Film: Central Intelligence (2016)

Es ist eigentlich kein Geheimnis mehr, dass Dwayne „The Rock“ Johnson verdammt witzig ist.
Action-Komödie mit Dwayne Johnson und Kevin Hart von Rawson Marshall Thurber. 114 Min.
Inhalt: Ein in der Schule gemobbter Junge verändert sein Leben brutal und wird CIA-Agent. Als er in Schwierigkeiten gerät, wendet er sich an die einzige Person, der er trauen kann, seinem einzigen Freund aus der Schulzeit. Der aber ist ein weinerlicher Zivilist, der keine Lust hat, ihm zu helfen.
Der Film beginnt sehr seltsam und die ersten Szenen lassen eigentlich nicht viel Positives erwarten. Doch Johnson übernimmt bald das Ruder und ab da reihen sich witzige Momente aneinander, gibt es sogar eine spannende Story, tolle Action und das Ende, wenn auch zu erwarten, ettäuscht nicht. Man merkt irgedwann, dass Hart das Gefühl hat, von Johnson überschattet zu werden und daher mehr als normal bietet, was dem Film durchaus gut tut.
Ich habe in den letzten Jahren nur wenig gute Komödien gesehen und bin daher um so glücklicher über Central Intelligence.
Fazit: Absolut empfehlenswert.

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Central Intelligence
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Spiel: Stadt der Spione (Heidelberger Spieleverlag)

Tolles Spionagespiel mit interessantem Grübelfaktor.
Von António Sousa Lara und Gil d’Orey (ca. 60 Min.; 2-5 Spieler).
Wenn man dieses Spiel das erste Mal spielt, wird man das Gefühl haben, dass es unbalanciert ist, dass einige Dinge nicht so gut sind wie andere. Aber das ist nur ein Trugschluss, wegen dem sehr modularen Aufbau. Das Spielfeld schaut nämlich jede Partie anders aus, genauso wie es immer andere Missionsziele gibt. Das führt natürlich dazu, dass jedes Spiel anders ist und man immer woanders seinen Fokus legt.
Wir befinden uns in Estoril 1942, dem damaligen Hotspot der globalen Spionagedienste. Wir schicken unsere Agenten in verschiedene Schauplätze, um dort die Mehrheit zu erlangen und dadurch weitere Agenten zu gewinnen, denn diese bringen bei Spielende die Siegpunkte. Die Agenten haben Stärkewerte und Sonderfunktionen, die man geschickt einsetzen sollte. Nicht übersehen darf man dabei die Reihenfolge, in welcher die Schauplätze abgehandelt werden, sonst schneidet man sich schon Mal in den eigenen Finger.
Ein interessanter Faktor dabei ist, dass wir die Agenten geheim, also verdeckt schicken. Es gilt daher zu erraten, welche Agenten wohl die Mitspieler schicken und sich darauf vorzubereiten. Das ist recht spannend und kann zu einigen Überraschungsmomenten führen.
Die Missionsziele sind eigentlich nur vorgegebene Elemente, in welchen man die Mehrheit erlangen sollte. Wenn dann etwa ein Missionsziel lautet „Mehrheit in Diplomatie“ und ein anderes „Mehrheit in Verschwörung“, dann werden die Spieler natürlich die Agenten mit diesen Sonderfunktionen sammeln, wodurch diese logischerweise auch öfter und intensiver eingesetzt werden. Am Spielende hat man dann das Gefühl, dass die anderen Sonderfunktionen weniger wert oder gar schlechter sind, weil man sie eben nur sehr wenig verwendet hat. Doch in der nächsten Partie ist es schon wieder ganz anders. Dort stehen dann vielleicht andere Sonderfunktionen im Vordergrund, bedingt auch durch einen anderen Aufbau des Spielfelds.
Das Spiel dauert vier Runden und ich denke, das ist eine Runde zu viel. Denn nach drei Runden hat man die interessanten Charaktere bereits verteilt und die letzte Runde bietet meistens nichts Gutes mehr.
Nicht zu vergessen ist die hohe Produktionsqualität. Ein großer Pluspunkt.
Fazit: Sehr empfehlenswert für Personen, die tüfteln mögen.

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Stadt der Spione: Estoril 1942
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Buch: Scott, Jasper T. – Dark Space. Die Menschheit ist verloren.

Toller Auftakt einer neuen Space-Saga.
Inhalt: Im Dark Space, dem letzten Zufluchtsort der Menschen, wird der Schmuggler Ethan gezwungen das Verteidigungsschiff Valiant zu infiltrieren und zu sabotieren. Dabei macht er jedoch einige Entdeckungen, die sein gesamtes Weltbild verändern.
Wenn ich nicht übermäßig motiviert gewesen wäre, hätte ich das Buch wohl rasch wieder zur Seite gelegt. Aber zum Glück habe ich das dann doch nicht getan. Der Anfang des Buches wirkt nämlich etwas seltsam, vor allem wegen der unsympathischen Darstellung des Hauptcharakters, der aber eigentlich sympathisch sein soll, und einem etwas konfusen Plot. Wenn man aber einmal den ersten Teil überwunden hat und Ethan mit seinem Auftrag beginnt, wird es richtig spannend. Tolle Weltraumkämpfe und interessante Beschreibungen garantieren gute Unterhaltung. Auch werden die Charaktere nun nachvollziehbar und sympathisch.
Bis dann das Ende kommt.
Man muss sich bewusst sein, dass es sich hier um den ersten Teil einer Serie handelt und die Geschichte somit nicht abgeschlossen ist. Aber das geht ja in Ordnung. Nein, störend ist etwas anderes. Am Ende lernt Ethan nämlich zwei Geheimnisse kennen. Eines davon ist echt cool und lässt in mir die Vorfreude wachsen, endlich den nächsten Teil zu lesen. Denn da beginnt jetzt die eigentliche Geschichte von Dark Space. Aber das zweite Geheimnis ist so lächerlich, so absurd, dass ich beinahe das Buch an die Wand geworfen hätte. Ich hätte mir da eher eine spannende Schnitzeljagd im Weltall in den nächsten Bänden erwartet als diese Offenbarung. Aber vielleicht wollte der Autor das Thema auch einfach nur abschließen, um sich im Folgenden auf das andere konzentrieren zu können.
Fazit: Für Sci-Fi-Fans sehr empfehlenswert.

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Dark Space: Roman
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Serie: Brooklyn Nine-Nine – Staffel 3

Großartiger Angriff auf die Lachmuskeln.
Viel kann man hier nicht sagen. „Konstanz“ ist das treffende Wort. Jede einzelne Folge hat die gleiche hohe Qualität und schließt damit nahtlos an die vorigen zwei Staffeln an. Es gibt nichts, was mich ettäuscht hätte, aber auch nichts, was mich besonders beeindruckt hätte. Terry Crews bleibt der heimliche Star der Serie – ihn in einer Komödie mit Dwayne Johnson zu sehen wäre cool.
Die letzten Folgen sind storytechnisch etwas langweilig und auch der Cliffhanger ist etwas seltsam, aber vom Humor her ändert sich auch da bis zum Ende nichts.
Fazit: Nach Staffel 1 & 2 ist 3 ein Muss.

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Film: Bridge of Spies (2015)

Großes Kino!
Drama / Thriller mit Tom Hanks von Steven Spielberg. 142 Min.
Inhalt (basierend auf wahren Begebenheiten): Inmitten des Kalten Krieges schaffen es die Amerikaner einen russischen Spion zu fangen und die Sowjets ihrerseits, einen US-Piloten zu ergreifen. Gleichzeitig wird in der DDR ein US-Student aufgegriffen. Nun wird der Anwalt James Donovan aus Brooklyn engagiert, zwischen den Parteien abseits der offiziellen Wege einen Gefangenen-Austausch zu arrangieren.
Spielberg schafft es wie immer in seinen „historischen“ Filmen perfekt den Zeitgeist einzufangen. Der ganze Flair, die Verhaltensweisen und Gedankenwelt sind einfach wunderbar dargestellt. Die Story selbst ist durchaus spannend, aber es braucht einen guten Geschichtenerzähler wie Spielberg und einen charismatischen Schauspieler wie Hanks, um diese Spannung auch zu vermitteln. Ich bezweifle, dass irgendjemand anderes aus diesem Stoff das gleiche wunderbare Produkt hätte herstellen können.
Dass es am Ende wie ein Sieg der Amerikaner dargestellt wird anstatt wie ein Kompromiss zweier Supermächte auf Augenhöhe, der übrigens von den Sowjets initiiert worden war, ist für Nicht-Amerikaner zwar ein bisschen nervig, mindert aber nicht die Qualität des Films.
Fazit: Absolut empfehlenswert!

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Bridge of Spies – Der Unterhändler
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Gedankensprung: Meine Wunschlisten

Da Melanie vom Blog Lesezauber letztens ihre Bücherwunschliste vorgestellt hat, bin ich ins Grübeln gekommen und habe zu meiner Verwunderung festgestellt, dass ich keine Wünsche habe. Bin ich denn tatsächlich wunschlos glückich? Das kann nicht sein. Also schauen wir mal nach.

Filme & Serien: Wir leben in einer Welt, in der wir recht rasch alles sehen können, was uns irgendwie interessiert. Und tatsächlich habe keinen Film und keine Serie mehr, die ich unbedingt sehen möchte. Wenn ich so etwas finde, schaue ich es eigentlich immer gleich. Natürlich habe ich eine Liste mit Dingen, die ich noch sehen möchte, aber das ist eher für wenn ich mal Zeit habe und in Ermangelung besserer Alternativen. Natürlich können sich irgendwo Juwelen verstecken, aber da ich es eben nicht weiß, kann ich sie auf keiner Wunschliste notieren.

Bücher: Da habe ich auch lange nachdenken müssen. Ich habe viel gelesen und die meisten meiner Wunschbücher liegen bereits in meinem Bücherturm und warten nur noch darauf gelesen zu werden. Aber eigentlich gibt es schon ein paar, die mir noch fehlen:
Frank Schätzing – Breaking News
Don Quijote
Dann würden mich noch die Fortsetzungsromane aus dem Dune-Universum interessieren.
Eigentlich ist diese Liste eh recht klein, aber mein Bücherturm ist sehr hoch, weshalb ich diesen erst einmal aberbeiten werde, ehe ich mir diese besorge.

Spiele: Da wird es jetzt schon interessanter, denn da habe ich eine große Wunschliste.
Blood Rage
New York 1901
Fury of Dracula
Takenoko, Star Wars Rebellion, Star Wars Fleet Captains etc. … Um nur ein paar zu nennen.

Aber auch so habe ich genug zu konsumieren. Es erscheint immer etwas Neues, man entdeckt immer etwas Unbekanntes. Man sollte sich nicht zu sehr auf seine Wunschlisten konzentrieren, denn sonst verpasst man womöglich etwas viel besseres. Und außerdem ist es sowieso unmöglich alles zu konsumieren, weil es einfach zu viel gibt.

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Gedankensprung: Das Dilemma der unbekannten Autoren

Als junger Autor hat man es heute nicht leicht, sei es als Spieleerfinder oder als Schriftsteller. Ich kenne aus beiden Bereichen Personen und interessanterweise haben sie dieselben Probleme und Beschwerden. Wenn du nicht schon bekannt bist, ist es fast unmöglich eine Veröffentlichung zu erreichen.
Spieleverlage verlangen von neuen Erfindern innovative, großartige Mechanismen. Dass sie selbst wie am Fließband 0-8-15 Spiele produzieren, wird da geflissentlich ignoriert. Ich finde das sehr schwierig und unfair, ist wirtschaftlich aber verständlich. Ein Kinderbuch mit dem Namen Heidi Klum drauf verkauft sich nun mal viel besser als eines von einem unbekannten Autor, auch wenn das noch so gut ist.
Wenn ich ein Spiel bastle, das thematisch sehr akkurat ist, das die Spieler in eine Welt eintauchen lässt und sie dabei Spaß haben, wird es für jeden Verlag dennoch uninteressant sein, wenn der Mechanismus nicht „innovativ“ ist. Dafür nehmen diese dann hauseigene oder bekannte Autoren, die sie kennen, und basteln selbst Spiele zu diesem Thema, die viel weniger akkurat sind, viel weniger Spaß machen, sich wie der hundertste Abklatsch anfühlen, also ganz und gar nicht innovativ sind, aber sie verkaufen sich.
Das gleiche ist mit Büchern. Als unbekannter Autor muss mein Erstlingswerk etwas phänomenal großartig einzigartiges sein, damit Verlage überhaupt darüber nachdenken, das Buch ins Programm zu nehmen. Wenn ich dann Mal aber einige Bücher draußen habe, oder gar eine Serie begonnen habe, kann ich sogar Müll fabrizieren und es verkauft sich.
Es ist ja verständlich, dass Verlage nur an den Gewinn denken. Als Autor muss man sich daher die Frage stellen, ob ich das bastle / schreibe, was ich will, was mir Spaß macht, mit der sehr großen Wahrscheinlichkeit, es nie zu veröffentlichen, oder ob ich mich am Markt orientiere und das produziere, was gefragt ist. Nicht umsonst erklären Autoren immer wieder, dass ihre Tätigkeit ein Handwerk ist, eine Arbeit.
Wenn du dir vornimmst, deinen Lebensunterhalt als Autor zu bestreiten, musst du dich am Markt orientieren und hart an deinem Einstiegswerk arbeiten. Betreibst du das Autoren-Sein jedoch nur als Hobby und würdest gerne „dein“ Werk veröffentlicht sehen, ist das beinahe ein Ding der Unmöglichkeit.
Das Tragische, was meine Freunde mir berichten, ist jedoch folgendes. Ihre Bücher und Spiele sind solide Werke, die qualitativ dem entsprechen, was man im Fachhandel finden kann. Das ist natürlich nicht ihre eigene Meinung, sondern die Antwort von Verlagen und Agenten. Aber eben nicht gut genug, um als unbekannter Autor den Markt zu betreten. Diese Hürde ist sehr groß, für viele leider zu groß. Denn wie viele schaffen es schon, etwas innovatives, einzigartiges aus dem Hut zu zaubern?
Als Autor beklagt man sich natürlich darüber, dass sein Werk es nicht ins Regal schafft, irgendein Blödsinn mit einem berühmten Namen darauf aber schon. Wir leben in einer kapitalistischen Gesellschaft und müssen die Sache halt dementsprechend realistisch betrachten.
Glücklich der, der das gerne und gut bastelt / schreibt, was auch die Mehrheit dann kauft.

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Buch: Adams, Douglas – Der elektrische Mönch (Dirk Gentlys holistische Detektei 1)

Wer Per Anhalter durch die Galaxis mag, wird auch das hier mögen; Wer jedoch nach dem 5. Band der Anhalter-Trilogie genug davon hatte, wird hiermit keine Freude haben.
Inhalt: Ein Mann macht plötzlich seltsame, für ihn untypische Dinge, weshalb der Privatdetektiv Dirk Gently sich aufmacht, das Rätsel zu lösen und dabei auf Zeitmaschinen, Raumschiffe und Geister stößt.
Was in den Anhalter-Bücher gut war, nämlich die ausgefeilten und interessanten Charaktere, missglückt hier kläglich; Was bei den Anhalter-Büchern hingegen schlecht war, nämlich die nicht abgeschlossene und teilweise nicht-existente Story, ist hier toll und spannend.
Wer dieses Buch liest, wird am Anfang einfach nur verwirrt sein, weil ohne scheinbaren Sinn zu verschiedensten Episoden gesprungen wird. Erst gegen Mitte des Buches taucht Gently auf und bringt alles auf lustige und abstruse Weise zusammen. Und eben das ist das Tolle am Buch, was ein Leser jedoch schon vorher wissen sollte.
Sherlock Holmes sagte: „Wenn man das Unmögliche ausklammert, muss das, was übrig bleibt, die Lösung sein.“ Dirk Gently glaubt jedoch ans Unmögliche. Und mit diesem Grundsatz sollte ein Leser das Buch beginnen, um innerhalb all dieser Episoden selbst einen roten Faden zu finden, ehe der Privatdetektiv alles offenbart.
Fazit: Sehr empfehlenswert.

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Der Elektrische Mönch: Dirk Gently’s Holistische Detektei Roman (Die Dirk-Gently-Serie, Band 1)
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Serie: Odd Couple – Staffel 2

Die zweite Staffel ist nach einem Jahr Pause fulminant zurückgekehrt.
Vielleicht sollten andere Serien auch mal ein Jahr auslassen, um mehr Zeit zu haben, etwas tolles und frisches zu schreiben, anstatt kreativlose Ideen zu erzwingen.
Odd Couple ist jedenfalls so witzig wie am Anfang, mit tollen Ideen und vielen lustigen Momenten. Wenn Felix etwa versucht Autofahren zu lernen oder dem Schachwahn verfällt, wenn Oscar einen Kleinkrieg mit einem Kind führt oder ein seltsames Blind Date hat, dann sind das großartige Momente, die eine tolle Sitcom prägen.
Fazit: Wer lachen will, sollte sich diese 10 Folgen gönnen.

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Film: Harmony (Anime 2015)

Im Unterschied zu Anime-Serien, wo es meist um Unterhaltung geht, werden in Anime-Filmen oft sehr tiefgründige philosophische Gedanken thematisiert. So auch hier.
Anime Science Fiction von Michael Arias und Takashi Nakamura. 119 Min.
Inhalt: In einer utopischen Zukunft ohne Krankheit, Leid und anderen Problemen werden die Menschen ständig beobachtet und kontrolliert. So manch einer fühlt sich erdrückt davon und sieht den einzigen Ausweg in Selbstmord, die letzte Freiheit, die geblieben ist. Was kann gemacht werden, um die Menschen davon abzuhalten?
Selbstmord ist ein großes Problem im modernen Japan – und nicht nur dort. Dieser Film behandelt nun genau dieses Problem, benutzt dafür aber einen futuristischen Hintergrund. Jeder, der sich schon einmal intensiver mit Japan beschäftigt hat, oder gar schon dort war, weiß, wie gefangen die Menschen dort in den gesellschaftlichen Zwängen sind. Cosplay und extravagante Accessoires sind nichts anderes als Versuche, sich einen gewissen individuellen Freiraum zu schaffen.
Der Film selbst ist nun ein solider Anime-Film, was Grafik und Action betrifft. Der Plot selbst ist etwas konfus, weil einfach zu viele verschiedene philosophische Gedanken eingebaut worden sind und keiner ordentlich ausgebaut. Das Hauptthema aber, Selbstmord, ist ein konstanter Begleiter und in diesem Sinne ist der Film durchaus gelungen. Er konfrontiert die Menschen nämlich mit einem Problem, vor dem sie gerne die Augen verschließen.
Fazit: Keine leichte Kost, aber empfehlenswert.

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