Spannende Krimiserie mit tollen Bildern.
Mir wurde diese Serie empfohlen, weil mir Schottland sehr gut gefällt und hier die Natur und die Kultur der Shetland-Inseln gut eingefangen und gezeigt wird. Dazu kommt noch ein spannender Plot und interessante Charaktere. Ich empfehle, die Serie auf Englisch zu schauen, denn die schottische Varietät klingt einfach wunderbar.
Die Serie basiert auf den Büchern von Ann Cleeves. BBC hat den dritten Band der Shetland-Krimireihe für diese erste Staffel als Zweiteiler verfilmt. Ja, genau, die erste Staffel besteht nur aus zwei Episoden zu je 50 Minuten, die gemeinsam eine Geschichte erzählen. Für die zweite Staffel, die ich demnächst schauen werde, wurden drei weitere Bände jeweils als Zweiteiler verfilmt, also insgesamt sechs Episoden.
Ich habe diese Serie auf Empfehlung eines Freundes hin begonnen, war sofort gefesselt und habe die zweite Episode direkt in Anschluss an die erste geschaut, weil es einfach so spannend war und ich wissen wollte, wie es weitergeht. Und die Landschaft hat in mir die Sehnsucht geweckt, endlich wieder nach Schottland zurückzukehren.
Fazit: Sehr zu empfehlen.
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Inhalt: Sie, die Außenministerin der Vereinigten Staaten, intelligent, gebildet und versiert. Er, ein durchaus talentierter Journalist mit leichtem Hang zum Chaotischen. Nichts verbindet die beiden, außer dass sie vor Jahren sein Babysitter und er unsterblich in sie verliebt war. Als die beiden sich nun wieder treffen, stellt Charlotte ihn spontan als Redenschreiber ein. Stellt sich nur die Frage: Wie schafft man es, als Nerd eine wahnsinnig elegante Frau zu beindrucken? Und wie gut ist die Idee, ein Verhältnis mit seiner Chefin anzufangen?
Im Grunde trifft dieses Spiel genau meinen Geschmack: Viele Optionen, viele Entscheidungen. Was nehme ich? Was lege ich wohin? Was werte ich wann? Auf welchen Zusatzbonus spiele ich hin und welchen ignoriere ich? Grundsätzlich macht es sehr viel Spaß, in diesem Rondell- und Legespiel die Zutaten zu sammeln, um dann Bier zu brauen. Das Problem ist hier nun ein sehr persönliches: Ich mag Mangelwirtschaftsspiele nicht. Speziell in der letzte Runde ist das nur noch ein elendiges Rumgerechne, das dich total auslaugt und beinahe schon Kopfschmerzen verursacht. Ich empfinde das Spiel als sehr schwierig und wenn man am Anfang falsch beginnt, kann man das später eigentlich nicht mehr ausbessern. Und wenn jeder jedes mal am Ende meint, dass er noch eine Runde mehr benötigt hätte, dann ist das einfach ein ungutes Gefühl. Aber die Regeln sind überraschend einfach und schnell erklärt.
Inhalt: Mehrere Kurzgeschichten, die das sog. B-Team behandeln. Dieses fliegt von einer heiklen diplomatischen Mission zur nächsten, immer mit dem Hintergedanken, dass sie ja entbehrlich sind.
Inhalt: Kurz vor Weihnachten wachsen der Druck und die Erwartungen. Die Mütter Amy, Kiki und Carla sind überfordert und wollen nicht für das gesamte Fest verantwortlich gemacht werden. Und als wäre es nicht anstrengend genug, ihren Familien das perfekte Weihnachten zu bescheren, müssen sie gleichzeitig auch noch ihre eigenen Mütter unterhalten, die über die Feiertage zu Besuch kommen.
Kanata no Astra war definitiv meine liebste Serie in dieser Staffel, ist sie doch Space-Sci-Fi und hat somit voll meinen Geschmack getroffen. Aber das Genre alleine reicht natürlich nicht. Der Plot ist echt spannend mit einigen überraschenden Wendungen und einem absolut gelungenen Finale. Die Charaktere sind auch interessant. Vor allem aber hat diese Serie bewiesen, dass es auch in Anime möglich ist, ordentliche Space-Sci-Fi-Storys zu erzählen.
Kimetsu no Yaiba – die Dämonenschwester – ist aus dem Frühling direkt weitergelaufen und hat sich sogar noch gesteigert. Der Plot ist spannend, die Charaktere sind interessant und die Kampfszenen sind etwas vom Besten, was ich je gesehen habe. Pure Kunst. Am Ende gibt es einen sehr schönen Cliffhanger, der ordentlich Lust auf die zweite Staffel nächstes Jahr macht.
Carole & Tuesday – die beiden Musikerinnen – lief auch aus dem Frühling direkt weiter und hat sich ebenfalls gesteigert. Neben der wunderbaren Musik und den tollen detailverliebten Animationen kamen hier nun auch politische Intrigen hinzu, wurden soziale und psychologische Themen diskutiert. Ganz tolle Unterhaltung mit einem wunderschönen Abschluss.
Enen no Shouboutai war auch ein richtig tolles Anime mit großartigen Kampfszenen und interessanten Charakteren. Es geht hier um Spezialfeuerwehrleute, die gegen Menschen kämpfen, welche spontan entflammen und sich in Dämonen verwandeln. Mein Problem mit diesem Anime ist, dass die ersten paar Folgen etwas konfus waren und einfach überhaupt nicht klar war, was der eigentliche Plot ist. Als das dann aber rauskam, wurde es richtig spannend. Auch das erschaffene Universum konnte mich nicht recht überzeugen. Dennoch habe ich die Serie genossen, weil sie einfach fantastisch aussieht. Die Serie läuft im Herbst direkt weiter und ich werde sie auf jeden Fall schauen.
Cop Craft war ein coole Serie und ein Paradebeispiel dafür, was man alles leisten kann, wenn man wenig Budget hat, aber dennoch richtig gut ist. Die Story handelt davon, dass in einer Metropole ein Tor zu einer anderen Welt geöffnet wurde und die Wesen von dort mit den Menschen nun friedlich koexistieren und sich ständig hin und her bewegen. Ein Polizistenduo – ein Mensch und ein Alien – müssen in dieser Stadt nur Kriminalfälle lösen, die kulturübergreifend sind. Sehr spannend und interessant mit einem schönen Finale. Das erschaffene Universum würde sich für eine zweite Staffel anbieten – die ich sicher schauen würde – aber der hier erzählte Plot ist jedenfalls abgeschlossen.
Granbelm war auch sehr interessant. Hier geht es um ein paar Hexen, die regelmäßig in eine andere Dimension transportiert werden, um dort mit magischen Mechas im Battle Royal Style gegeneinander zu kämpfen. Sympathische Charaktere und nette Kämpfe bieten gute Unterhaltung. Das Beste daran aber sind die überraschenden Wendungen am Ende. Das Finale war dann auch schön und zufriedenstellend.
Dungeon ni Deai wo Motomeru no wa Machigatteiru Darou ka II war irgendwie eine Enttäuschung. Ich habe extra im Frühling nachgeholt, die erste Staffel zu schauen, um hier jetzt mitzukommen und dann wurde so etwas geliefert. Die gesamte Staffel wirkt so, als wären es nur Füller-Episoden. Nett, aber überhaupt nicht spannend. Man hätte das alles als OAVs separat produzieren können und hier dann eine ordentliche Story. Die sind hier kein einziges Mal ins Dungeon gegangen. Schade! Aber laut Manga-Lesern soll jetzt etwas richtig Tolles kommen, also warte ich gespannt auf die dritte Staffel, die bereits für nächstes Jahr angekündigt worden ist.
Arifureta Shokugyou de Sekai Saikyou ist ein klassisches Isekai – Hauptcharakter wird in andere Welt transportiert -, beginnt aber sehr düster und wirklich spannend. In der Mitte ist die Serie jedoch von einem anderen Studio übernommen worden und was da dann für ein Qualitätsabsturz mit einherging ist kaum zu beschreiben. Viel Potenzial, viele Erwartungen, doch am Ende nur eine Enttäuschung. Die finale Episode war dann auch noch ziemlich unbefriedigend und bot einen klassischen Cliffhanger.
Bem begann auch sehr düster und spannend. Monster leben in unserer Welt und drei davon versuchen einen Weg zu finden, Menschen zu werden. Die Idee dahinter, immer wieder die philosophische Frage aufzuwerfen, ob es wirklich wert ist, ein Mensch zu werden, fand ich sehr interessant. Die Serie wurde dann aber sehr repetitiv, es gab keine Entwicklung und wurde allgemein einfach langweilig. Aus verschiedenen Gründen sind nicht alle Folgen ausgestrahlt worden, der Rest kommt im Oktober, aber darauf werde ich verzichten, stürze ich mich doch lieber in die neue Staffel.
Planetes ist eine richtig coole Sci-Fi-Serie, die ein paar Jahre in der Zukunft spielt, wenn es bereits einige Raumstationen im Weltall gibt und der Mond kolonisiert ist. Die Geschichte verfolgt dabei eine Crew von „Müllmännern“, also Astronauten, deren Aufgabe es ist, den Orbit sauber zu halten, damit aktive Installationen und Satelliten nicht durch Kollisionen beschädigt werden. Dabei werden sie in politisches Geplänkel hineingezogen.
In diesem Spiel wollen wir mit unseren Raumschiffen zu Planeten fliegen und dessen Spezialfunktionen nutzen, Ressourcen sammeln, um die eigene Entwicklung voranzutreiben, und Planeten kolonisieren, um Punkte zu bekommen. Das läuft alles durch würfeln. Die geworfenen Werte erlauben uns Aktionen. Um nochmal zu würfeln, muss man Energie ausgeben. Das Problem ist nun, dass die einzelnen Züge dabei ziemlich lange dauern und man viel Zeit mit Däumchen drehen verbringt. Dies kann man aber dadurch umgehen, indem man Kulturpunkte ausgibt, um die Würfelwerte der Mitspieler auch zu nutzen, also auch außerhalb des eigenen Zuges Aktionen durchzuführen. Dazu braucht man aber Kulturpunkte, was dazu führt, dass es genau eine Strategie gibt, die jeder Spieler immer anwendet: Viele Kulturpunkte sammeln, um viele Aktionen zu haben. Da es aber kaum strategische Optionen gibt und die beste taktische Kombinationen fast immer offensichtlich ist, werden die Aktionen relativ geradlinig ausgeführt. Wiederspielwert bietet dieses Spiel für mich kaum, da ich nicht wüsste, was ich das nächste Mal anders spielen sollte. Aber ich finde, dass das Spiel durchaus nett ist für zwischendurch und daher werde ich sicher nicht Nein sagen, wenn es jemand vorschlägt.
Inhalt: Auf einer Welt im Tau-Ceti-System, mehr als zwölf Lichtjahre von der Erde entfernt, hat sich eine fortschrittliche Zivilisation entwickelt. Doch die Menschen, die dort leben, sind nicht frei – sie leben unter der strengen Beobachtung der Regulatoren, einer mächtigen außerirdischen Spezies. Die einzige Hoffnung auf Freiheit ist ein Geheimprojekt namens Ikarus, das der Regierungsrat Takeder vorangebracht hat. Doch der ist gerade ermordet worden. Ein Katz-und-Maus-Spiel von galaktischen Ausmaßen beginnt.
Wie bereits an anderer Stelle geschrieben, waren die ersten drei Staffeln nicht besonders gut. Sie haben mich als Space-Sci-Fi-Nerd unterhalten, mehr aber auch nicht.
Inhalt: John Wick (Keanu Reeves) befindet sich auf der Flucht. Es sind nicht nur 14 Millionen Dollar auf seinen Kopf ausgesetzt, er hat auch die Regel aller Regeln gebrochen: Er hat einen anderen Menschen im Bereich des Continental Hotels umgebracht. Eigentlich müsste er deswegen längst tot sein, doch Hotelmanager Winston (Ian McShane) gewährte ihm für eine Stunde Gnade, bevor alle Folgen eintreten und Wick offiziell aus der Killergemeinschaft ausgeschlossen ist und unerbittlich gejagt wird.
