Schon toll, aber irgendwie altbekannt.
Inhalt: Seit Jahrhunderten muss sich die Menschheit gegen die fremdartigen Honta verteidigen, ohne zu wissen, warum sie immer wieder angreifen. Im Jahr 3233 überfällt der Feind Harkonia, einen über 8000 Lichtjahre von der Erde entfernten Kolonialplaneten. Zu den wenigen Überlebenden zählt der siebenjährige Cameron, der durch den Angriff seine Mutter verliert. Adoptiert von einem Kommandanten der Vereinten Streitkräfte, tritt er eine Laufbahn beim Militär an. Entschlossen, sich an den Honta zu rächen, sammelt er im Kampf immer mehr Erkenntnisse über den verhassten Feind. Doch die Honta scheinen den Menschen stets einen Schritt voraus zu sein. Verfügen sie über eine Technologie, die die Menschheit nicht versteht? Um die Antwort zu ergründen, muss Cameron eine ungewöhnliche Mission antreten: eine Reise ans Ende der Zeit.
Ich habe ja beim letzten Buch von Andreas Brandhorst, Ruf der Unendlichkeit, bereits erwähnt, dass der Verlagswechsel ihm anscheinend gut getan hat, was auch dieses Buch hier wieder bestätigt. Splitter der Zeit ist für sich allein genommen ein sehr tolles Buch, wenn man aber zu viele Bücher von Brandhorst gelesen hat, dann wirkt es sehr repetitiv. Viele Konzepte und Ideen kennt man schon, das Epische wirkt nicht mehr so episch, das Philosophische nicht mehr so philosophisch. Vermutlich hat sich bei mir persönlich einfach eine gewisse Sättigung eingestellt.
Für sich selbst betrachtet ist Splitter der Zeit aber, wie bereits erwähnt, ein tolles Buch, das spannend ist und Spaß macht. Der Hauptcharakter hier ist auch viel interessanter gestaltet als in den meisten anderen seiner Bücher. Insgesamt ist das Buch gut geschrieben, flüssig und spannend, episch, melancholisch und philosophisch, wie man es eben von diesem Autor gewohnt ist, mit gigantischen Zahlen und vielen technischen Ausdrücken. Das Finale ist gut abgerundet, das Buch zufriedenstellend abgeschlossen.
Fazit: Empfehlenswert.
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