Wohl kaum eine andere Stadt verdient wie Amsterdam die Bezeichnung einzigartig.
Wir waren also letztes Wochenende in der Hauptstadt der Niederlande. Am Freitag, 03.10., sind wir abends dort mit dem Flugzeug angekommen und am Montag, 06.10., sind wir spätnachmittags wieder gestartet. Wir hatten also zweieinhalb Tage, um diese Stadt kennenzulernen.
Während der beiden Flüge und der zahlreichen Zugfahrten habe ich es beinahe geschafft, meine Wochenendlektüre (Ray Bradbury – The Illustrated Man) fertigzulesen.
Das erste, was dir in Amsterdam passiert, ist, dass du beinahe überfahren wirst, da einerseits die Trambahnen ungeheuer schnell und ohne Abstand zu den Gehwegen dahindüsen, und andererseits die Fahrradfahrer überall sind und keine Rücksicht auf irgendjemand nehmen. Wir selbst sind also erstmal geschockt von der nahenden Tram zurückgesprungen und wären dann beinahe von Fahrradfahrern gerammt worden. Wahrlich, noch nie in meinem Leben habe ich so gut die Straße kontrolliert, bevor ich sie überquert habe, selbst in Süditalien oder Griechenland.
Aber neben den Millionen an Fahrrädern sind es vor allem die wunderschönen Kanäle mit den hunderten Brücken, die Amsterdam so einzigartig machen. Wenn man da entlang spaziert, unter den schrägen Häusern, vergisst man den Verkehr sehr schnell, bis plötzlich ein Fahrrad aus dem nichts auftaucht.
Wir hatten vier Dinge, die wir unbedingt machen wollten, als wir von der genialen I amsterdam city card erfuhren. Nach einer kurzen Rechnerei haben wir sofort erkannt, dass sich die 48h-Karte (57€ pro Person) für uns allemal auszahlt. Wir haben diese dann voll ausgenützt, sie extrem überstrapaziert und dadurch ordentlich an Geld gespart.
Mit dieser Karte kannst du nämlich 90% der Museen gratis besuchen, sowie an einigen anderen Aktivitäten teilnehmen. Außerdem kannst du für diese 48h sämtliche Öffis benützen. Ein super Deal.
Am Samstag sind wir also zunächst ins Van Gogh Museum gegangen. Ich persönlich bin kein großer Fan von seinem Stil, aber ich war ja nicht allein und man sollte es schon gesehen haben, wenn man in Amsterdam ist. Anschließend sind wir im wunderschönen Vondelpark spazieren gegangen und haben dort zu Mittag gegessen. Nach diesem ging es ins Diamantenmuseum. Denn was viele oft vergessen: Holland ist eines der wichtigsten Länder bei der Verarbeitung und beim Handel von Diamanten. Das Museum selbst ist recht klein und man ist schnell durch, sehr interessant. Danach spazierten wird durch einen elends langen Markt, um am Ende noch im Museum Van Loon reinzuschauen, einer alten Villa einer ehemals reichen Handelsfamilie.
Bevor der Tag zu Ende ging, machten wir noch eine Kanalkreuzfahrt, mein persönlicher Höhepunkt. Die Fahrt dauerte eine Stunde und man gewann einen wunderbaren Eindruck von Amsterdam.
Mit Van Gogh Museum, Museum Van Loon, Kreuzfahrt und Öffis wäre man schon alleine auf 50€ gekommen. Mit der Karte aber war dies alles inbegriffen und zusätzlich gab es so die Möglichkeit, einfach in jedes Museum reinzugehen, an dem man gerade vorbeikam und das man normalerweise, aus Kostengründen, nicht betreten würde.
Und uns stand noch ein ganzer Tag damit bevor!
Am Sonntag wollten wir am Morgen ins Anne Frank Haus gehen (nicht inbegriffen), haben aber wegen der sehr langen Schlange beschlossen, zuerst eine Runde zu machen und später wiederzukommen. Wir spazierten also die Kanäle entlang und dann durch den Blumenmarkt, auch eine sehr interessante Erfahrung.
Neben dem Blumenmarkt gibt es das Lokal La Place, wo man mit der Karte einen gratis Tee bekommt. Dort direkt gegenüber befindet sich das Archäologische Museum. Dass man in Amsterdam ein Museum über die Antike des Mittelmeers besucht, wird den meisten seltsam erscheinen, aber es war ja mit der Karte gratis und außerdem interessiere ich mich sehr für dieses Thema. Von dort fuhren wir zum Rembrandt-Haus, der mir viel besser gefällt als Van Gogh. Ein kleines, aber sehr interessantes Museum. Danach fuhren wir dann noch zum Tropenhaus, ein sehr goßes und sehr schönes Museum, das die Geschichte der Niederlande als Kolonialmacht aufarbeitet und auch die Kulturen der Gegenwart präsentiert. Für uns war natürlich der Kasachstan-Raum am interessantesten.
Danach begaben wir uns zum Rembrandt-Platz, um etwas zu essen. Außerdem gibt es dort das Heineken-Fanartikel-Geschäft und mit der Karte bekommst du ein Bierglas geschenkt, das wir natürlich nicht ablehnen konnten.
Gestärkt und fröhlich kehrten wir dann zum Anne Frank Haus zurück, nur um festzustellen, dass die Schlange noch länger war, als am Morgen. Aber wir haben das Eine-Stunde-lang-in-der-Kälte-Stehen zum Glück auf uns genommen, denn das Museum war echt beeindruckend, auch wenn man sich wegen der Überfüllung nicht Zeit nehmen konnte.
Aber keine Sorge, trotz der zahlreichen Museen sind wir viel spaziert und haben die Stadt gut kennengelernt. Und das Rijksmuseum sowie der Königspalast waren wie auch das Anne Frank Haus nicht in der Karte inbegriffen. Für letzteres haben wir gerne Eintritt bezahlt, auf die anderen beiden konnten wir verzichten.
Somit haben wir in zwei Tagen Amsterdam sehr intensiv erforscht und genossen. Es war echt super.
Aber das beste kommt noch.
Am Montagmorgen sind wir mit dem Zug nach Zandvoort gefahren und haben dort das Nordmeer genossen. Wir sind am Strand entlang spaziert und haben ein köstliches Fischrestaurant gefunden. Von dort sind wir dann am Nachmittag direkt zum Flughafen gefahren.
Ja, das war es, ein kleiner Reisebericht. Ich habe Amsterdam genossen, es ist eine sehr schöne Stadt, aber leben könnte ich dort nie und nimmer. Alles ist so schnell, auf den Straßen ist so viel los, die Fahrradfahrer sind beinahe schon suicidal unterwegs, die Züge sind zwar modern, aber extrem schmutzig. Vielleicht könnte man sich irgendwann daran gewöhnen, aber vom ersten Eindruck muss ich sagen: Schön für ein Wochenende, aber nicht mehr.
Inhalt: In einer dystopischen Zukunft hat die Gesellschaft beschlossen, Erinnerungen und Gefühle zu verdrängen, um Frieden zu haben. Nur der Hüter der Erinnerung behält alles Wissen, um vor eventuellen Fehlern zu schützen. Sein Schüler muss nun damit kämpfen, dieses Wissen zu erhalten und von Emotionen überwältigt zu werden.
Staffel 2: Da Andy Whitfield, der Spartacus-Darsteller der ersten Staffel, leider verstorben ist, wurde seine Rolle mit Liam McIntyre besetzt, der in meinen Augen in zu große Fußstapfen getreten ist. Aber nicht nur diesen verständlichen Wechsel hat es gegeben. Noch einige weitere Schauspieler wurden ausgetauscht, weshalb der Beginn der Staffel ein ständiges „Ach, das ist der“ war. Nur wenige originale Schauspieler sind geblieben. Die Neuzugänge waren allesamt schlecht.
Staffel 3: Anscheinend haben die Prouzenten aus ihren Fehlern gelernt. Die Neuzugänge im Cast sind eindeutig besser als jene der vorherigen Staffel und auch die Qualität der Story nimmt zu. Außerdem sind sie mit der Slow-Motion zurückgefahren und setzen sie nur noch bedacht und effizient ein.
Inhalt: Im Film werden drei Geschichten erzählt (Online-Mobbing, Cyber-Kriminalität, Online-Sex / Pädophilie), die lose miteinander verwoben sind, mit dem gemeinsamen Über-Thema, dass die Menschen nicht mit ihren Liebsten verbunden sind, wie sie sein sollten, also „disconnected“ sind.
Inhalt: Als der Astronaut Scorch auf dem dunklen Planeten, der Erde, wo die Evolution rückwärts verlaufen ist, verschwindet, liegt es an seinem Bruder, dem sehr intelligenten, aber nicht sehr mutigen Gary, ihn zu retten.
Inhalt: Wie es der Zufall so will, machen ein alleinerziehender Vater und eine alleinerziehende Mutter gleichzeitig mit ihren Kindern Urlaub in Afrika, was natürlich für zahlreiche Turbulenzen sorgt.
Erweiterungen für Spiele stehe ich grundsätzlich immer skeptisch gegenüber. Denn nur die wenigsten bringen wirklich einen Mehrwert und rechtfertigen die oft nicht kleine Investition. Denn regelmäßig stehe ich da und denke mir: „Für das Geld könnte ich mir auch ein ganzes Spiel kaufen.“
Vorweg muss ich aber meinem Missmut Ausdruck verleihen, dass die Dixit-Erweiterungen in länglichen, unhandlichen Schachteln mit zu viel Luftraum daherkommen. Dixit 2 – Erweiterung Nr. 1 habe ich noch in einer schönen, kleinen, handlichen Schachtel bekommen, die perfekt berechnet war. Manchmal verstehe ich die Designpolitik einfach nicht. Es kann doch keinesfalls ein so großer Kostenunterschied sein …
Auf dem Spielplan sind unzählige Symbole aufgedruckt und Begriffe müssen beschrieben werden, indem man die nötigen Symbole miteinander kombiniert. „Lebensmittel“, „Flüssig“ und „Weiss“ etwa ergeben gemeinsam „Milch“. So weit, so einfach. Je schwieriger der Begriff, desto mehr Symbole braucht man jedoch.
