Wunderbarer Coming-of-age-Rambo-Film aus Neuseeland.
Drama / Abenteuer / Komödie mit Julian Dennison von Taika Waititi. 101 Min.
Inhalt: Eine landesweite Verfolgungsjagd wird angeordnet, als ein rebellisches Kind mit seinem Pflegeonkel in den Wäldern Neuseelands verschwindet.
Der Film ist gleichzeitig eine witzige Komödie und ein herzerwärmendes Schicksalsdrama. Der Waisenjunge Ricky wird von einer Pflegefamilie zu nächsten weitergegeben, was dazu führt, dass er alles und jeden hasst und seinen Frust überall rauslässt. Der Film erzählt nun, wie er sich beruhigt und seinen Platz im Leben findet, indem er mit seinem Pflegeonkel in die Wildnis aufbricht. Durch ein Missverständnis denkt die Polizei, der Onkel sei Pädophil und bricht auf, ihn zu schnappen. Weil Ricky aber nicht zu einer anderen Pflegefamilie will, streifen sie gemeinsam durch die Wälder Neuseelands, was dem Zuschauer wunderbare Landschaftsaufnahmen beschert. Survivaltraining, Ramboaction und Touristenwerbung in Einem, mit viel Humor und Herz.
Was mir an dem Film auch gefällt, ist die Darstellung der Maori, dem indigenen Volk Neuseelands. Sie sind einfach Teil des Ensembles, weder besonders hervorgehoben oder kulturell markiert, noch auf Statisten für die Quotendiversität reduziert. Wäre das eine Hollywoodproduktion, wäre sicher an irgendeiner Stelle ein traditioneller Maori-Tanz gezeigt worden.
Fazit: Sehr zu empfehlen.
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