Ich habe bereits öfters erwähnt, dass Discovery für mich nicht Star Trek ist, aber dennoch eine gute Sci-Fi-Serie. Diese Aussage möchte ich hiermit revidieren: Discovery ist schlecht, mies, einfach nur ein Schmarrn.
Am Ende der ersten Staffelhälfte, also vor der Winterpause, war ich wirklich positiv von der Serie überrascht und ich habe mich richtig auf die Fortsetzung gefreut. Genug US-Amerikaner haben sich auf CBS registriert, damit frühzeitig eine zweite Staffel angekündigt wurde und alle waren frohen Gemüts. Dann ist die Winterpause vorbei, die Serie kehrt zurück und verpasst uns allen eine Ohrfeige. Wer in Gottes Namen ist nur auf die bescheuerte Idee gekommen, den Plot in diese abstruse Richtung abzulenken und dann am Ende diese lächerliche Personalrochade durchzuführen?
Die Produktionsqualität ist gleich hoch geblieben, ebenso die schauspielerische Leistung, aber der Plot, Wow, wie kann man nur. Vier ganze Episoden finden in einem Paralleluniversum statt, dann kommen sie zurück und in zwei Episoden wird der Krieg mit den Klingonen auf lächerlichste Art und Weise beendet, nur um uns dann doch noch einen, noch viel peinlicheren, Cliffhanger zu bescheren.
Es gab in anderen Star Trek Serien immer wieder Folgen in Paralleluniversen, aber nie so lange und so intensiv. Das Problem ist nämlich, dass hier nun eine komplett andere Geschichte erzählt wird. Alles, worauf die erste Staffelhälfte hingebaut hat, wird jetzt einfach mal zur Seite gekehrt und ignoriert, um es dann am Ende überhastet und schlecht abzuschließen.
Fazit: Ich habe jetzt absolut keine Lust mehr eine zweite Staffel hiervon zu schauen, tun werde ich es aber wohl dennoch.
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