Buch: Dippel, Horst – Geschichte der USA

Das vielleicht wichtigste Buch der Beck-Wissen-Reihe. Ganz generell ein wichtiges Buch in unserer heutigen Zeit.
Nachdem ich die Bücher Die Indianer Nordamerikas und Russische Geschichte gelesen habe, war es eigentlich nur logisch, dass ich als Folge davon auch noch dieses Buch hier lese.
Ich finde dieses Buch hier super, weil es einfach eine gute, leicht verständliche Zusammenfassung der Geschichte der USA bietet, gleichzeitig aber auch immer herausarbeitet, was die Eigenheiten der USA sind. Wenn wir Europäer die Nachrichten lesen, fragen wir uns immer, wie es sein kann, dass es dort drüben so viele religiöse Fanatiker gibt, so viele erzkonservative Menschen, so eine Abneigung gegenüber Sozialsysteme. Und genau dafür finde ich dieses Buch so toll, denn es erklärt, warum die USA nicht Europa sind. Wir versuchen hier die USA mit unseren Werten und Vorstellungen zu verstehen, aber das kann nicht funktionieren. Auch wenn die USA ein Einwanderungsland ist, war es von Anfang an von Rassismus und Migrantenhass geprägt. Die Rhetorik eines Donald Trump ist nichts Neues. Man darf ja auch nicht vergessen, dass viele frühe Einwanderer gar nicht freiwillig kamen, waren es doch abgeschobene Kriminelle, wegen ihrer Religion verfolgte Menschen oder Sklaven.
Ich möchte hier nicht tiefer ins Detail gehen, nur so viel: seltener traf die Redewendung „aus der Geschichte lernen“ so gut zu wie hier. Wer die moderne USA verstehen will, muss bei den Anfängen beginnen.
Das Buch ist 2015 überarbeitet worden und behandelt daher nicht die jüngsten Entwicklungen, aber das ist auch gar nicht nötig, versteht man sie auch so.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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2 Antworten zu Buch: Dippel, Horst – Geschichte der USA

  1. Michael Kleu schreibt:

    Aus der Reihe kann man eigentlich fast jedes Buch empfehlen. Die ist einfach gut gemacht.

  2. Wissenstagebuch schreibt:

    Ich habe auch nach einem Buch über die US-amerikanische Geschichte gesucht, mich dann aber für (das umfangreichere?) Werk von Hochgeschwender entschieden. https://wissenstagebuch.com/2017/03/30/michael-hochgeschwender-die-amerikanische-revolution/ Es behandelt allerdings nur eine überschaubare Zeitspanne. Weil es zur Sklaverei kaum ein Wort verliert, habe ich zuletzt noch Kendis ,,Gebrandmarkt“ gelesen, dass ausschließlich diesen Aspekt behandelt und das ich auch empfehlen kann.
    Dippels Buch behalte ich ab jetzt auch im Hinterkopf.
    Gruß
    Jana

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