Buch: Scott, Jasper T. – Dark Space 2. Der unsichtbare Krieg

Ein typisches mittleres Buch einer Trilogie mit den entsprechenden Stärken und Schwächen.
Inhalt: Ethan und seine Crew versuchen sich an den Synthianern vorbeizuschleichen, um Verstärkung zu erhalten, damit sie das gestohlene Raumschiff zurückerobern und den Dark Space wieder sicher machen können.
Das Buch hat zwei große Stärken, die es lesenswert machen. Zunächst einmal die Fähigkeit des Autors, Weltraumszenen, Flugmanöver und Raumschiffgefechte gut zu beschreiben, was einfach ein integraler Bestandteil einer Space Opera sein muss. Außerdem hat er es sehr gut geschafft, immer wieder Momente einzubauen, bei denen der Leser denkt: „Sch***, das auch noch!“ Und am Ende, wie es sich für den mittleren Teil einer Trilogie gehört, wird der Leser mit dem Gefühl zurückgelassen, dass das sicher nicht gut ausgehen kann. Man will sofort zum dritten Teil greifen.
Es hat aber auch einige Dinge gegeben, die meinen persönlichen Geschmack nicht getroffen haben. Etwa war die Pilotin Gina im ersten Buch einer der interessantesten Charaktere, jetzt aber kommt sie kaum noch vor. Die Entwicklung des Hauptcharakters hätte ich mir, nach der Erklärung, warum er sich verkleidet, eigentlich ganz anders vorgestellt. So aber war das ziemlich langweilig. Die Alien-Verbündeten haben auch nicht so mein Interesse geweckt. Und die Rückblick-Story war total langweilig und mit einem derart absurden Ende, dass ich nur den Kopf schütteln konnte.
Während diese Dinge eher kleine Elemente des Buches sind, über die man hinwegblättern kann, gibt es etwas, das man leider nicht ignorieren kann: Die Holo-Haut. Mir persönlich gefällt die Idee der Holo-Haut nicht, weil die Implikationen einer solchen Technologie, Körpergröße und -umfang etwa, nicht vollendes durchdacht worden sind. Vor allem frage ich mich, warum es, weil diese Technologie ja bekannt ist, keine Sicherheitsvorkehrungen dafür gibt. Da kann jeder einfach sich so etwas überstreifen, auf die Kommandobrücke gehen und irgendwelche Befehle erteilen. Leider gibt es da für mich einige logische Lücken, die den ganzen Plot etwas wackelig wirken lassen. Wenn man da aber ein Auge zudrückt, kann man dem Buch einige tolle Momente abgewinnen.
Fazit: Auch den zweiten Teil der Dark Space – Serie kann ich empfehlen, aber eine allgemeine Kritik kann erst am Ende der Trilogie erfolgen.

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