Film: Assassin’s Creed (2016)

Manchmal ist ein Plot so dumm, dass man das Gefühl hat beim Zusehen zu verblöden.
Action-Fantasy mit Michael Fassbender von Justin Kurzel. 140 Min.
Inhalt: Ein Mann wird in eine Maschine gesteckt, mit der er die genetischen Erinnerungen eines seiner Vorfahren anschauen kann, um dann den Apfel von Eden zu finden, ein uraltes Artefakt, das den genetischen Code für den Freien Willen (?!) enthält.
Ich habe vor Jahren einmal probiert das Computerspiel zu spielen, aber ich habe die Story einfach nicht verstanden. Auch mit der Steuerung hatte ich Probleme. Aber ich verstehe sehr gut, wie das ein tolles Spiel sein kann. Ein Spiel, kein Film! Denn wenn man selber die Figur lenkt und tolle Action ausführt, ist das ein ganz anderes Gefühl. Und vielleicht ist im Spiel der Hintergrund auch besser recherchiert, denn dieses mittelalterliche Spanien, das man hier im Film sieht, ist einfach lächerlich. Dazu kommen dünne Charaktere, dumme Dialoge und schlechte Kulissen. Und dann dieses Ende! Ist ihnen da das Budget ausgegangen, noch eine Action-Sequenz zu drehen? Aber warum bringen sie dann alle in Position und wecken die Erwartung auf einen tollen Showdown, wenn nichts passiert?
Zwei Szenen seien aber positiv hervorgehoben, nämlich jene in der Erinnerung im mittelalterlichen Spanien. Der Mix dort aus Freerun / Parcour und Kampfsport ist sehr gut gemacht, dauern auch angenehm lange, um sie wirklich gut genießen zu können. Aber einen idiotischen Film nur wegen zwei coolen Szenen zu schauen lohnt sich nicht.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Eine Antwort zu Film: Assassin’s Creed (2016)

  1. Melanie schreibt:

    Ich werde ihn mir wohl anschauen, allerdings erwarte ich nicht viel. Es ist doch schade! Die Videospiele zum Film, zumindest die ersten beiden, die ich gespielt hatte, haben mir gut gefallen. Warum bringt man so einen vermurksten Film ueberhaupt auf die Leinwand…
    Liebe Grüße, Melli

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