Nur wenig Sehenswertes, aber das dafür großartig.
Mit Frieren – Beyond Journey’s End hat mein Lieblingsmanga nun auch eine Animeserie erhalten, die einfach nur großartig ist, eine absolut gelungene Umsetzung und damit direkt eins meiner Top 10 Anime aller Zeiten wurde. Sie geht im Winter ´24 direkt weiter und ich werde natürlich da auch wieder dabei sein.
Die zweite Staffel von SpyXFamily begann recht langweilig, aber dann kam ein mehrere Episoden langes Abenteuer auf einem Kreuzfahrtschiff, was richtig toll war und damit diese zweite Staffel rettete und sehenswert machte. Ich freue mich schon auf eine hoffentlich dritte Staffel irgendwann.
Über die zweite Staffel von Jujutsu Kaisen muss man eigentlich nicht viele Worte verlieren. Einerseits ein Anime mit einer spannenden Geschichte, großartiger Action und interessanten Charakteren, andererseits genau jenes Anime, durch welches die beinahe unmenschlichen Arbeitsbedingungen in der Anime-Industrie so stark ans Tageslicht gekommen sind, wie schon lange nicht mehr. Hier wurde das Kapitel „The Shibuya Incident“ aus dem Manga verfilmt und sämtliche Manga-Leser verkünden voll stolz, dass dies nicht nur der Höhepunkt von Jujutsu Kaisen ist, sondern allgemein das beste Kapitel, welches man je in einem Action-Manga gesehen hat. Naja, soweit würde ich mit meinem Lob nicht gehen, aber was bedeutet so eine Aussage für die Zukunft? Wird Jujutsu Kaisen ab jetzt kontinuierlich schlechter? Nun, man kann gespannt sein und ich freue mich schon auf die dritte Staffel, für die sie sich gerne lange Zeit nehmen können, um die Mitarbeiter im Studio korrekt zu behandeln.
The Returnes Magic Should be Special ist die Anime-Umsetzung eines bekannten Webtoons, welches ich ebenfalls lese. Die Umsetzung ist wie bei Frieren grundsätzlich gelungen, wenn auch nicht so gut animiert. Tatsächlich schaut das Webtoon optisch viel besser als das Anime aus. Auch ein paar nervige Charaktereigenschaften wurden im Anime dazuerfunden, die es im Original so nicht gibt. Ein zweite Staffel wurde bereits angekündigt, aber ich weiß nicht, ob ich da wieder dabei sein werde.
The Saint’s Magic Power is Omnipotent ist mit der zweiten Staffel zurückgekehrt. Diese Serie ist in Japan extrem beliebt, weil hier die bekanntesten Anime-Synchronsprecher versammelt wurden, starbesetzt bis in die kleinste Nebenfigur. Eine gemütliche, romantische Fantasy-Geschichte, die hier nun wunderbar abgeschlossen wurde.
Die zweite Staffel von Goblin Slayer war hingegen eine große Enttäuschung. Tja, man merkt hier einfach, dass nach der großartigen und entsprechend erfolgreichen ersten Staffel eine zweite vom Studio erzwungen wurde und man dann halt ideenlos und unmotiviert von Episode zu Episode gesprungen ist. Falls eine dritte Staffel irgendwann folgt, weiß ich nicht, ob ich wieder dabei sein werde.
Im Dezember sind auch endlich die letzten drei Episoden von Zom 100: Bucket List of the Dead nachgereicht worden, womit wir nun endlich ein ordentliches Staffelfinale haben. Es ist schon ironisch, dass eine Serie, welche die Missstände in der Anime-Industrie anprangert, genau wegen dieser Probleme im eigenen Studio in Verzug geriet.
Shield Hero, One Piece, Dr. Stone, The Kingdoms of Ruin, Shy und Edens Zero lese ich als Manga, habe also die Animes nicht geschaut.
Leider hatte ich nicht genug Zeit, um mich auch älteren Animes zu widmen. Entsprechend liegen Psycho-Pass und Gintama weiter auf der Watchlist, ebenso die neue Serie Pluto.
Ausblick auf den Winter 2024:
Der Winter scheint wieder wenig Angebot zu haben und ich habe eigentlich nur vier interessante Serien entdeckt, nämlich Solo Leveling, Metallic Rouge, A Sign of Affection und Classroom of the Elite 3rd Season.
Nachdem ich ja letztens davon berichtet habe, dass bei mir jetzt eine
Dabei handelt es sich um ein Krimi-Stichkartenspiel. Jeder Stich bringt Hinweise, um dem Täter und der Tatwaffe näher zu kommen.
In diesem flotten Kartenspiel versuchen die beiden Kontrahenten Yokai (japanische Wesen) auf ihre Seite zu ziehen, dadurch Punkte zu kassieren und schließlich zu gewinnen.
In dieser Serie folgen wir Ricky Gervais, wie er versucht über den Verlust seiner Ehefrau hinwegzukommen und ein Leben danach zu beginnen, mit Herz, Humor und viel bissigem Sarkasmus. Die Serie war ürspringlich für eine Staffel konzipiert und tatsächlich funktioniert die erste Staffel als eine geschlossene Geschichte auch großartig. Die Entwicklung des Hauptcharakters wird wunderbar abgerundet und die letzte Episode der ersten Staffel ist ein wunderschönes Ende.
Inhalt: Die 17-jährige Suzume trifft in einer Kleinstadt in Kyushu auf einen Mann, der angeblich auf der Suche nach einer Tür ist. Sie folgt ihm in die Berge und entdeckt inmitten von Ruinen eine verfallene Tür. Sie dreht an der Klinke, woraufhin weitere Türen in ganz Japan auftauchen und all die in ihnen verborgenen Katastrophen herauskommen. Der Mann fordert Suzume auf, sich auf die Reise zu begeben und jede geöffnete Tür zu schließen, damit die Katastrophen verhindert werden können.
