staffel.

Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir Hell’s Paradise, ein düsteres Action-Anime angesiedelt im mittelalterlichen Japan. Eine Gruppe von Kriminellen wird auf eine mysteriöse Insel geschickt und wer das Elixir des Lebens findet, wird begnadigt. Doch die Kriminellen müssen dort nicht nur gegeneinander kämpfen, sondern auch gegen die seltsamen Einwohner. Nicht nur spannend, sondern auch optisch sehr gut gemacht, mit interessanten Charakteren. Leider mit einem Cliffhanger, doch die zweite Staffel für 2024 wurde bereits bestätigt.

Birdie Wing ist ein interessantes Golf-Anime, eine Mischung aus absurdem Action-Golf und realistischem Turnier-Golf, schön animiert und spannend. Eine gute Portion Drama für die Emotionen muss natürlich auch dabei sein, aber am Ende ist die Geschichte abgeschlossen mit einem zufriedenstellenden Finale.

Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir Tengoku Daimakyou, eine spannende Geschichte im postapokalyptischen Japan mit interessanten Charakteren. Ein Junge und ein Mädchen reisen gemeinsam durch ein zerstörtes Japan auf der Suche nach dem „Himmel“ und erleben immer wieder Abenteuer. Die letzten beiden Folgen sind definitiv nichts für schwache Nerven und leider endet es in einem Cliffhanger. Ich hoffe auf eine zweite Staffel, auch wenn sie noch nicht angekündigt ist.

Neben diesen vier sehr guten Animes habe ich noch zwei geschaut, die mir nicht so gut gefallen haben, aber ich hatte einfach Zeit und habe sie deshalb mitgenommen. Bei mehr Stress hätte ich diese sicher schon nach drei Episoden abgebrochen.

Mashle beginnt sehr interessant und lustig, eine Art One Punch Man in einer magischen Welt, gleichzeitig eine gelungene Harry Potter Parodie. Doch dieses tolle Niveau hält nicht lange. Die Witze wiederholen sich ständig, die Kämpfe sind schlecht animiert und Spannung kommt keine auf. Am Ende ist es nur noch ein generisches Magie-Kampf-Anime mit einem Cliffhanger. Die zweite Staffel für 2024 wurde bereits angekündigt, aber ob ich da dabei sein werde, bezweifle ich.

In die gleiche Kerbe schlägt I Got a Cheat Skill in Another World and Became Unrivaled in The Real World, Too, welches eine interessante Prämisse hatte, nämlich ständig zwischen zwei Welten, Fantasy und Real, hin- und herzuwechseln. Aber es entwickelte sich einfach so langweilig, öffnete zu viele Handlungsstränge und erzählte keinen davon weiter. Die Charaktere waren auch alle sehr oberflächlich und am Ende war auch noch ein Cliffhanger. Falls eine zweite Staffel kommen sollte, werde ich nicht mehr dabei sein.

One Piece, Edens Zero und Boruto lese ich als Manga, habe also die Animes nicht geschaut.

Weil es in dieser Season wenig Serien gab, hatte ich genug Zeit, um mich auch älteren Animes zu widmen. So habe ich dann Uncle from Another World und Summer Time Rendering probiert. Ich habe davon aber jeweils nur drei Episoden geschaut und dann wieder aufgehört, denn sie haben einfach nicht mein Interesse geweckt. Ich weiß, dass beide Serien sehr beliebt sind, aber sie haben einfach nicht meinen Geschmack getroffen. Dafür habe ich Re:Creators fertig geschaut und Gintama endlich weitergeschaut – beides nur zu empfehlen.

Ausblick auf den Sommer 2023:
Der Sommer scheint genauso ruhig zu werden wie der Frühling, also kann ich da wohl wieder ein bisschen entspannen und andere Dinge schauen. Die zweiten Staffeln von Jujutsu Kaisen und Mononogatari sind die einzigen Fixstarter, aber es gibt noch einige andere, die sich eine Chance verdienen.

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Spiel: Merchants Cove (Pegasus Spiele)

Zu viel.
Von Jonny Pac, Carl Van Ostrand, Drake Villareal (ca. 60-90 Min.; 1-4 Spieler)
Eigentlich wäre das hier ein richtig cooles Konzept, dass nämlich jeder Spieler in eine andere Rolle schlüpft und entsprechend einen eigenen Mechanismus benutzen muss. Dabei handelt es sich aber nicht nur um asymmetrische Strategien, wie in so vielen anderen Spielen, sondern konkret um komplett unterschiedliche Minispiele. Tatsächlich hat jeder Spieler sein eigenes Tableau vor sich, auf dem er solitaire vor sich hin spielt und Punkte sammelt. Auf einem Spielbrett in der Mitte gibt es zusätzliche Aktionen, bei denen es dann auch zu Interaktionen kommt.
Der Alchemist braut Zaubertränke mit Kügelchen; Der Captain sucht Schätze auf den Inseln; Der Schmied produziert Waffen und andere Gegenstände durch Würfelmanipulation; Der Zeitreisende versucht die Zeitlinien durch das Legen von Plättchen zu richten; Der Wirt will so viele Gäste wie möglich in seiner Taverne unterbringen; Das Orakel malt die Zukunft auf sein Tableau; Die Drachenpflegerin pflegt Drachen.
Jeder Spieler wählt also einen eigenen Charakter aus und bekommt das dazu passende, individuelle Material. Über mehrere Runden hinweg versucht dann jeder Spieler auf dem eigenen Tablaeu so effizient wie möglich zu spielen, um die meisten Punkte zu bekommen und zu gewinnen.
Was sehr interessant klingt, hat leider ein großes Problem: Für jeden Charakter gibt es nämlich ein eigenes Regelheft. Man muss also vor Spielbeginn jedes Regelwerk jedes Charakters lernen. Doch wenn man das nächste mal dann einen anderen Charakter wählt, muss man ein neues Regelwerk lernen, statt sich mit seinem Wissen hinzusetzen und einfach loszuspielen. Einerseits finde ich es schon interessant, alle Charaktere auszuprobieren, andererseits habe ich halt nur sehr wenig Lust, so viel zu lernen.
Insgesamt funktioniert das Spiel tadellos und macht auch Spaß, aber ich persönlich finde es nicht gut genug, um viel Zeit und Energie zu investieren, um alle Charaktere kennenzulernen.
Fazit: Kann probiert werden.

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Serie: Rabbit Hole – Miniserie (abgeschlossen)

Ein Twist zu viel.
In dieser Serie folgen wir dem Industriespion John Weir (Kiefer Sutherland), der scheinbar zufällig in ein internationales Komplott gerät. Nach und nach kommt heraus, dass bestimmte Ereignisse von Weir und seinen Komplizen genau so geplant wurden.
An sich ist das hier eine sehr spannende und clevere Serie, die in jeder Episode neue Wendungen und Überraschungen offenbart, weshalb man gebannt hängen bleibt und immer weiterschaut. Speziell Kiefer Sutherland als John Weir trägt die Serie.
Auch wenn diese Aneinanderreihung von Wendungen und Überraschungen gut geschrieben ist, nachvolziehbar ist und in einem gelungenen Finale mündet, war es doch irgendwann zu viel für meinen Geschmack. Acht Episoden zu jeweils einer Stunde Laufzeit ist schon sehr lang und irgendwann hat man das Gefühl, dass manche Twists nur reingeschrieben wurden, um Zeit zu füllen. Nichtsdestotrotz, wer bis zum Ende bleibt, wird zufriedengestellt.
Fazit: Kann probiert werden.

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Film: Samaritan (2022)

Das ist also auch ein Film.
Action / Fantasy mit Sylvester Stallone von Julius Avery. 101 Min.
Inhalt: Ein Junge macht sich auf die Suche nach einem Superhelden, der seit langer Zeit verschollen ist.
Dieser Film ist in allen Belangen einfach nur schlecht. Plot, Effekte, Schauspieler – einfach gar nichts an diesem Film ist irgendwie erwähnenswert oder gar sehenswert. Und dann ist da noch Sylvester Stallone. Wer sein Fan ist, wird einschalten, um ihn zu sehen. Da stellt sich aber eine andere Frage: Muss ich wirklich jeden Film mit Sylvester Stallone gesehen haben, nur weil ich ihn mag, auch wenn der Film schlecht ist?
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Gedankensprung: Star Trek News

Der Anfang vom Ende?
Nachdem ich letztens ja sehr glücklich mit dem Status von Star Trek war und optimistisch in die Zukunft blickte, hat sich nun alles geändert. Und wie immer spielt das Geld eine Rolle.
Paramount war ja sehr ambitioniert, so viel Star Trek zu produzieren, dass ganzjährig jede Woche eine neue Folge erscheint. Ich habe mir auch die App von Paramount+ besorgt, um das zu unterstützen. Dass Paramount finanzielle Probleme hat, wissen wir schon länger, wie auch HBO und Disney, aber diese Woche ist es eskaliert und die Zukunft von Star Trek wackelt. Star Trek Picard endete vor einem Monar und später im Sommer wird auch noch die finale Staffel von Star Trek Discovery ausgestrahlt. Im Anschluss an Picard wäre die neue Serie Star Trek Legacy und im Anschluss an Discovery die neue Serie Star Trek Academy geplant gewesen. Doch über alldem und dem Rest hängt jetzt ein großes Fragezeichen.
Konkret wurde nun angekündigt, dass die zweite Staffel von Star Trek Prodigy zwar fertig produziert werden würde, aber nicht auf Paramount+ ausgestrahlt wird, damit der Sender eine steuerliche Abschreibung vornehmen kann, weil dies offenbar wirtschaftlich attraktiver ist, als mit den Inhalten Kunden anzulocken. Paramount hat zwar gesagt, dass wenn eine andere Plattform die Lizenz kaufen würde, wäre das möglich, aber das würde dann konkret bedeuten, dass es nicht mehr reicht, einen Streaming-Dienst zu haben, um alles von einem Franchise anschauen zu können.
Die besten Lizenzabnehmer wären sicherlich Netflix und Amazon Prime, aber ich weiß nicht, ob nach dem Discovery– bzw. dem Picard-Desaster da noch eine Kooperation möglich ist. Andererseits hat AppleTV+ viel Geld und bereits große Interesse bekundet, irgendein bekanntes Franchise anzubieten, um eben Publikum anzulocken.
Grundsätzlich hätte ich kein Problem damit, wenn Paramount seinen Streaming-Dienst einstampft, Serien und Filme nur noch produziert und dann an andere Plattformen lizenziert, was ja Sony auch macht und damit finanziell sehr erfolgreich ist. Paramount müsste dann halt mit der Schmach leben, das erste Studio zu sein, das diesen Schritt geht und ich weiß nicht, inwiefern Stolz da eben auch eine Rolle spielt.
Meine größte Angst ist, dass tatsächlich AppleTV+ die neue Heimat von Star Trek wird, denn noch eine Streaming-App werde ich mir nicht besorgen. Irgendwann muss Schluss sein, auch wenn das bedeutet, dass ich mich auf anderen Seiten umschauen muss.
Grundsätzlich kann ich mir nicht vorstellen, dass Paramount Star Trek komplett beenden wird, aber man sollte die Macht des freien Marktes nicht unterschätzen. Denn auch wenn ich ein großer Star Trek Fan bin, ist es halt doch eine Realität, dass das Franchise quotentechnisch nicht so erfolgreich ist wie erhofft. Das liegt natürlich auch daran, dass sowohl Discovery als auch Picard mit zwei sehr schlechten Staffeln begonnen haben. Man kann also durchaus behaupten, dass Paramount selbst schuld ist, wenn das Franchise nicht abhebt. Erst die dritte Staffel von Picard hat es geschafft, quotentechnisch unter den Top 10 der gleichzeitg ausgestrahlten Serien in den USA zu landen und alle Hoffnungen liegen jetzt auf der zweiten Staffel von Star Trek Strange New Worlds, denn die erste Staffel davon ist bei Kritikern und Fans sehr gut angekommen. Hoffentlich schalten da genügend Leute ein, denn wenn ein Studio finanzielle Probleme hat und bei gewissen Sendungen die Quoten nicht passen, dann ist die Rechnung einfach.

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Spiel: Art Gallery (Piatnik)

Nettes Spiel mit schönen Karten.
Von Francesco Frittelli (ca. 45-75 Min.; 2-6 Spieler)
Das Spiel hat einen interessanten Kartenmechanismus und auf jeder der großformatigen Karten ist ein anderes weltberühmtes Gemälde abgebildet, also optisch sehr schön. Das interessante am Kartenmechanismus ist, dass man die Karten sowohl für die Bewegung, für die Bezahlung und die Startspielerwertung verwendet. Man muss sich also ständig überlegen, welche Karte man für welche Funktion braucht. Weil man aber am Rundenende nicht immer die gleichen Karten zurückerhält, entsteht eine Asymmetrie, wodurch man jede Runde anders kalkurieren muss.
Obwohl das alles interessant klingt, ist das am Ende doch irgendwie langweilig. Punkte kriegt man nämlich durch das Sammeln von Gemäldesets und durch dazu passende Plättchen. Bei wenig Spielern ist das zu einfach, also nur ein reiner Effizienzwettkampf, bei vielen Spielern zu schwer, also fast schon ein Glücksspiel.
Wer ein gemütliches Spiel mit schönen Bildern will, der wird hier großartig bedient, wer aber taktische Dilemmata mit viel Spannung sucht, der wird hier eher enttäuscht werden.
Fazit: Kann probiert werden.

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