Film: Ant-Man (2015)

Ein echt cooler Film!
Sci-Fi-Actionfilm mit Paul Rudd von Peyton Reed. 132 Min.
Inhalt: Ein vorbestrafter Einbrecher wird von einem Wissenschaftler angeheuert, ein von ihm gestohlenes Produkt zurückzustehlen. Dazu gibt ihm der Wissenschaftler einen Anzug, der ihn schrumpfen lässt sowie die Technologie mit Ameisen zu kommunizieren.
Marvel enttäuscht wieder einmal nicht. Die Schauspieler sind super, die Witze passen, Action und Effekte sind großartig, einfach gelungene Unterhaltung. Am besten gefällt mir, dass die Story klein gehalten wurde, es also nicht schon wieder um die Zerstörung der Welt geht.
In meinem persönlichen Marvel-Ranking landet Ant-Man nach Guardians of the Galaxy, Captain America 2 und Avengers 1 auf Platz 4.
Fazit: Absolut sehenswert.

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Buch: Anderson, Kevin J. – Das Imperium (Saga der Sieben Sonnen 1)

Faszinierendes Science-Fiction-Epos.
Inhalt: Die Menschheit ist dabei, die Milchstraße zu kolonisieren. Zwei Alienrassen sind dabei entdeckt worden: Die Ildirianer, deren Imperium der Stagnation verfallen ist, sowie die Klikiss, die schon ausgestorben sind und deren Ruinen nun von menschlichen Xeno-Archäologen untersucht werden. Plötzlich werden Menschen und Ildirianer von einer unbekannten Macht angegriffen.
Anderson schafft es, ein faszinierendes Universum mit interessanten Charakteren zu erschaffen. Die schiere Menge an Charakteren und die Tatsache, dass plottragende Charaktere ständig sterben, erinnert stark an Game of Thrones. Leider ist dieser erste Band sehr dick und es passiert eigentlich fast gar nichts. Wenn die Beschreibung des Universums nicht so faszinierend wäre, hätte ich wohl nicht bis zum Ende gelesen, da es einfach keine Spannung gibt. Im letzten Viertel des Buches ändert sich dies jedoch schlagartig und ich will jetzt sofort zum zweiten Band greifen. Tatsächlich wirkt dieser erste Band wie ein zu lang geratener Prolog.
Fazit: Ein tolles neues Universum und ich bin schon gespannt, was der zweite Band bringt.

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Serie: True Detective – Staffel 2

Etwas vom Besten, das es im Fernsehen gibt.
Die zweite Staffel bietet einen neuen Cast, eine neue Location und einen neuen Plot. Hier geht es um Korruption und Kriminalität in Californien. Gleich geblieben ist, dass die Polizisten genauso kaputt sind wie jene der ersten Staffel.
Ich kann nicht genug betonen, wie großartig diese Serie. Gute Schauspieler verkörpern interessante Charaktere, der Plot ist spannend bis zum Ende und es gibt eine der besten Schießereien, die ich je gesehen habe. Warum es also Leute gibt, die die zweite Staffel nicht gut finden, verstehe ich nicht. Okay, in der zweiten Staffel gibt es keinen Serienmörder und keine satanistischen Tatorte. Sollte jemand die erste Staffel nur deshalb gut gefunden haben, dann hat er sie nicht verstanden.
Die erste Folge dieser Staffel ist tatsächlich sehr langweilig, doch dann ist es eine Achterbahnfahrt bis zum Ende.
Am meisten aber irritiert mich auf Wikipedia.de dieser Satz: „Für diese zweite Staffel wurden im September 2014 Colin Farrell und Vince Vaughn sowie im Oktober 2014 Taylor Kitsch für Hauptrollen verpflichtet.“ (Stand 01.11.2015, 11:16 Uhr) Vielleicht kann dort jemand einfügen, dass da auch eine Frau mitspielt, nämlich Rachel McAdams, und sie die eigentliche Hauptperson ist…
Fazit: Großartig.

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Film: Pixels (2015)

Haters gonna hate.
Action-Sci-Fi-Komödie mit Adam Sandler und Peter Dinklage von Chris Columbus. 106 Min.
Inhalt: Aliens haben beschlossen unsere alten Computerspiele zum Leben zu erwecken und uns damit anzugreifen.
Natürlich, die Story ist extrem absurd – wenn auch absoult logisch und spannend aufgearbeitet – und die Schauspieler sind auch nicht das Wahre. Aber allein schon all diese Figuren aus den Computerspielen unserer Kindheit zu sehen entschädigt dafür. Die Effekte sind einfach phänomenal und es gibt auch einige lustige Momente.
Fazit: Gebt dem Film eine Chance!

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Film: The Gunman (2015)

Gar nicht so schlechter Actionfilm.
Actionfilm mit Sean Penn von Pierre Morel. 115 Min.
Inhalt: Jahre nach einem Undercover-Militäreinsatz versucht jemand alle daran beteiligten zu eliminieren. Terrier muss nun den Auftraggeber finden, bevor er selbst zum Opfer wird.
Der Film bietet eine spannende Story mit einer globalen Botschaft. Auch die Action ist wirklich super. Nur leider sind die Schauspieler mies und die Dialoge langweilig. Zwischen den Actionsequenzen gibt es viele langatmige Momente, was dem Film den Wind aus den Segeln nimmt.
Fazit: Angenehme Kost für Actionliebhaber.

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Film: Welcome To Me (2015)

Seltsamer Film über eine seltsame Person.
Drama mit Kristen Wiig von Shira Piven. 87 Min.
Inhalt: Alice leidet an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, denn Filme über normale Menschen sind schließlich langweilig. Sie gewinnt im Lotto, beschließt daraufhin ihre Medikamente abzusetzen und das Geld für eine Talk-Show über sich selbst auszugeben.
Ich habe keine Ahnung, was dieser Film von mir will. Soll ich für diese Krankheit sensibilisiert werden? Das ist nicht gelungen. Oder sollen derart kranke Menschen etwas lernen? Aber was? Denn nicht jeder kann im Lotto gewinnen. Oder ist die Moral von der Geschichte, dass wir nicht Egoisten sein sollen? Bitte, liebes Internet, erklär mir diesen Film!
Fazit: Ich bin verwirrt.

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Film: Lupin the Third – Der Meisterdieb (2015)

Endliche eine Anime-Realverfilmung, die nicht extrem enttäuscht.
Abenteuer-Film mit Shun Oguri und Meisa Kuroki von Ryûhei Kitamura. 133 Min.
Inhalt: Lupins Mentor wird ermordet und er beschließt, auf seine eigene Art Rache zu nehmen.
Man darf sich von einem Film, der den Anime-Stil einzufangen versucht, nicht zu viel versprechen. Hier aber ist es realtiv gut gelungen, ohne übertrieben zu wirken. Japanische Schauspielkunst ist natürlich ganz anders als die westliche, die wir gewohnt sind. Der Film präsentiert typische Lupin-Action und seine berühmten Diebstähle und Betrügereien, mehr erwarte ich nicht und somit bin ich zufrieden.
Fazit: Okay für Lupin-Fans.

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Film: Dragon Blade (2015)

Das Römische Imperium vor den Toren Chinas. Wer will diesen Kampf nicht sehen?
Action-Abenteuer-Film mit Jackie Chan, John Cusack und Adrien Brody von Daniel Lee. 127 Min.
Inhalt: Eine betrogene Römische Legion muss sich durch Zentralasien schlagen, bis sie schließlich vor den Toren einer chinesischen Grenzfeste steht, deren Kommandant sie schließlich aufnimmt. Als dann die gesamte Streitmacht des Römischen Imperiums ankommt, müssen sich die verschiedensten Völker vereinen, um den korrupten Konsul zu besiegen.
Vorweg, der Film ist absolut nicht historisch. In diesem Film gibt es einfach so viele abstruse Dinge, dass einem seriösen Historiker die Haare vom Kopf fallen, ein lockerer Historiker wird hingegen viel zum Schmunzeln finden. Denn wir haben da eine Seidenstraßen-Polizei (?!), einen 3D-Scanner, der automatisch rekonstruiert, was nicht mehr da ist und sofort die ganze Geschichte dieses Ortes erzählt (?!), die Nationalhymne des Römischen Imperiums (?!), Chinesen, die in 5 Minuten Latein lernen (?!) und Römer, die in 2 Tagen Chinesisch lernen (?!).
Na gut, abgesehen davon, dass historischer Realismus in der Filmindustrie generell ein Fremdwort ist, ist der Film an sich nicht so schlecht. Das Gedankenspiel „was wäre, wenn die Römer die Chinesen getroffen hätten“ ist eh schon in zahlreichen Büchern behandelt worden, also war es nur eine Frage der Zeit, dass es auch auf die Kinoleinwand kommt.
Ich finde, dass Jackie Chan zum ersten Mal gut eine seriöse Rolle spielt, tolle Kampfszenen kommen aber nicht zu kurz. Choreographie, Effekte, Kostüme und CGI sind super gemacht. Die Story ist auch interessant und die Botschaft, dass man Unterschiede überwinden muss, weil man nur gemeinsam stark ist, finde ich sehr gut.
John Cusack und Adrien Brody hingegen scheinen dieses Filmprojekt eher für einen bezahlten Urlaub in China genutzt zu haben. Vor Drehbeginn haben Chan und Lee voller Freude angekündigt, dass erstmals A-Hollywood-Schauspieler in einem chinesischen Projekt mitspielen werden. Ob sie im Nachhinein immer noch glücklich damit sind, bin ich mir nicht sicher.
Fazit: Interessanter Film.

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Serie: The Blacklist – Staffel 2

Eine weitere Serie fällt ins Loch der Mittelmäßigkeit.
Staffel 1 hat mir wirklich sehr gut gefallen, aber leider – oder zum Glück – haben sie dort in der letzten Folge die meisten Fragen beantwortet. Daher haben sie es in der zweiten Staffel nicht mehr geschafft, eine gleichwertige Spannung aufzubauen. Dazu kommen noch die Einzelfolgen, die allesamt weit unter dem Niveau der ersten Staffel sind, und die Schauspieler, die vermutlich alle Schlaftabletten zum Frühstück essen.
Fazit: Ich habe genug andere Serien, die ich schauen möchte. Eine weniger kommt mir da nur gelegen.

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Film: Fantastic Four (2015)

Passabler Superheldenfilm.
Sci-Fi-Actionfilm mit Miles Teller von Josh Trank. 106 Min.
Inhalt: Vier junge Genies öffnen ein Tor in eine andere Dimension, wo sie mit seltsamer Energie in Berührung kommen und sich daraufhin ihre Körper verändern.
Auch hier muss ich wieder Advocatus Diaboli spielen, denn ich finde den Film nicht so schlecht wie viele andere. Zugegeben, der Plot ist etwas dürr und die Chemie zwischen den Schauspielern könnte auch besser sein, aber dennoch finde ich die düstere Atmosphäre, die Effekte und die Action gelungen.
Das größte Problem des Films aber ist der Gegner, Dr. Doom. Wie kann man so einen großartigen Gegner nur derart verschwenden? Man sieht ihn viel zu wenig, er macht gar nichts und dann gibt es einen Kampf. Das ist, glaube ich, auch der Grund, warum so viele den Film schlecht finden.
Fazit: Nette Abendunterhaltung nach einem stressigen Tag.

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