Serie: Shetland – Staffel 3

Immer noch toll.
Nachdem ja mit Staffel 2 die Verfilmung der Bücher abgeschlossen ist, wird hier nun eine eigenständige Geschichte präsentiert. Im Gegensatz zu den vorhergehenden Staffeln gibt es hier keine individuellen Fälle, die jeweils in einer Doppelfolge abgehandelt werden, sondern nur einen einzigen Kriminalfall, der sich über alle sechs Episoden dieser Staffel zieht. Man hat sich also von den Bücher gelöst und versucht eine Geschichte zu erzählen, die größer und dramatischer ist. Meist endet das ja in einem Debakel, hier aber nicht. Ich habe die Geschichte sehr spannend gefunden, die Charaktere sind sich treu geblieben und so habe ich die Staffel beinahe in einem Durchgang komplett geschaut.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

Veröffentlicht unter Serien | Verschlagwortet mit , , , , , | 2 Kommentare

Film: Men in Black – International (2019)

Mir tut Tessa Thompson leid.
Sci-Fi-Actionfilm mit Tessa Thompson von F. Gary Gray. 115 Min.
Inhalt: Auf die Agenten H und M wartet eine neue Herausforderung. Ein Maulwurf ist unter ihnen. Sie stellen fest, dass es eine außerirdische Rasse gibt, die ihre Form beliebig anpassen kann – auch in einen MIB-Agenten. Die beiden müssen sie aufhalten.
Man merkt von Anfang an, dass Tessa Thompson voll bei der Sache ist, hochmotiviert mit der Hoffnung, der Star eines neuen Franchises zu werden. Doch dann wird sie mit so einem miesen Plot konfrontiert und ihr Filmpartner Chris Hemsworth spielt so schlecht, wie ich es von ihm eigentlich noch nie erlebt habe, als wäre er im Urlaub und kommt nur widerwillig jeden Vormittag für ein paar Stunden aufs Set, was auch irgendwie verständlich ist, wenn man sich mit der Produktionsgeschichte des Films beschäftigt. Wenn dann zumindest Action und Humor diese qualitativen Mängel ausmerzen könnten, doch auch diese sind total missglückt. Am Ende ist Tessa Thompson der einzige Lichtpunkt in diesem Film und macht es halbwegs erträglich, ihn bis zum Ende anzuschauen.
Aufgrund der Probleme bei der Produktion und dem Debakel an den Kinokassen bezweifle ich, dass da noch irgendeine Fortsetzung folgt.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

Veröffentlicht unter Filme | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Gedankensprung: Essen 2019

Schon wieder wurden in Essen über 1.000 neue Brett- und Kartenspiele präsentiert und schon wieder war ich nicht dabei. Wie gewohnt habe ich das Geschehen auf den verschiedenen sozialen Netzwerken verfolgt. Dabei ist mir aufgefallen, dass kein einziges Spiel omnipräsent war. Es gab kein Spiel, das besonders hervorgestochen wäre oder das mit irgendeinem innovativen Mechanismus die Aufmerksamkeit auf sich gezogen hätte.
Von all den präsentierten Spielen sind mir aber doch einige aufgefallen, die ich sehr gerne einmal ausprobieren möchte, nämlich Aquatica (Cosmodrome Games), Empires of the North (Pegasus Spiele), Ecos – First Continent (AEG), Ishtar (Iello), Queenz (Rio Grande Games), Barrage (Feuerland Spiele), Black Angel (Asmodee), Detective – City of Angels (Van Ryder Games), Age of Dirt – A Game of Uncivilization (WizKids), Solar Storm (Dranda Games), Auf­bruch nach New­da­le (Alexander Pfister, Lookout Spiele), Maracaibo (Alexander Pfister, Game’S UP), Deep Blue (Days of Wonder), Hadara (Hans im Glück), Der Kartograph (Pegasus Spiele), Cassiopeia (Hobby World), Glen More II – Chronicles (Funtails), Offshore (Aporta Games), Orb Hunters (Ediciones Primigenio), Skytopia ( Cosmodrome Games), Buntes Burano (EmperorS4), The Quest for El Dorado – The Golden Temples (Ravensburger), jedoch keine für mich relevante Erweiterung.
Dazu kommt aber noch meine übrige Wunschliste der letzten Jahre: City of Rome (Abacusspiele), Wingspan, Futuropia (Friedemann Friese, 2F-Spiele), Blue Lagoon (Blue Orange), The River (Days of Wonder), Ceylon (Ludonova), Passing Through Petra (Renegade), Carpe Diem (Alea), Teotihuacan (Schwerkraft), City of Gears (Grey Fox Games), Gaia Project (Feuerland Spiele), Altiplano (dlp games), Majesty (Hans im Glück), First Class (Hans im Glück), Madeira, Rajas of the Ganges, Yokohama, Blood Rage, Dead of Winter, Abyss, New York 1901, Oben und Unten, Ein Fest für Odin, Imhotep, Imhotep – Das Duell, Karuba, Ice Cool und Scythe.

Veröffentlicht unter Allgemein | 2 Kommentare

Spiel: Harvest Island (Jumbo)

Tolles Kartenspiel.
Von Chih-Fan Chen (ca. 30-40 Min.; 2-4 Spieler)
In diesem einfachen, doch niveauvollen Spiel geht es darum, auf einer fernen Insel Obstsorten anzupflanzen und abzuernten. Mit Dünger kann man den Ertrag erhöhen, aber schlechtes Wetter kann dir die Ernte ruinieren. Jede einzelne Obstkarte bringt dir Punkte. Zusätzlich bekommt man Bonuspunkte, wenn man von einer Sorte mehr erntet als die Gegner. Um diese Mehrheitspunkte zu erhalten, muss man also ständig schauen, was die Gegner anpflanzen. Das Interessante ist aber nun, dass ich nicht zum selben Zeitpunkt mehr als der andere haben muss, sondern der Wert „gespeichert“ wird und ich ihn dann irgendwann übertreffen kann. Das führt dazu, dass ich bereits bei meiner ersten Ernte so viel mich möglich haben möchte, damit es für die anderen schwerer wird, mir die Bonuspunkte wegzunehmen. Je länger ich aber auf einem Feld wachsen lasse, desto weniger Diversität bekomme ich. Dazu kommt noch, dass es vier Stapel – Jahreszeiten – gibt, die hintereinander abgearbeitet werden. Doch nicht in jedem Stapel gibt es alle Früchte. Die Kartenverteilung eines jeden Stapels ist für alle Spieler ersichtlich. Es gibt hier also bei einfachen Regeln doch viel zu beachten, zu planen, viele interessante Dilemmata.
Das einzige Element, das mir nicht so gefallen hat, sind die Düngerkarten. Die sind einfach nicht genug wert, um den Aufwand auf sich zu nehmen, eine zu bekommen. Der Vorrat an diesen ist aber doch ziemlich groß und daher erwartet man sich viel davon. In all unseren Partien waren nie mehr als vier davon im Spiel und die hat man dann auch nur deshalb genommen, weil keine andere Option zu diesem Zeitpunkt interessant war. Sie wirken wie eine Notlösung, damit man immer etwas sinnvolles zu tun hat, nehmen aber im Regelwerk so viel Platz ein, dass sie wie ein zentrales Element erscheinen.
Das Spiel hat uns jedenfalls sehr gut gefallen, ist spannend und bereitet viel Spaß. Nicht umsonst hat es das „Seal of Excellence“ von The Dice Tower bekommen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

Veröffentlicht unter Gesellschaftsspiele | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Buch: Wrangham, Richard – Die Zähmung des Menschen

Faszinierendes Buch, aber falscher Titel.
In diesem Sachbuch geht es um die Evolution des Menschen. Es wird jedoch nicht den Fragen wo und wann nachgegangen, denn die sind schon oft genug beantwortet worden, sondern wie und warum. Dem Autor geht es vor allem darum, herauszufinden, inwiefern Gewalttätigkeit und Aggression eine Rolle dabei gespielt haben. Oder wie der Autor es selbst formuliert: „In diesem Buch geht es mir darum, besser zu verstehen, wie die Evolution den Menschen zur besten und zur schlechtesten Spezies gemacht hat. Es geht mir jedoch nicht darum, eine Prognose abzugeben, wie die Geschichte endet.“ (S. 372)
Am besten haben mir die Stellen gefallen, in denen der Autor konkrete Beispiele aus dem Tierreich vorbringt und aufzeigt, welche Veränderungen Spezies durch Domestizierung oder Selbstdomestizierung durchlaufen. Und in diesem Zusammenhang ist der Titel eben falsch, da der Autor ausführlich erklärt, dass Zähmung etwas anderes als Domestizierung ist und der Mensch sich aufgrund von Selbstdomestizierung zu dem entwickelt hat, was er heute ist.
Das Buch weist einen angenehmen und dennoch wissenschaftlichen Schreibstil auf und war für mich auch durchaus spannend, weil ich hier einfach sehr viele neue Informationen bekommen habe. Warum etwa sind die Bonobos so anders als die Schimpansen? Es ist einfach sehr interessant die Zusammenhänge zu sehen, wie Bündnisse Alphamänner überwinden, wie das auch zur Sprachentwicklung führt, zur Todessstrafe und damit einerseits zu Moral, Gewissen und einer relativ friedlichen Gesellschaft, andererseits zur Fähigkeit, Millionen von Mitgliedern der eigenen Spezies zu töten und Genozide zu betreiben.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

Auf Amazon zu kaufen:
Die Zähmung des Menschen: Warum Gewalt uns friedlicher gemacht hat – Eine neue Geschichte der Menschwerdung
Wenn Ihr das Buch über diesen Link kauft, unterstützt Ihr diesen Blog. Vielen Dank dafür!
Veröffentlicht unter Bücher | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Serie: Shetland – Staffel 2

Schöne Bilder und spannende Fälle.
Eigentlich gibt es dem, was ich zur ersten Staffel gesagt habe, nicht viel hinzuzufügen. Wer die toll fand wird auch hier seine Freude haben.
In der ersten Staffel wurde das dritte Buch der Shetland-Krimireihe von Ann Cleeves verfilmt. Die zweite Staffel besteht nun aus sechs Episoden, beziehungsweise drei Zweiteilern. Der erste Zweiteiler ist das erste Buch der Reihe, der zweite das fünfte Buch und der dritte das vierte Buch. Ich habe alle drei Kriminalfälle äußert interessant und spannend gefunden, habe daher die Zweiteiler immer direkt in einem Block geschaut, man ist also an drei Abenden durch.
Die restlichen Bücher der Reihe werden nicht verfilmt, die haben es somit auf meine Bücherwunschliste geschafft. Stattdessen werden die nächsten Staffeln Kriminalfälle behandeln, die speziell fürs Fernsehen geschrieben wurden, also als Bücher (noch) nicht erhältlich sind.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

Veröffentlicht unter Serien | Verschlagwortet mit , , , , , | 1 Kommentar

Film: Godzilla 2 – King of Monsters (2019)

Alles, was man bei einem Film schlecht machen kann, hat man hier schlecht gemacht.
Monster-Actionfilm mit Millie Bobby Brown von Michael Dougherty. 132 Min.
Inhalt: Terroristen wecken gigantische Monster, um die Menschheit auszurotten und nur Godzilla kann sie aufhalten.
Der erste Teil hat mir damals wegen dessen düsterer Atmosphäre, den Kameraeinstellungen und untypischen Blickwinkeln sehr gut gefallen. Ein Film, den ich auch heute noch empfehlen kann. Doch jetzt kommt dieser zweite Teil und der ist einfach nur mies. Es gibt rein gar nichts an diesem Film, das man irgendwie loben könnte. Es bringt auch nichts, hier eine Liste zu erstellen, was alles schlecht ist, denn alles ist schlecht, von den Schauspielern über die Effekte hin zum Plot. Ein absoluter Schrott, den man im hintersten Eck des Archivs für missglückte Filmprojekte begraben sollte.
Fazit: Finger weg!

Veröffentlicht unter Filme | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Gedankensprung: Sportanime – Vom Anime- zum Sportfan

Sportanime, bzw. Sportmanga ist ein sehr spezielles Genre innerhalb der großen Welt der Animes und Mangas. Ich möchte heute kurz darüber schreiben, weil ich selbst Opfer dieser gefinkelten aber absolut lobenswerten Psychologie geworden bin.
Was genau meine ich damit? Nun, Sportanimes und -mangas werden in den letzten Jahren Großteils von der japanischen Regierung subventioniert, um das Publikum dazu zu bewegen, sich für Sport zu interessieren (speziell wegen der anstehenden Olympische Sommerspiele 2020 in Tokyo) und im idealsten Fall diesen auch zu betreiben (Gesundheitsvorsorge ist in Japan schließlich ein sehr großes Thema). Das führt dazu, dass in diesen Serien die präsentierte Sportart nicht nur gezeigt, sondern detailliert erklärt wird. Wenn wir hier im Westen einen Sportfilm schauen, etwa einen Football-Film aus Hollywood, dann gehen die Macher davon aus, dass das Publikum sich damit bereits perfekt auskennt und eh nur Fans schauen, man geht also direkt in media res. In Japan ist das genau andersherum, man möchte ein Publikum ansprechen, das damit normalerweise nicht in Kontakt ist.
Sportanimes haben eigentlich schon eine sehr lange Geschichte hinter sich, wenn man etwa an Captain Tsubasa (1983, Fußball) und Mila Superstar (1969, Volleyball) denkt. Diese zeigen aber auch, dass am Anfang Sportanimes wie auch im Westen nur solche Sportarten behandelten, die auch beliebt sind und genug Publikum anlocken, um sich selbst zu finanzieren.
Man kann heute grundsätzlich vier Kategorien von Sportanime unterscheiden:

1) „Moe“ – Süße Mädchen machen irgendwas auf eine süße Art und Weise (Kawaii). Wenn das Publikum dadurch verleitet wird Sport zu treiben, dann ist da ja nichts Verkehrtes dran. Als Beispiel könnte aus der aktuellen Herbststaffel 2019 Rifle Is Beautiful genannt werden.

2) „Ultra“ – Action und Adrenalin pur. Hier wird Sport übertrieben dargestellt, sehr oft unrealistisch und die Sportler haben unnatürliche Kräfte. Wer das schaut und sich dann mit solchen Vorstellungen in einem Sportclub einschreibt, der kann nur enttäuscht werden. Bei „Moe“ wird Sport zumindest noch so dargestellt, wie er wirklich ist, nur halt in einem niedlichen Rahmen, hier ist das jedoch schon ziemlich falsch. Actionfans werden hier angesprochen, aber wie viele davon dann wirklich sportlich aktiv werden, sei dahingestellt. Ein Beispiel hierfür wäre Hinomaruzumou aus der Herbststaffel 2018.

3) „Drama“ – Realismus mit interessanten Charakteren und spannendem Plot. Ich vermute mal, dass dies die Kategorie ist, die die meisten dazu motiviert, sich für Sport zumindest zu interessieren, wenn auch nicht aktiv zu treiben. Hier gibt es wirklich einige Juwelen und absolut empfehlenswerte Serien, wie etwa Kaze ga Tsuyoku Fuiteiru aus der Herbststaffel 2018 oder Hoshiai no Sora aus der aktuellen Herbststaffel 2019.

4) „Fantasy“ – Hier werden einfach irgendwelche Sportarten erfunden. Diese Serien haben also nichts mit Olympia oder realen Sportclubs zu tun, sie werden aber trotzdem immer unter „Sport“ gelistet. Es gibt hier schon auch einige gute Serien, wie etwa Ao no Kanata no Four Rhythm aus der Winterstaffel 2016. Die meisten dieser Serien grenzen jedoch schon an Hentai, wie etwa Kandagawa Jet Girls aus der aktuellen Herbststaffel 2019.

Ich habe keine Übersicht darüber, welche Serien jetzt konkret irgendeine Subventionierung erhalten und irgendeine politische / pädagogische Motivation verfolgen, beziehungsweise welche Serien rein zu Unterhaltungszwecken existieren. Das ist aber auch für uns als Publikum nicht weiter relevant. Wenn uns was gefällt, schauen wir es, sonst nicht. Die ganzen Mechanismen hinter einer Produktion können wir durchaus ignorieren.
Ich schreibe das hier aber, weil mir selbst genau das passiert ist, was sich die Macher dieser Serien vermutlich erhoffen: Ich wurde ein Sportfan. Ganz konkret ein Tennisfan. Ich hatte nie irgendein Interesse an Tennis, habe es nie betrieben und nie verfolgt. Doch dann habe ich die Animeserie Baby Steps geschaut, die mir sehr gut gefallen hat. Diese Serie war nicht nur toll und spannend anzuschauen, sondern sie hat auch auf sehr gute Weise die Regeln, Details und Strategien des Tennissports präsentiert. Als die Serie fertig war, habe ich dann einmal in einer Zeitung einen Bericht über ein Tennismatch gelesen und es war total faszinierend, dass ich sämtlich Fachausdrücke kannte und den Bericht so gut verstand, als wäre ich ein langjähriger Tennisfan. Ich habe dann immer wieder Berichte gelesen, wenn ich die Zeitung zufällig in der Hand hielt und dadurch dann die verschiedenen aktiven Spieler kennengelernt, bis ich schließlich den Turnierkalender in Händen hielt und damit begann, aktiv im Internet Berichte zu den Spielen zu suchen, die mich interessierten. Mittlerweile ist Tennis für mich ein normaler Bestandteil des Alltags und weiteres Gesprächsthema mit meinen Arbeitskollegen in den Pausen. Und das alles nur, weil ich ein Anime geschaut habe.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Spiel: Axiom (Seventh Seal)

Nettes, flottes, abstraktes 2-Personen-Spiel.
Von Michael Seal (ca. 15 Min.; 2 Spieler)
Wir haben hier Würfel vor uns, die ineinander gesteckt sind und die im Lauf des Spiels einzeln entfernt werden können, das Feld wird also immer kleiner. Jeder Spieler kann seine zwei Figuren dank Magneten an allen Seiten positionieren, es ist also wirklich ein dreidimensionales Denken gefragt. Ziel ist es, durch Feldreduktion und geschicktes Platzieren eine Figur des Gegners zu fangen. Da eben das Feld immer kleiner wird, ist die Spielzeit sehr begrenzt, es kann sich aber dennoch manchmal ziemlich in die Länge ziehen.
Ich finde das Spiel kurzweilig, spannend und lustig, denn meistens endet es mit einem Spieler ausrufend: „Ach, das hab ich jetzt aber nicht gesehen!“
Fazit: Empfehlenswert.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Buch: Hamilton, Peter F. – Mindstar Rising (Greg Mandel 1)

Schlaftablette.
Inhalt: Greg Mandel, Ex-Mitglied des MINDSTAR-Batallions, verdient sich sein Geld inzwischen als Privatdetektiv mit einer speziellen Eigenschaft, er kann nämlich Gedanken lesen. In einer High-Tech-Zeit, in der Verbrechen über Computernetze verübt werden, in einer Zeit künstlicher Intelligenz ist Greg Mandel derjenige, der gerufen wird, wenn es hart auf hart kommt. So auch, als ein Saboteur die mächtige Organisation EVENT HORIZON bedroht. Doch diesmal ist das Netz der Intrigen, in das Mandel verstrickt wird, besonders dicht. Wertvolle wissenschaftliche Entdeckungen stehen auf dem Spiel und sogar die Zukunft der Erde.
Ich finde die Idee grundsätzlich nicht schlecht, dass man eine klassische Detektiv-Story in ein Sci-Fi-Setting setzt. Das Problem ist hier jedoch mannigfach: Der Detektiv ist als Charakter nicht interessant, der Plot ist nicht spannend und der erschaffene Hintergrund nicht besonders. Es gibt hier nichts, das mich irgendwie gefesselt hätte und mich motiviert hätte weiterzulesen, zu schauen, was da noch passiert. Dazu kommt auch noch meine persönlich Abneigung gegen Telepathie-Elemente. Vor 25 Jahren war dieses Buch vielleicht für Sci-Fi-Fans aus Großbritannien interessant, aber ich kann dem gar nichts abgewinnen.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

Auf Amazon zu kaufen:
Mindstar Rising (Greg Mandel Book 1) (English Edition)
Wenn Ihr das Buch über diesen Link kauft, unterstützt Ihr diesen Blog. Vielen Dank dafür!
Veröffentlicht unter Bücher | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar