Gedankensprung: Anime-Update Herbst ’23

Nur wenig Sehenswertes, aber das dafür großartig.

Mit Frieren – Beyond Journey’s End hat mein Lieblingsmanga nun auch eine Animeserie erhalten, die einfach nur großartig ist, eine absolut gelungene Umsetzung und damit direkt eins meiner Top 10 Anime aller Zeiten wurde. Sie geht im Winter ´24 direkt weiter und ich werde natürlich da auch wieder dabei sein.

Die zweite Staffel von SpyXFamily begann recht langweilig, aber dann kam ein mehrere Episoden langes Abenteuer auf einem Kreuzfahrtschiff, was richtig toll war und damit diese zweite Staffel rettete und sehenswert machte. Ich freue mich schon auf eine hoffentlich dritte Staffel irgendwann.

Über die zweite Staffel von Jujutsu Kaisen muss man eigentlich nicht viele Worte verlieren. Einerseits ein Anime mit einer spannenden Geschichte, großartiger Action und interessanten Charakteren, andererseits genau jenes Anime, durch welches die beinahe unmenschlichen Arbeitsbedingungen in der Anime-Industrie so stark ans Tageslicht gekommen sind, wie schon lange nicht mehr. Hier wurde das Kapitel „The Shibuya Incident“ aus dem Manga verfilmt und sämtliche Manga-Leser verkünden voll stolz, dass dies nicht nur der Höhepunkt von Jujutsu Kaisen ist, sondern allgemein das beste Kapitel, welches man je in einem Action-Manga gesehen hat. Naja, soweit würde ich mit meinem Lob nicht gehen, aber was bedeutet so eine Aussage für die Zukunft? Wird Jujutsu Kaisen ab jetzt kontinuierlich schlechter? Nun, man kann gespannt sein und ich freue mich schon auf die dritte Staffel, für die sie sich gerne lange Zeit nehmen können, um die Mitarbeiter im Studio korrekt zu behandeln.

The Returnes Magic Should be Special ist die Anime-Umsetzung eines bekannten Webtoons, welches ich ebenfalls lese. Die Umsetzung ist wie bei Frieren grundsätzlich gelungen, wenn auch nicht so gut animiert. Tatsächlich schaut das Webtoon optisch viel besser als das Anime aus. Auch ein paar nervige Charaktereigenschaften wurden im Anime dazuerfunden, die es im Original so nicht gibt. Ein zweite Staffel wurde bereits angekündigt, aber ich weiß nicht, ob ich da wieder dabei sein werde.

The Saint’s Magic Power is Omnipotent ist mit der zweiten Staffel zurückgekehrt. Diese Serie ist in Japan extrem beliebt, weil hier die bekanntesten Anime-Synchronsprecher versammelt wurden, starbesetzt bis in die kleinste Nebenfigur. Eine gemütliche, romantische Fantasy-Geschichte, die hier nun wunderbar abgeschlossen wurde.

Die zweite Staffel von Goblin Slayer war hingegen eine große Enttäuschung. Tja, man merkt hier einfach, dass nach der großartigen und entsprechend erfolgreichen ersten Staffel eine zweite vom Studio erzwungen wurde und man dann halt ideenlos und unmotiviert von Episode zu Episode gesprungen ist. Falls eine dritte Staffel irgendwann folgt, weiß ich nicht, ob ich wieder dabei sein werde.

Im Dezember sind auch endlich die letzten drei Episoden von Zom 100: Bucket List of the Dead nachgereicht worden, womit wir nun endlich ein ordentliches Staffelfinale haben. Es ist schon ironisch, dass eine Serie, welche die Missstände in der Anime-Industrie anprangert, genau wegen dieser Probleme im eigenen Studio in Verzug geriet.

Shield Hero, One Piece, Dr. Stone, The Kingdoms of Ruin, Shy und Edens Zero lese ich als Manga, habe also die Animes nicht geschaut.

Leider hatte ich nicht genug Zeit, um mich auch älteren Animes zu widmen. Entsprechend liegen Psycho-Pass und Gintama weiter auf der Watchlist, ebenso die neue Serie Pluto.

Ausblick auf den Winter 2024:
Der Winter scheint wieder wenig Angebot zu haben und ich habe eigentlich nur vier interessante Serien entdeckt, nämlich Solo Leveling, Metallic Rouge, A Sign of Affection und Classroom of the Elite 3rd Season.

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Einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Gedankensprung: Jahresrückblick 2023 / Ausblick 2024

Jahresrückblick 2023

Das Jahr 2023 neigt sich seinem Ende und somit wird es auch Zeit sich den unzähligen Jahresrückblicken anzuschließen, die jetzt überall gedeihen. Was mir 2023 am besten gefallen hat, soll hier zusammengetragen werden und somit einen Abschluss für dieses Jahr bieten. Wobei ich anmerken möchte, dass ich über Dinge spreche, die ich in diesem Jahr kennengelernt habe, es ist also nicht alles neu in diesem Jahr erschienen.

Gesellschaftsspiele
Wir starten mit dem Bereich, der auf meinem Blog die meisten Besucher erhalten hat: Brett- und Kartenspiele.
Leider habe ich in diesem Jahr nur wenige Spiele kennengelernt, die mich überzeugen konnten, nämlich Yokai Sketch (Devir), Nunatak – Tempel aus Eis (Kosmos), Birds of a Feather – Western North America (Snowbright Studio), Cascadia (Kosmos) und Karuba (HABA).

Filme
Dieses Jahr habe ich durchaus einige tolle Filme gesehen, aber am besten davon hat mir eindeutig der Anime Suzume (2022) gefallen. Weiters gut gefallen haben mir: A Haunting in Venice (2023), Spider-Man – Across the Spider-Verse (2023), The Creator (2023), Guardians of the Galaxy Vol. 3 (2023), Ein Mann namens Otto (2022), Guy Ritchie’s The Covenant (2023), Dungeons & Dragons – Ehre unter Dieben (2023) und Der Super Mario Bros. Film (2023).

Bücher
Vor allem dieser Bereich war wie bereits in den letzten Jahren extrem Science-Fiction-lastig, doch es gab auch genug Ausflüge in andere Genres.
Das Highlight des Jahres war für mich eindeutig Tchaikovsky, Adrian – Die Kinder der Zeit. Anonsten gab es dieses Jahr eigentlich nur zwei weitere Bücher, die mir besonders gut gefallen haben, nämlich Sharpson, Neil – Ecce Machina. Die Seele der Maschine und Calic, Marie-Janine – Geschichte des Balkans.

Serien
Im Gegensatz zu den anderen drei Bereichen gab es dieses Jahr viele Serie, die mir sehr gut gefallen haben und One Piece war mein absolutes Highlight. Ansonsten gefielen mir noch sehr gut: Rocco Schiavone, Star Trek Lower Decks, Only Murders in the Building, Star Trek Strange New Worlds, Star Trek Picard, Star Trek Prodigy, The Orville und Willow.

Ausblick 2024

Filme: Es gibt zwar nicht viel, auf das ich mich freue, aber darauf dafür richtig: Dune 2, Mission Impossible 7 Teil 2, Bad Boys 4, Spider-Man – Across the Spider-Verse Teil 2.
Serien: Außer den nächsten Staffeln meiner Lieblingsserien hätte ich nichts gehört, das meine Vorfreude besonders geschürt hätte.
Bücher: Meine Vorfreude beschränkt sich auf Sapiens 3 von Harari und die Fortsetzung der Killerbot-Reihe von Wells.
Spiele: Ich wüsste nicht, welche Spiele 2024 neu erscheinen. In meinem Bericht über Essen 2023 habe ich bereits sämtliche Spiele aufgelistet, die ich noch gern spielen würde.

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Frohe Weihnachten!

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Gedankensprung: Computerspiele VII – The Legend of Zelda. Breath of the Wild

Jetzt habe ich das also auch endlich gespielt.
Nachdem ich ja letztens davon berichtet habe, dass bei mir jetzt eine Nintendo Switch steht, war ja auch klar, dass ich darauf auch Spiele spielen würde. Und so konnte ich mich endlich The Legend of Zelda – Breath of the Wild zuwenden.
Mein Problem mit dem Spiel war zunächst, dass ich vorher Immortals – Fenyx Rising gespielt habe. Ein Spiel, das mir sehr gut gefallen hat und von dem es hieß, dass es der geistige Nachfolger von Breath of the Wild sei. Also dachte ich, müsste mir das Original auch gefallen, oder? Doch dann stellte sich heraus, dass der Begriff „geistiger Nachfolger“ nur ein Synonym für „Kopie“ ist. Denn rein technisch betrachtet, von den Mechanismen und Optionen her, sind das fast idente Spiele. Nur ist Zelda pure Fantasy, während Fenyx in der griechischen Mytholgie spielt. Bei Zelda müssen wir vier Titanen erwecken, bei Fenyx vier Götter befreien, ehe wir jeweils dem finalen Gegner gegenübertreten können. Zelda ist staubtrocken, Fenyx sehr humorvoll.
Zunächst hat mir Fenyx viel besser gefallen, denn seine humorvolle Darstellung der griechischen Mythologie war einfach viel unterhaltsamer. Zelda hätte ich tatsächlich beinahe wieder weggelegt, weil mich die generische Fantasywelt einfach nicht fesseln konnte. Doch zum Glück bin ich dran geblieben, denn der erste Eindruck, speziell im Vergleich mit Fenyx, täuscht. Denn sobald man anfängt die Erinnerungsfragmente zu sammeln, beginnt eine spannende, emotionale Geschichte, dergegenüber der Plot von Fenyx einfach nur banal wirkt. Die Quests in den vier Titanten sind etwas vom Besten, was ich je in einem Computerspiel erlebt habe und erst das finale Schloss war einfach nur großartig.
The Legend of Zelda. Breath of the Wild braucht eine Weile, bis es in Fahrt kommt, aber dann macht es richtig Spaß, hält einen gebannt bis zum wunderbaren Finale. Im Nachhinein bin ich sehr froh, es gespielt zu haben, denn viele einzigartige Momente daraus werden mich wohl noch lange begleiten.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Stich für Stich

Wer noch ein Geschenk für Weihnachten sucht, dem sei Stich für Stich vom Zoch-Verlag empfohlen.
Dabei handelt es sich um ein Krimi-Stichkartenspiel. Jeder Stich bringt Hinweise, um dem Täter und der Tatwaffe näher zu kommen.
Für 3-4 Spieler ab 10 Jahren, ca. 30 Minuten.
Da meine Wenigkeit der Autor dieses Spiels ist, würde ich mich umso mehr darüber freuen, wenn Stich für Stich unter so vielen Weihnachtsbäumen wir möglich liegt.

Auf Amazon zu kaufen:
Stich für Stich
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Spiel: Yokai Sketch (Devir)

Nettes 2-Personen Kartenspiel für Zwischendurch.
Von Ignasi Ferré (ca. 15-25 Min.; 2 Spieler)
In diesem flotten Kartenspiel versuchen die beiden Kontrahenten Yokai (japanische Wesen) auf ihre Seite zu ziehen, dadurch Punkte zu kassieren und schließlich zu gewinnen.
Pro Zug kann ein Spieler 0-3 Karten ausspielen. Jeder Yokai hat einen Zahlenwert (=Punkte) und sobald soviele Karten bei ihm liegen, bewegt er sich. Der Spieler, der die Mehrheit hat, bekommt ihn, bei Gleichstand kommt er aus dem Spiel. Sobald eine Art von Yokai aufgebraucht ist, ist das Spiel zu Ende und wer mehr Punkte hat, der hat gewonnen.
Dieses Spiel hat für mich persönlich Lost Cities abgelöst, da es zwar das gleiche Spielgefühl vermittelt und vom grundlegenden Aufbau her ähnlich ist, aber flotter geht, einfachere Regeln und weniger Mathematik hat.
Insgesamt ist hier viel Spielspaß in einer kleinen Packung und Yokai Sketch ist bei mir momentan ständig in der Tasche, weil man es einfach schnell überall spielen kann.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Serie: After Life – Staffel 1-3 (abgeschlossen)

Sehr schön, aber zwei Staffeln zu viel.
In dieser Serie folgen wir Ricky Gervais, wie er versucht über den Verlust seiner Ehefrau hinwegzukommen und ein Leben danach zu beginnen, mit Herz, Humor und viel bissigem Sarkasmus. Die Serie war ürspringlich für eine Staffel konzipiert und tatsächlich funktioniert die erste Staffel als eine geschlossene Geschichte auch großartig. Die Entwicklung des Hauptcharakters wird wunderbar abgerundet und die letzte Episode der ersten Staffel ist ein wunderschönes Ende.
Doch dann haben die Studiobosse von Netflix die Quoten von dieser Serie gesehen und beschlossen, noch zwei Staffeln zu bestellen, die dann konsequent schlechter wurden. Mein Hauptproblem mit diesen weiteren zwei Staffeln ist, dass erstens die erste Episode der zweiten Staffel die letzte Episode der ersten Staffel zunichte macht, das wunderbare Ende also vernichtet wird. Zweitens scheint der Hauptcharakter keine weitere Entwicklung durchzumachen, sondern zwei Staffeln lang im Trauermodus festzusitzen. Außerdem werden die Geschichten von Nebencharakteren in den Fokus gerückt, die aber sehr langweilig sind.
Schließlich ist das Finale der dritten Staffel nicht so wunderbar wie jenes der ersten Staffel, sondern interpretationsoffen und hat mir persönlich nicht gefallen.
Fazit: Die erste Staffel ist sehr zu empfehlen, der Rest kann ignoriert werden.

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Film: Suzume (Anime 2022)

Ein weiteres Anime-Meisterwerk aus Japan.
Anime / Drama von Makoto Shinkai. 122 Min.
Inhalt: Die 17-jährige Suzume trifft in einer Kleinstadt in Kyushu auf einen Mann, der angeblich auf der Suche nach einer Tür ist. Sie folgt ihm in die Berge und entdeckt inmitten von Ruinen eine verfallene Tür. Sie dreht an der Klinke, woraufhin weitere Türen in ganz Japan auftauchen und all die in ihnen verborgenen Katastrophen herauskommen. Der Mann fordert Suzume auf, sich auf die Reise zu begeben und jede geöffnete Tür zu schließen, damit die Katastrophen verhindert werden können.
The Garden of Words, Your Name, Weathering With You und jetzt Suzume. Gleicher Regisseur, gleiche Qualität, einfach nur großartig. Die Geschichte ist spannend, schön und wunderbar kreativ. Auch der Zeichenstil ist sehr gut, also ein gelungenes Gesamtpaket.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Stich für Stich

Wer noch ein Geschenk für Weihnachten sucht, dem sei Stich für Stich vom Zoch-Verlag empfohlen.
Dabei handelt es sich um ein Krimi-Stichkartenspiel. Jeder Stich bringt Hinweise, um dem Täter und der Tatwaffe näher zu kommen.
Für 3-4 Spieler ab 10 Jahren, ca. 30 Minuten.
Da meine Wenigkeit der Autor dieses Spiels ist, würde ich mich umso mehr darüber freuen, wenn Stich für Stich unter so vielen Weihnachtsbäumen wir möglich liegt.

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