Buch: Anderson, Kevin J. – Der Sternenwald (Saga der Sieben Sonnen 2)

Genau das, was ich mir von einem Space-Epos erwarte.
Inhalt: Der Konflikt mit den unbekannten Aliens spitzt sich zu, als weitere Aliens auf der Bildfläche erscheinen. Aber auch innerhalb des Ildirischen Imperiums und der Menschen-Allianz brodelt es, da militärischer Erfolge fehlen, um die Bevölkerung glücklich zu stimmen. Da kommt es sehr ungelegen, dass ausgerechnet der König der Menschen berechtigterweise das Roboterprogramm hinterfragt.
Wie bereits geschrieben, war der erste – relativ langweilige – Teil nur ein elendig langer Prolog für dieses Buch. Ich würde sogar behaupten, dass man den gar nicht zu lesen braucht, weil er hier zu Beginn wunderbar zusammengefasst wird. Aber dafür entschädigt dieses Buch: Ein spannender Plot, interessante Charaktere und ein faszinierendes Universum. Man will dieses Buch gar nicht mehr aus den Händen legen.
Fazit: Absolut lesenswert.

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Serie: The Last Ship – Staffel 2

Nach einem lahmen Beginn nimmt das Schiff volle Fahrt auf.
Bereits die erste Staffel hat mir sehr gut gefallen, allein der Cliffhanger am Ende war etwas seltsam. Dieser wird hier positiverweise zu Beginn rasch abgehandelt, daher der lahme Beginn die ersten Folgen. Doch dann wird es voll spannend, als ein U-Boot-Kapitän eine neue Weltordnung erschaffen will. Doch dazu muss er das Navy-Schiff mit dem Impfstoff zerstören. Es geht hier also nicht darum, in einer postapokalyptischen Welt zu überleben, sondern zu schauen, welches System nach dem Chaos entstehen kann. Das ist aber beinahe nebensächlich, denn der Kampf Kriegsschiff vs. U-Boot nimmt über die ganze Staffel hinweg viel Platz ein und ist sehr spannend.
Wenn man die letzte Minute der letzten Folge nicht schaut, hat man einen perfekten Serienabschluss. Dass sie irgendeinen Cliffhanger auf die dritte Staffel machen wollten ist schon klar, doch was dabei rausgekommen ist, ist einfach nur blamabel. Denn Spannung auf die dritte Staffel hat diese Minute nicht geweckt, im Gegenteil frage ich mich einfach nur: „Echt jetzt?“
Fazit: Eine tolle Serie, die in meinen Augen jetzt eigentlich abgeschlossen ist. Dennoch freue ich mich auf die dritte Staffel und hoffe, dass die Qualität und Spannung beibehalten wird.

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Film: The Visit (2015)

Jawohl, Shyamalan ist wieder da! Den Guten von vor vielen Jahren meine ich.
Horror mit Olivia DeJonge und Ed Oxenbould von M. Night Shyamalan. 94 Min.
Inhalt: 2 Kinder gehen ihre Großeltern besuchen, doch die entpuppen sich nicht als das, was man von normalen Großeltern erwarten würde.
Horror ist zwar nicht so mein Ding, aber einem Shyamalan muss ich nun mal eine Chance geben, auch wenn seine letzten Filme nicht unbedingt gut waren, um es milde auszudrücken. Ich würde The Visit auf das Niveau von The Village und Signs setzen. Man hat fast das Gefühl, als hätte er sich den Spruch „Kehre zu deinen Wurzeln zurück“ verinnerlicht.
Der Film wird als Horrorkomödie gelistet, aber das kann ich nicht unterschreiben. Denn welche Szene in dem Film soll irgendwie komisch oder lustig sein? Ja, vielleicht wenn der Bub rapt. Aber ansonsten ist es Nervenkitzel bis zum Ende, wo dann Shyamalan sein Markenzeichen hinterlässt.
Fazit: Ist dies der Beginn von Shyamalans Comeback? Nicht verpassen!

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Film: Boulevard (2014)

Robin Williams brilliert in seiner letzten Rolle.
Drama mit Robin Williams von Dito Montiel. 88 Min.
Inhalt: Ein 60jähriger Bankangestellter trifft einen jungen Prostituierten und erkennt, dass er seinen Job hasst und seine Frau nicht liebt. Nun gut, das Paar schläft schon seit Jahren in getrennten Zimmern und macht getrennten Urlaub, aber sie waren bisher zufrieden mit der Situation.
Manchmal gibt es Filme, die sogar der engagierteste Schauspieler nicht retten kann. Hier ist das zum Glück nicht der Fall, denn Robin Williams rettet den Film. An sich ist der Film schon ziemlich mies: die anderen Schauspieler sind schlecht, der Plot träge, die Ausgangssituation etwas seltsam. Aber Robin Williams dabei zuzusehen, wie er diesen Charakter mit Leben füllt, die emotionale Achterbahnfahrt, die er durchmacht, ist durchaus sehenswert.
Fazit: Allein wegen Williams – und gerade weil es sein letzter Film ist – sollte man ihn anschauen.

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Film: American Sniper (2014)

Eastwood enttäuscht wieder einmal nicht. – Eine wahre Geschichte.
Drama mit Bradley Cooper von Clint Eastwood. 133 Min.
Inhalt: Ein Amerikaner wird von Terroranschlägen motiviert, der Armee beizutreten und den Feind im Irak zu bekämpfen. Als herausragender Scharfschütze tötet er über 160 Menschen, so viele wie kein Anderer. Doch er nimmt den Krieg in seinem Kopf mit nach Hause, die traumatischen Erlebnisse machen es für ihn schwer, sich in der Zivilisation zurechtzufinden.
Cooper trägt den Film, spielt großartig und schafft es beim Publikum Mitleid für diesen Scharfschützen zu wecken. Glücklicherweise findet die Verherrlichung der US-Armee nicht so plakativ wie in anderen Filmen statt, sondern der Film konzentriert sich auf diesen einen Mann, seine Motivationen und seine Probleme. Leider getraut sich der Film nicht, noch einen Schritt weiterzugehen und das Veteranenversorgungssystem der USA zu kritisieren.
Fazit: Ein guter Film.

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Film: Wild Horses (2015)

Wunderbarer Einblick ins texanische Leben.
Drama mit Robert Duvall und James Franco von Robert Duvall. 100 Min.
Inhalt: Als eine Polizistin einen alten Fall wieder aufrollt, wird eine konservative Familie mit unangenehmen Realitäten konfrontiert.
Der Film ist nicht nur wegen seiner wunderbaren texanischen Landschaftsaufnahmen sehenswert, sondern auch wegen Duvall. Er spielt hier einen alten konservativen Familienvater, der sich schwer tut, aber es zumindest versucht, mit einem schwulen Sohn, einer Frau als Polizistin und einer unehelichen Tochter zurechtzukommen. Nicht nur muss er selbst diese Dinge akzeptieren, sondern auch seine Gemeinde.
Abgerundet wird das Paket durch die großartigen Leistungen der anderen Schauspieler und den relativ spannenden Plot.
Fazit: Wer Texas kennenlernen möchte, hat hier eine großartige Gelegenheit.

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Spiel: Magic the Gathering – Das Brettspiel (Hasbro)

Von James D’Aloisio, Ethan Fleischer und Craig Van Ness (ca. 60 Min.; 2-5 Spieler).
Würfelgemetzel ohne Tiefe.
Das hier ist ein Spiel für Leute, die sich die Köpfe einschlagen wollen, aber kein Interesse an einer Strategie dabei haben. Denn im Grunde bewegen die Spieler lediglich ihre Figuren aufeinander zu, würfeln dann, bis das Handgelenk schmerzt und wer am Ende noch steht, hat gewonnen. Natürlich wäre das kein Magic-Spiel, wenn es keine Karten gäbe. Doch leider passiert hier genau das gleiche, was ich beim normalen Magic so hasse: Nach 2-3 Runden habe ich keine Handkarten mehr, ziehe also immer monoton eine Karte und spiele sie.
Fazit: Extrem langweilig.

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Spiel: Roll for the Galaxy (Rio Grande Games)

Von Wei-Hwa Huang und Thomas Lehmann (ca. 45 Min.; 2-5 Spieler).
Der Roll ist des Race sein Tod.
Wer Race for the Galaxy kennt, wird das Spiel schnell erfasst haben und Race nie wieder angreifen, denn Roll gibt dir das selbe Spielgefühl, ist aber schneller, gemütlicher und spannender. Wer Race hingegen nicht kennt, wird sich etwas schwerer tun, das Spiel zu erfassen.
Jeder Spieler hat viele Würfel und sollte im Laufe des Spiels versuchen noch mehr zu bekommen, denn ansonsten hat er nur sehr wenige Aktionsmöglichkeiten. Credits sind aber fast noch wichtiger, denn ohne die hast du zwar Würfel, darfst sie aber nicht verwenden. Aber wie gesagt ist das ganze System zunächst ziemlich überwältigend. Denn du würfelst viele Würfel und ordnest die verschiedenen Aktionen zu, doch du darfst nur eine bestimmen, die auch ausgeführt wird. Für die anderen Aktionen musst du hoffen, dass die Mitspieler sie ausgewählt haben, denn ansonsten hast du diese Würfel verschwendet.
Wie im klassischen Race kannst du neue Planaten entdecken, Technologien entwickeln, Planeten kolonisieren, Waren produzieren oder Waren verkaufen. Wichtig ist halt immer darauf zu achten, was die Mitspieler so machen, um die Würfel sinnvoll zuzuordnen.
Fazit: Super Spiel!

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Spiel: Abenteuer Menschheit (Kosmos)

Von Klaus Teuber (ca. 90 Min.; 3-4 Spieler).
Tolle Catan-Variante.
Das Spiel ist im Grunde Siedler von Catan, nur mit einigen spannenden Änderungen. Wir starten alle in Afrika und bewegen uns über Europa und Asien nach Amerika und Australien. Dabei gilt es nicht nur, neue Siedlungsgebiete zu erschließen, sondern auch Technologien zu entwickeln, um überhaupt weiterziehen zu können und an den Küsten Siegplättchen zu sammeln.
Abenteuer Menschheit ist Siedler von Catan mit einer interessanten Story und größerer strategischer Tiefe.
Fazit: Sehr empfehlenswert.

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Film: Ant-Man (2015)

Ein echt cooler Film!
Sci-Fi-Actionfilm mit Paul Rudd von Peyton Reed. 132 Min.
Inhalt: Ein vorbestrafter Einbrecher wird von einem Wissenschaftler angeheuert, ein von ihm gestohlenes Produkt zurückzustehlen. Dazu gibt ihm der Wissenschaftler einen Anzug, der ihn schrumpfen lässt sowie die Technologie mit Ameisen zu kommunizieren.
Marvel enttäuscht wieder einmal nicht. Die Schauspieler sind super, die Witze passen, Action und Effekte sind großartig, einfach gelungene Unterhaltung. Am besten gefällt mir, dass die Story klein gehalten wurde, es also nicht schon wieder um die Zerstörung der Welt geht.
In meinem persönlichen Marvel-Ranking landet Ant-Man nach Guardians of the Galaxy, Captain America 2 und Avengers 1 auf Platz 4.
Fazit: Absolut sehenswert.

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