Spiel: Kingdom Builder – Erweiterung 2, Crossroads (Queen Games)

Von Donald X. Vaccarino.
Sehr gelungene Erweiterung für ein tolles Spiel.
Kingdom Builder ist allgemein ein Spiel, das von der Varianz lebt, das davon lebt, dass jedes Spiel anders ist. Somit ist es auch logisch, dass es Erweiterungen geben wird, um eben diese Varianz noch größer zu machen. Crossroads funktioniert in diesem Sinne großartig: Neue Landschaftsflächen, neue Aufgaben, neue Sonderfunktionen. Und das sind meine Lieblingserweiterungen: Einfach mehr ohne Änderung des Grundprinzips.
Ich muss aber schon sagen, dass die Sinnhaftigkeit der neuen Sonderfunktionen stark von der Spieleranzahl abhängt. Die Ritter sind z.B. im 2-Spieler-Spiel sinnlos. Aber das ist nur ein kleiner Minus-Punkt.
Fazit: Ein Muss für Fans des Spiels.

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Buch: Steele, Allen – Coyote 06 (Coyote Horizon)

Der erste Teil einer Duologie im Coyote-Universum oder eigentlich der vierte Teil der Pentalogie oder doch der sechste Teil der Oktologie?
Inhalt: Wir kehren auf den Planeten Coyote zurück, nachdem der Planet unabhängig geworden und intergalaktisch offiziell anerkannt worden ist. Diesmal gilt es mit religiösen Fanatikern und einer Alien-Philosophie umzugehen.
Das Buch beginnt dort, wo die Trilogie einst aufgehört hat und ist somit ein Muss für deren Fans. Dennoch hat mir das Buch aus zwei sehr subjektiven Gründen nicht gefallen.
1) Die Einführung von Telepathie. Dies ist ein SF-Element, das mir persönlich gar nicht gefällt, auch in keinem anderen Universum. Aber das ist pure Geschmackssache.
2) Die Nicht-Beschreibung der Erkundung des restlichen Planeten. Ein Element, das mir bei Steele seinen Coyote-Büchern immer gut gefallen hat, war seine Fähigkeiten, die Erkundung des Unbekannten so großartig zu beschreiben. Deshalb bin ich sein Fan geworden und lese diese Bücher. Umso größer war meine Enttäuschung, als er die monatelange Umsegelung des Planeten in einigen Nebensätzen abhandelt. Vor allem, da er dies zugunsten dieses Thelepatie-Blödsinns macht.
Trotz dieser beiden Punkte finde ich das Buch relativ gelungen, was vor allem am religiösen Konflikt liegt. Die beste Szene ist sicher, als ein ultraorthodoxer Priester mit einem Alien über Gott diskutiert. Steele hat dieses Thema gut ausgebaut, interessant behandelt.
Fazit: Ich bin schon gespannt, wie es im nächsten Buch weitergeht.

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Serie: Community – Staffel 6

Dank Yahoo haben wir eine großartige finale Staffel.
Community ist eine tolle Serie, die mir von Anfang an gefallen hat. Am Ende der fünften Staffel war ich ein bisschen enttäuscht, dass es das gewesen sein soll, doch zum Glück ist Yahoo eingesprungen und hat den Fans einen gebührenden Abschluss beschert. Die Einzelfolgen dieser Staffel sind größtenteils schwächer als jene aus den ersten Staffeln, dennoch behalten sie den gleichen Stil und Witz bei. Vor allem aber die letzte Folge ist wunderbar. Denn es gibt nichts Schlimmeres als eine abgeschlossene Serie ohne guten Abschluss. Community hat mir das gegeben und somit kann ich mit dem Ende dieser tollen Serie leben.
Fazit: Sehenswert!

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Film: Miss Bodyguard – Hot Pursuit (2015)

Reese Witherspoon rettet diesen Film.
Polizeikomödie mit Reese Witherspoon und Sofía Vergara von Anne Fletcher. 87 Min.
Inhalt: Eine Polizistin muss eine Kronzeugin vors Gericht eskortieren, was jedoch zu allerlei Probleme führt, da die Polizistin ein Ordnungsfreak ist und die Kronzeugin nicht nur genau das Gegenteil ist, sondern auch keine Lust hat, auszusagen.
Witherspoon gibt in diesem Film alles und ihre Performance ist großartig. Ich habe schon mal gesagt, dass ich sie für eine sehr gute Schauspielerin halte, was sie hier wieder beweist. Doch es muss gesagt werden, dass sie der einzige Lichtpunkt in diesem Debakel ist. Der Film ist nicht witzig, nicht interessant, hat miese Schauspieler und vor allem gibt es am Ende das typische unnötige Hollywood-Actionfinale.
Allein wegen Witherspoon würde ich zumindest die erste Hälfte des Films empfehlen, aber das ist auch schon das Maximum, das ich euch antun möchte.
Fazit: Ein Fest für Witherspoon-Fans, ansonsten ab in die Mülltonne.

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Film: Everly (2014)

Salma Hayek beweist, dass wirklich jeder ein Action-Star werden kann. Das bedeutet aber nicht, dass der Film auch gut ist.
Actionfilm mit Salma Hayek von Joe Lynch. 92 Min.
Inhalt: Everly ist in einer Wohnung gefangen und muss einen eindringenden Mörder nach dem anderen besiegen, um frei zu kommen.
Hayek bemüht sich sehr, vielleicht auch in der Hoffnung, weitere Action-Rollen angeboten zu bekommen, aber das ändert nichts daran, dass der Plot mies und unlogisch ist, die anderen Schauspieler schlecht, die Action fast schon banal. Hayek trägt den Film, doch eigentlich gibt es nichts zu tragen und somit verpufft ihre Performance im Nirgendwo.
Fazit: Sehr schlecht.

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Buch: Heitz, Markus – Der Triumph der Zwerge (5. Band der Zwerge-Saga)

Ich finde es einerseits super und andererseits eine Frechheit, dass dieses Buch existiert.
Inhalt: Tungdil Goldhand ist zurück und er muss einmal mehr das Geborgene Land retten. Diesmal sind es die Botoiker, mächtige Magier, die den Willen anderer Wesen kontrollieren können, die angreifen.
Als Zwerge-Fan der ersten Stunde konnte ich nicht anders, als dieses Buch sofort zu kaufen und zu verschlingen. Und ja, vom Stil und von der Geschichte ist es eine perfekte Fortsetzung. Wer jedoch hofft, dass es qualitativ an den ersten Band anschließt und nicht an den vierten, der wird leider enttäuscht werden.
Warum aber finde ich dieses Buch eine Frechheit? Heitz nämlich, ein gewiefter Mann, hat neben den Zergen noch eine zweite Buch-Serie geschrieben, und zwar Die Legenden der Albae. Wenn man nun wie ich diese Serie nicht gelesen hat, die ebenfalls im Geborgenen Land spielt, wird man während des Lesens von Der Triumph der Zwerge ständig das Gefühl haben, dass einem Informationen fehlen. Und das finde ich nun frech. Warum sollte ich eine Buch-Serie lesen, die mich nicht interessiert, nur um den neuesten Band einer anderen Serie verstehen zu können?
Man muss aber auch ehrlich sagen, dass diese Informationen plottechnisch nicht relevant sind und man das Buch also dennoch lesen kann, aber vom allgemeinen Hintergrund geht halt viel verloren. Das ist sehr schade.
Grundsätzlich ist dieses Buch nur Zwergen-Fans zu empfehlen. Der Plot ist relativ mager, das große Rätsel nicht konsequent bis zum Ende durchgehalten, die finalen Schlachten kurz und enttäuschend. Das Buch ist wirklich nur für jene, die wieder ihren Helden begegnen möchten, um zu sehen, was aus ihnen geworden ist. Und diese Leser werden belohnt werden.
Fazit: Ein großartiges Buch für eine eingeschränkte Leserschaft.

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Serie: Arrow – Staffel 3

Ist es schlimm, wenn die besten Momente jene sind, wenn ein Charakter aus einer anderen Serie zu Besuch kommt?
Arrow präsentiert sich gewohnt düster und mit toller Action. Fans der ersten beiden Staffeln werden auch hier auf ihre Kosten kommen. Dennoch behält die Serie die in meinen Augen niedere Qualtität bei, was Effekte und Schauspieler betrifft. Andererseits muss das aber auch positiv bewertet werden, da die Serie konstant, sich selbst treu bleibt und die Fans wird es freuen. Arrow hat einfach einen eigenen Stil, an den man sich gewöhnen muss.
Aber vor allem in der zweiten Hälfte haben die Charaktere viele Entscheidungen getroffen, Schlussfolgerungen gezogen, die für mich einfach total abstrus waren. Es war ganz offensichtlich, dass die Schreiber eine bestimmte Geschichte im Kopf hatten, aber nicht wussten, wie sie die Charaktere dazu bringen konnten.
Am meisten aber ärgert mich, dass die Serie nun nicht zu Ende ist. Denn die letzte Folge wäre ein wunderbarer Abschluss der Arrow-Saga. Er sagt es sogar selbst. Doch nein, anstatt sich nun auf die beiden Spin-Offs zu konzentrieren, wurde eine vierte Staffel bestellt. Die noch nicht fertig gemolkene Goldkuh eben…
Fazit: Eine solide Staffel, die der Serie treu bleibt.

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Film: Mission Impossible 5 – Rogue Nation (2015)

Der Film hat alles, was ich von Mission Impossible erwarte und somit bin ich zufrieden.
Actionfilm mit Tom Cruise und Simon Pegg von Christopher McQuarrie. 131 Min.
Inhalt: Ethan Hunt muss eine geheime Verbrecherorganisation aufhalten, die den österreichischen Bundeskanzler ermordet hat.
Gleich vorweg muss die Erwartungshaltung für diesen Film gedrosselt werden. Der Plot ist, naja, ich will nicht „dumm“ sagen, aber dieses Wort kommt dem Ganzen sehr nahe. Nichtsdestotrotz soll uns das nicht davon abhalten, den Film zu genießen, denn er hat alles, was wir von Mission Impossible brauchen: Großartige Stunts mit Tom Cruise, tolle Action, einen wahnsinnigen Einbruch und überraschende Momente dank Masken. Man merkt dem Film an, dass der Plot darunter gelitten hat, eben diese vier Punkte in den Vordergrund zu rücken. Aber mich soll das nicht stören, denn der Film ist ein toller Actionknaller.
Einzig von der Wien-Szene war ich etwas enttäuscht. Ich hätte mir mehr erwartet. Aber Wien ist nunmal keine Filmstadt, in der man Straßen tagelang für Actionszenen absperren kann. Aber dafür kann man die Oper kennenlernen.
Fazit: Ein gelungener Film im Mission Impossible – Franchise.

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Spiel: Clash of Cultures (Z-Man Games)

Von Christian Marcussen (ca. 240 Min.; 2-4 Spieler).
Ein tolles Spiel der Kategorie „zu viel“.
Vorweg genommen sei gesagt, dass die angegebenen 240 Minuten einem 3-Spieler-Spiel entsprechen. Bei zwei Spielern können 60 Minuten abgezogen werden, bei vier Spielern sollten nochmal 60 Minuten draufgeschlagen werden. Aber 3 oder 4 Spieler ist die ideale Zahl.
Wichtiger aber noch als die Zeit ist die Anmerkung, dass das Spiel mit der Erweiterung Civilizations gespielt werden muss. Das Basis-Spiel ist leider zu überwältigend, zu unbalanciert und vor allem wenig thematisch. Viele werden mit dem Basis-Spiel alleine enttäuscht sein, aber die Erweiterung macht aus Clash of Cultures ein komplett neues Spiel, das echt gut ist. Ich erwarte mir nun, dass in einer zukünftigen Edition die Erweiterung bereits im Basis-Spiel enthalten ist. Und somit kann sich eh jeder denken, dass meine Besprechung von CoC auch die Erweiterung beinhält.
Das Spiel hat extrem viele Optionen und Möglichkeiten, jedoch nur eine sehr limitierte Anzahl an Aktionen, die du pro Runde machen kannst. Das wiederum führt sehr oft zu einer Analyse-Paralyse, da man einfach die besten Optionen für die wenigen Aktionen finden möchte. Dazu kommt aber noch, dass es sehr viele Details zu beachten gibt und man sehr oft seinen gesamten Zug rückgängig macht, weil man etwas übersehen hat. Hier sei empfohlen, das Spiel nur mit lockeren Spielern und nicht mit sog. Regelprofis zu spielen, denn sehr oft muss man einfach ein Auge zudrücken, wenn man nicht das ganze Spiel drei Runden zurückdrehen möchte.
Zu Beginn des ersten Spieles wird jeder aufgrund der Anzahl von Technologien, Gebäuden und Truppen überwältigt sein. Achtung! Hier schon eine Strategie zu entwickeln ist sinnlos. Jeder erhält nämlich noch eine Zivilisation mit ganz speziellen Fähigkeiten und geheime Missionen. Da wir nun natürlich versuchen unser Reich derart aufzubauen, dass die Fähigkeiten unseres Volkes zum Tragen kommen und gleichzeitg unsere Missionen zu erfüllen, werden wir ohnehin schon sehr stark gelenkt, weshalb viele Optionen wegfallen und sich eine klare Linie ergibt, was man anstrebt.
Das Spiel ist lang und hochstrategisch und natürlich nur für solche geeignet, die bereit sind, mehrere Stunden das Hirn anzustrengen.
Außer dem „zu viel“ gibt es eigentlich am Spiel fast nichts zu bemängeln. Die Armeen sind klein und übersichtlich, die Kämpfe einfach. Das Spiel ist allgemein von den Regeln her schnell zu erfassen, wenn da nicht all die Details wären.
Fazit: Es ist ein tolles Spiel, das einem fesselt und die Zeit vergeht im Fluge.

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Film: Machete Kills (2013)

Als wäre ich wieder in den 80ern. Großartig!
Actionfilm mit Danny Trejo von Robert Rodriguez. 107 Min.
Inhalt: Ein ehemaliger mexikanischer Polizist, der nun illegal in den USA lebt, muss nach Mexiko zurück, um eine Rakete zu zerstören, die auf Washington gerichtet ist.
Der absurde Plot mit den noch absurderen Charakteren ist es, was diesen Film so großartig macht. Hanebücherne Action, trocken-witzige Dialoge und unerwartete Wendungen, was will man mehr von einem klassischen Actionfilm? Ich wüsste nichts.
Fazit: Ein Film, dessen speziellen Stil man mögen muss, um seine Freude damit zu haben. Aber grundsätzlich ein würdiger zweiter Teil.

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