Super! Alles was man über Bäume wissen möchte.
Dieses flache, handliche Sachbuch erklärt uns alles, was für Bäume relevant ist. Unterlegt mit den fantastischen Illustrationen von Isabelle Simler und Julien Norwood. Das Buch ist einfach schön und lädt zum Schmökern ein. Hinsetzen, blättern und staunen.
In vier übersichtlichen und ausführlichen Kapiteln wird uns erklärt, was ein Baum ist, wie er wächst, wie er entsteht und was er alles kann. Im letzten Abschnitt „Wundervolle Bäume“ lernen wir dann die unterschiedlichen Bäume mit ihren Namen und wichtigsten Details kennen. Allein deshalb bin ich schon voll begeistert.
Immer wieder gibt es im Buch kleine Quiz, deren Lösungen sich ganz am Ende finden. Eine tolle Idee, die gut beim Mitdenken hilft. Ebenfalls auf der letzten Seite über den Lösungen befindet sich ein alphabetisches Index, wo man im Buch welchen Baum findet, was natürlich ideal ist, wenn man nicht schmökern möchte, sondern gezielt eine Information sucht.
Fazit: Sehr zu empfehlen.
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Um zu erklären, was das hier für eine Serie ist, wird es wohl am besten sein, dass ich das entsprechende Pitch-Meeting so darstelle, wie ich es mir in meiner Fantasie vorstelle.
Inhalt: Ein Bankräuber möchte sich der Polizei stellen, um ein ehrliches Leben mit seiner Freundin zu führen. Er gibt das gestohlene Geld zurück. Jedoch haben zwei Agenten des FBI einen anderen Plan für den Mann. Nach einer tödlichen Auseinandersetzung begibt er sich auf die Flucht.
In diesem Spiel geht es ums Jahreszahlen raten, begrenzt auf den Zeitraum 1980-2019. Die Spieler teilen sich in zwei Teams und spielen gegeneinander. Mehrere Fragen werden dann vorgelesen und die Teams müssen auf ihren Tableaus die korrekten Antworten markieren. Anschließend werden die Antworten kontrolliert, Punkte verteilt und nach mehreren Runden der Sieger gekürt.
Diese südkoreanische Serie erzählt mit der gewohnt hohen Netflix-Produktionsqualität eine spannende Geschichte mit interessanten Charakteren, die in sich geschlossen ist. Zweite Staffel ist auch gar nicht geplant, nach dem Riesenerfolg wird aber doch darüber diskutiert.
Inhalt: Als Bankangestellter in einem Videospiel entwickelt Guy (Ryan Reynolds) ein Bewusstsein. Kann er die Welt retten, bevor die Entwickler sie abschalten?
Es ist diesmal jedenfalls sehr schwer, ein Top-Anime der Season zu küren. Am liebsten würde ich sogar darauf verzichten, denn leider konnte mich diesmal keine Serie derart überzeugen, dass ich sie absolut und energisch empfehlen würde. Wenn ich mich aber festlegen muss, hat mir diesmal die zweite Staffel von Kobayashi-san Chi no Maid Dragon S am besten gefallen. Drachen versuchen einfach ein gemütliches Leben in der Welt der Menschen zu führen. Süß, lustig und emotional mit einem schönen Ende. Dritte Staffel ist nicht nötig, würde mich aber freuen.
In der Fangemeinde sehr beliebt war Tensei shitara Slime Datta Ken 2nd Season Part 2. Auch mir hat es durchaus gut gefallen, doch der Plot ging kaum voran und es wurde sehr viel geredet, was teilweise sehr mühsam war. Hoffentlich wird die nächste Staffel besser, denn Potenzial steckt hier noch sehr viel drin.
Fumetsu no Anata e ist direkt vom Frühling weitergelaufen und war weiterhin eine emotionale Achterbahnfahrt, bis zur letzten Minute. Diese erste Staffel hier endete mit 20 Episoden, was eine untypische Zahl ist, und die 2. Staffel kommt im Herbst 2022. Ich habe also ein Jahr Zeit, um mich psychisch darauf vorzubereiten.
Genjitsu Shugi Yuusha no Oukoku Saikenki ist die Geschichte eines „Realist Hero“: Ein junger Mann wird in eine Fantasywelt transportiert, wo er den Thron besteigt und ein Königreich auf „realistische“ Weise wieder aufbauen muss, wobei er sein Wissen aus der modernen Welt verwendet. Der Zeichenstil ist recht simpel, aber okay, der Plot teilweise überhastet, aber insgesamt durchaus spannend. Geht nächstes Jahr weiter und ich werde wieder dabei sein.
Boku no Hero Academia 5th Season ging ebenfalls direkt vom Frühling weiter. Die erste Hälfte war recht langweilig mit ein paar netten Kämpfen und alle hatten gehofft, dass es jetzt in der zweiten Hälfte richtig losgeht. Doch der Rest der fünften Staffel diente nur als Vorbereitung auf das große Ereignis in der nächsten Staffel, weshalb also nicht viel mehr passierte, als verschiedene Dinge zu etablieren. Nun, die Rechnung ist aufgegangen, denn auch wenn es diesmal so extrem langweilig war, besteht bei mir jedenfalls große Vorfreude auf die nächste Staffel.
Shiroi Suna no Aquatope ist eine schöne gefühlvolle Serie über zwei Mädchen, die sich damit abfinden müssen, dass ihre großen Lebensträume geplatzt sind. Es ist teilweise ein bisschen zu strapaziert melancholisch, aber dafür mit einem guten Abschluss. Oder? Nein! Die Serie geht im Herbst direkt weiter. Doch warum nur? Es gibt doch schon ein perfektes Ende. Der Trailer zum zweiten Teil lässt jedenfalls vermuten, dass die bisherige Botschaft komplett zum Fenster rausgeworfen wird. Nun, ich höre jedenfalls hier auf und werde da nicht weiterschauen.
Night Head 2041 ist eine dystopische Sci-Fi-Serie. In einer Welt, in welcher der Glaube an Phantasiewesen, Religion und Übernatürlichem verboten ist und vehement verfolgt wird, versuchen einige Personen mit paranormalen Fähigkeiten gegen das System anzukämpfen. Normalerweise mag ich eigentlich keine computergenerierte Animation, aber hier schaut die doch recht gut aus, weshalb ich also dennoch dran hängen geblieben bin. Außerdem ist der Plot etwas zäh, hat aber zu Beginn genügend Spannung, um einen zu fesseln. Als dann aber nach zwei Drittel der Serie die Auflösung kommt und alles erklärt wird, ist die Luft komplett raus. Die letzten Episoden sind dann nur noch künstlich in die Länge gestreckte Abwicklung des „Auftrags“.
Tsuki ga Michibiku Isekai Douchuu, auch bekannt als „Ugly Face Isekai“, erzählt die Geschichte eines Jungen, der in eine andere Welt teleportiert wird. Weil die Göttin dort aber extrem von seinem hässlichen Gesicht angeekelt ist, schickt sie ihn in die schlimmste Ecke der Welt. Die ersten Episoden sind wirklich sehr witzig, weshalb ich die Serie ja auch geschaut habe, doch Plot gibt es eigentlich keinen. Leider ist der Spaß bald vergangen und spannend ist es auch nicht. Dazu kommt noch eine überhastete Erzählweise, als hätte man versucht so viel Stoff der Vorlage wie möglich in eine Episode zu quetschen. Nächstes Jahr kommt die zweite Staffel, die ich sicher nicht schauen werde.
Neben diesen Serien habe ich auch noch auf ältere zurückgegriffen, um meinen Anime-Almanach zu vervollständigen. Ganz konkret habe ich das fantastische Great Pretender geschaut, ein Meisterwerk! Animation einfach großartig, super spannender Plot, phänomenaler Soundtrack, sehr gut ausgearbeitete Charaktere, perfekt abgeschlossen mit einer Staffel. Absolut zu empfehlen!
Ebenfalls habe ich auch endlich die zweite Staffel von Re:Zero kara Hajimeru Isekai Seikatsu abgeschlossen. Puh, der langweilige Sanctuary-Plot hat sich noch eine Weile hingezogen und ich hätte die Serie am liebsten noch einmal gedroppt, doch bin zum Glück dran geblieben, denn es kommen dann wirklich sehr viele Antworten und Erklärungen, was dazu führt, dass diese Welt nun endlich ein spannender interessanter Ort wird. Auch der Showdown am Ende ist sehr gut gemacht und macht Lust auf die dritte Staffel.
Inhalt: Gideon Nav reicht es. Sie hat genug von dem düsteren Planeten voller verknöcherter Nonnen, starrer Regeln und schwarzer Klamotten, auf dem sie aufgewachsen ist. Genug von einem Leben als Dienerin des Neunten Hauses. Vor allem aber hat sie genug von Harrowhark Nonagesimus, der Erbin eben jenes Hauses, die Gideon mit ihrer herrischen Art das Leben schwer macht. Also packt Gideon ihr Schwert und ihre Pornohefte ein, um endlich von diesem gottverlassenen Planeten zu verschwinden. Doch sie wird erwischt. Die Strafe für ihren Fluchtversuch ist unangenehm: Sie soll Harrowhark als Schwertmeisterin an den kaiserlichen Hof begleiten, wo diese, gemeinsam mit den Erben der anderen royalen Häuser, an einem Wettkampf auf Leben und Tod teilnimmt. Wenn sie den Untergang des Neunten Hauses und ihres Planeten verhindern wollen, müssen die beiden wohl oder übel zusammenarbeiten. Und das, obwohl sie einander auf den Tod nicht ausstehen können – oder?
Dies hier ist eine sehr gut gemachte Anthologie-Serie im Stil von Animatrix. Visions besteht aus neun Folgen, die allesamt von verschiedenen japanischen Anime-Studios produziert worden sind, jede Episode hat also einen komplett anderen Stil und erzählt eine eigene Geschichte, jeweils in 10-20 Minuten.
