Spiel: Catan – Sternenfahrer. Das Duell (Kosmos)

Gelungene Neuauflage eines Klassikers.
Von Klaus Teuber und Benjamin Teuber (ca. 75 Min.; 2 Spieler)
In diesem 2-Personen-Spiel wird wie beim großen Bruder Die Siedler von Catan jede Runde zufällig ausgewürfelt, welche Ressourcen man erhält und dann muss man mit diesen haushalten. Nur hat halt jeder hier ein eigenes Raumschiff, das er ausbauen und mit dem er den Weltraum erkunden möchte. Mit mehr Antrieb kann man mehr Karten anschauen, mit mehr Waffen kann man Piraten besiegen und mit den restlichen Raumschiffteilen werden andere Sonderfunktionen freigeschaltet.
Das Spiel Sternenschiff Catan aus dem Jahre 2001 wurde hier gelungen neu veröffentlicht. Nicht nur das Material ist ordentlich überarbeitet worden, sondern auch die Regeln sind an einzelnen Stellen modernisiert worden.
Es macht schon Spaß, mit dem Raumschiff das Weltall zu erforschen, man muss halt das typische „Catan Würfelglück“ akzeptieren.
Fazit: Empfehlenswert.

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Serie: The Brothers Sun – Miniserie (abgeschlossen)

Coole Actionserie.
Der Anführer einer taiwanesischen Triade wird von einem Attentäter erschossen, woraufhin sich sein ältester Sohn nach Los Angeles begibt, um seine Familie (Michelle Yeoh) zu beschützen. Die Wahrheit über seine Familie wurde ihm bisher jedoch vorenthalten.
Erzählt wird hier eine spannende Geschichte mit gelungenem schwarzen Humor, tollen Actionszenen und grandios choreographierten Kämpfen. Da die Story abgeschlossen ist, bietet diese Miniserie eine zufriedenstellendes Erlebnis.
Fazit: Empfehlenswert.

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Film: Dune – Teil 2 (2024)

Großartige Fortsetzung.
Sci-Fi / Abenteuer mit Timothée Chalamet von Denis Villeneuve. 166 Min.
Inhalt: Paul Atreides verbündet sich mit Chani und den Fremen, um sich an den Verschwörern zu rächen, die seine Familie umgebracht haben. Infolgedessen muss er sich zwischen der Liebe seines Lebens und dem Schicksal des Universums entscheiden.
Mir hat der Film in allen Aspekten sehr gut gefallen. Ein bildgewaltiges Spektakel für die große Leinwand. Eine würdige Fortsetzung, die alle Fans des ersten Teils und der Bücher zufriedenstellen wird.
Denis Villeneuve hat bereits angekündigt, einen dritten Teil zu planen und ich freue mich bereits darauf.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Spiel: Heroes for Sale (Kosmos)

Nettes Kartenduell.
Von Christian Kudahl (ca. 20 Min.; 2 Spieler)
Dieses Spiel muss man einmal spielen, um es zu verstehen. Die Regeln wirken im ersten Moment verwirrend, teilweise unlogisch, aber wenn man sich hinsetzt und es spielt, wird alles klar, folgt ein Aha-Moment auf den anderen, bis es fertig ist, viel schneller als gedacht.
Gerade weil das Spiel so kurz ist, ist es spannend bis zum Ende. In jedem Zug kommt ein neuer Held ins Spiel und die beiden Duellanten bieten um ihn. Aber man hat nur begrenzt Geld, muss also gut haushalten. Doch andererseits hat jeder Held eine Fähigkeit, die fantastisch klingt und die man dem Gegner eigentlich nicht überlassen will. Mit der richtigen Kombination an Helden kann man rasch den Sieg einfahren. Jeder Zug bietet Spannung pur und die Köpfe rauchen.
Teil des Flairs von diesem Spiel sind nicht zuletzt die großartigen Zeichnungen von Vincent Dutrait. Es ist einfach toll, sich mal hinzusetzen und alle Karten anzuschauen. Es gibt nämlich 46 davon und nur ein Bruchteil von diesen taucht in einer Partie auf. Das bedeutet, dass jede Partie ganz anders ist, weil es einfach so viele Karten und entsprechend viele Kombinationen gibt.
Fazit: Empfehlenswert.

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Buch: Siegner, Ingo – Der kleine Drache Kokosnuss. Das große Eier-Rätsel (Kokosnuss-Bilderbücher, Band 10)

Tolles Bilderbuch für angehende Drachenfans.
Inhalt: Der kleine Drache Kokosnuss, der Fressdrache Oskar und das Stachelschwein Matilda suchen am Flussufer Ostereier. Doch zwischen den Nestern mit den bunten Eiern stolpern die drei Freunde über ein einsames, weißes Ei. Hat das auch der Osterhase gebracht oder hat es jemand verloren? Die drei Freunde packen das Ei in einen wärmenden Schal und gehen auf die Suche.
Passend vor dem Osterfest ist dieses wunderbare Buch erschienen. Mit großartigen Bildern hinterlegt begleiten die Kinder die Drachenfreunde und lernen dabei, dass nicht alle Tiere Eier legen und dass Eier in verschiedenen Größen und Formen daherkommen. Spannend, lustig, lehrreich.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Serie: Reacher – Staffel 2

Immer noch gut.
Mich hat ja bereits die erste Staffel sehr positiv überrascht und jetzt wurde ich weiter gut unterhalten. Diesmal muss Reacher die Morde an ehemaligen Teamkollegen aufklären, was eine spannende Verschwörung offenbart und viel Action liefert.
Im Unterschied zur ersten Staffel sind die Morde hier nicht so grafisch und brutal, also durchaus eine Actionserie für ein breiteres Publikum.
Sehr gelungen finde ich, dass beide Staffeln komplett unabhängig voneinander sind. Man kann also getrost die zweite Staffel schauen, wenn man die erste nicht kennt. Beide sind in sich geschlossen und erzählen unterschiedliche Geschichten.
Fazit: Empfehlenswert.

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Film: Transformers – Aufstieg der Bestien (2023)

Verwirrend.
Action / Sci-Fi mit Anthony Ramos von Steven Caple Jr. 127 Min.
Inhalt: Die Decepticons sind 1994 gerade erst auf der Erde angekommen, ebenso wie Optimus Prime, der schon etwas länger da ist. Abseits dessen entdeckt die Archäologin Elena und der Soldat Noah in Peru die Spuren eines uralten Transformer-Konflikts auf der Erde. Dabei bekämpften sich seinerzeit die Maximals, die Predacons und die Terrorcons, die wenig später wieder zum Leben erwachen. Ehe sich Optimus Prime versieht, kämpfen die Maximals an seiner Seite gegen die Predacons, Terrorcons und Decepticons.
Selbst für Transformers-Fans, die auch nach so vielen Jahren noch der Reihe die Treue halten, ist das hier einfach nur ein wirrer Ideenknäuel. Die Verwirrung beginnt ja schon damit, dass nicht klar ist, wo in der Zeitlinie der Film spielt und dann kommen so viele Fraktionen von Robotern, dass man das Gefühl hat, man hätte hier einfach alle Reste in einen Topf geworfen, welche die Comics noch im Angebot hatten. Ach, und dann gibt’s noch G.I. Joe.
Wenn zumindest die Action gut genug wäre, um das Hirn einfach auszuschalten, aber selbst die lässt hier ordentlich zu wünschen übrig. Nein, der Film bietet einfach nichts, was auch nur annähernd sehenswert wäre.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Spiel: Valentine’s Day (Pegasus Spiele)

Nettes Bluffspiel.
Von Ken Gruhl (ca. 15 Min.; 3-6 Spieler)
In diesem Spiel schenkt jeder Spieler, wenn er am Zug ist, eine seiner Handkarten verdeckt einem Mitspieler, der die dann annimmt oder ablehnt. Wird die Karte angenommen, wird sie aufgedeckt; Wird sie abgelehnt, nimmt sie der aktive Spieler zurück und deckt sie bei sich auf. Rosenblüten bringen Pluspunkte, Dornen Minuspunkte. Es gilt also gut zu überlegen, welche Karte man wem hinlegt. Ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er sie annimmt, will man ihm Dornen hinlegen. Aber wenn er dann doch ablehnt, hat man selbst die Dornen. Oder versucht man ihn auszutricksen, damit er ablehnt, weil er glaubt es sind Dornen, doch es sind Rosenblüten, die man dann selbst kassiert.
Viel Psychologie und Bluff führen zu Spielspaß. Ist die Gruppe aber zu groß, kann es sich teilweise zäh in die Länge ziehen.
Fazit: Empfehlenswert.

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Serie: James May – Our Man in India (Doku-Reihe; abgeschlossen)

Man sollte nicht alles machen, was ein Studio von einem verlangt.
Nach den großartigen Besuchen in Japan und Italien sind wir jetzt also in Indien und man hat von der ersten Szene an das Gefühl, dass James May überhaupt keine Lust dazu hat. Er wirkt genervt und die gesamte Crew scheint von Indien überfordert zu sein. Entsprechend haben wir diesmal auch nur drei statt sechs Episoden und am Ende wird gezeigt, wie viele Szenen gedreht worden sind, die dann doch nicht ausgestrahlt werden konnten. Im Gegensatz zu den Staffeln über Japan und Italien, in denen die Reiselust geweckt wurde, bin ich hier mit dem Entschluss zurückgeblieben, Indien sicher nie zu besuchen.
Fazit: Kann geschaut werden.

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Film: Rebel Moon – Teil 1: Kind des Feuers (2023)

Okay.
Action / Abenteuer mit Sofia Boutella von Zack Snyder. 134 Min.
Inhalt: Als eine Kolonie am Rande der Galaxie von den Armeen des tyrannischen Regenten Balisarius bedroht wird, entsendet sie eine junge Frau mit einer mysteriösen Vergangenheit. Sie sucht nach Kriegern von benachbarten Planeten, die ihnen helfen sollen.
Ich tue mich sehr schwer, etwas über diesen Film zu schreiben. Ich finde ihn einerseits cool und freue mich schon auf die Fortsetzung, anderseits gibt es halt auch viel zu kritisieren.
Diese Geschichte hätte einfach als Serie erzählt werden sollen. Für jeden neuen Charakter eine eigene Folge, mit ordentlicher Präsentation der verschiedenen Planeten und Hintergrundgeschichten. So aber war das einfach nur ein Sprint, bei dem man so viel wie möglich einbauen wollte und coole Ideen schließlich nur noch als Andeutungen übrig blieben.
Manche Szenen waren echt cool, wie man es von Zack Snyder gewohnt ist, aber dann gab es immer wieder welche, die einfach nur billig wirkten und einen komplett aus den Film rissen. Einfach eine inkonsistente Qualität.
Insgesamt finde ich schon, dass das hier erschaffene Universum viel Potenzial bietet und ich finde auch, dass Zack Snyder gute Filme machen kann. Ich hege also noch vorsichtig Hoffnung, dass es im zweiten Teil besser wird.
Fazit: Kann geschaut werden.

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