Serie: Limitless – Staffel 1

Tolle neue Serie.
Basierend auf dem gleichnamigen Film – dessen Fortsetzung eigentlich -, wird ein fauler Taugenichts über Nacht superintelligent, weil er eine bestimmte Droge nimmt und sollte dann dem FBI helfen, Fälle zu lösen.
Ich finde die Serie sehr gelungen, vor allem die Darstellung des Taugenichts in den Intelligenz-Phasen. Er ist ein toller Schauspieler, der die Serie hervorragend trägt. Dazu kommen noch interessante Fälle und ein spannender staffelübergreifender Plot. Auch die Nebencharaktere sind durchaus gelungen.
Fazit: Tolle Unterhaltung mit viel Humor.

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Film: London has fallen (2016)

Gibt einiges zu kritisieren, dennoch ein unterhaltsamer Bumm-Bumm-Kawumm-Film.
Actionfilm mit Gerard Butler von Babak Najafi. 100 Min.
Inhalt: Als sich in London die wichtigsten Präsidenten der Welt treffen, um dem englischen Premier die letzte Ehre zu erweisen, kommt es zu einem gewaltigen Anschlag, bei dem natürlich nur der US-Präsident überlebt.
Zuerst einmal wirkt es befremdlich, wie jeder Präsident die Stereotype seiner Nation darzustellen scheint: Die deutsche Kanzlerin als einzige pünktlich; der italienische Ministerpräsident ein alter Mann mit junger Frau; der französische Premier bewusst zu spät. Und natürlich hat nur der US-Präsident kompetente Bodyguards und die Briten sind sowieso Nieten, wenn es um Sicherheit geht.
Was etwas irritiert, ist auch, dass sämtliche tollen Actionszenen aus dem Trailer gleich am Anfang gezeigt werden und man dann eigentlich nicht weiß, was jetzt noch kommen soll. Und tatsächlich wird der Film bald auf Kampfszenen und Schießereien in Häusern und engen Gassen reduziert. Relativ eintönig die ganz Story und die Aufdeckung des Verräters ist sowieso unnötig banal.
Fazit: Für Actionfans sicher eine nette Unterhaltung, mehr aber auch nicht.

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Spiel: Tides of Time – Im Strom der Zeit (Pegasus Spiele)

Interessantes 2-Spieler-Kartenspiel.
Von Kristian Kurla (ca. 20 Min.; 2 Spieler).
In Tides of Time geht es darum, Gebäude zu errichten und anhand deren Sonderfunktionen Punkte zu erhalten. Durch den Draft-Mechanismus kommt ein interessanter Fluss ins Spiel, denn man sollte sich merken, welche Karten der Gegner gerade hält, welche man also vielleicht zurückbekommt und was daher die beste Karte zum Auslegen ist.
Das Spiel ist angenehm kurz und man möchte es gleich noch einmal spielen, da der Reiz einfach da ist, den Gegner das nächste Mal zu übertrumpfen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Buch: Gaarder, Jostein – Sofies Welt

Was zum Geier hab ich da gelesen?
Inhalt: Ein Mädchen erhält seltsame Briefe und trifft sich dann mit einem alten Mann um Philosophie zu lernen.
Ich werde schon die falsche Zielgruppe für dieses Buch sein. Als erwachsener Mann, der sich bereits mit all diesen Philosophen und ihren Gedanken auseinandergesetzt hat, bietet Sofies Welt nichts Neues. Als Jugendlicher wird man da wohl eher neue Erkenntnisse für sich und sein Leben gewinnen.
Aber das ist das kleinere Problem. Denn im Grunde ist dieses Buch nichts anderes als eine Anleitung, wie man Jugendliche verführt, gar in eine Sekte zieht. Zuerst ein paar ungezwungene Fragen zum eigenen Leben („Wer bist du?“, „Woher kommt die Welt?“), um das Interesse zu wecken, dann eine gratis Broschüre mit Tatsachen und Erkenntnissen und ehe man sich versieht, läuft Sofie inmitten der Nacht von zuhause weg, um sich im Wald mit einem alten Mann zu treffen. So einfach geht das.
Aber okay, hier im Buch hat der alte Mann zum Glück keine unlauteren Pläne. Er muss nur Sophie die gesamte Geschichte der Philosophie erklären, damit sie dann am Ende ihre Existenz hinterfragen kann. Was ist eigentlich Existenz? Vielleicht sind wir ja alle nur in einer Matrix gefangen?
Fazit: Ich glaube, der Erfolg dieses Buches liegt darin, dass Erwachsene – die es selbst nicht gelesen haben – glauben, dass Jugendliche es lesen müssen.

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Serie: Supergirl – Staffel 1

Wunderbare Superheldinnen-Serie.
Supergirl ist nicht nur eine tolle Serie mit spannenden Plots, interessanten Charakteren und guter Action, aber auch eine Plattform für Feminismus und Girlpower. Inwiefern das Thema „Emanzipation“ zu plakativ oder oberflächlich behandelt wird, bin ich wohl die falsche Person, darüber zu diskutieren. Ich persönlich finde es gut, positiv und teilweise durchaus erhellend.
Die Serie lebt natürlich von Supergirl-Darstellerin Melissa Benoist, die eine großartige Leistung bietet und nicht zuletzt wegen ihrem Lächeln diese Rolle bekommen hat, mit dem sie einfach Lockerheit und Freude vermittelt.
Ich finde es interessant, wie sie Superman eingebaut haben, denn es geht hier ja nicht um ihn, sondern um Supergirl, die zeigen will, dass sie genauso gut, wenn nicht gar besser ist.
Fazit: Ein tolle Ergänzung für Flash und Arrow.

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Film: Point Break (2015)

Wenn hätte, dann wäre und könnte, aber leider nicht.
Action-Extremsport-Film mit Luke Bracey von Ericson Core. 114 Min.
Inhalt: Ein FBI-Agent versucht eine Gruppe krimineller Extremsportler zu überführen.
Warum wird dieser Film als Remake gelistet? Nein, ehrlich, was hat der Film mit dem Original gemeinsam? Der gleiche Titel, einige ikonische, billig kopierte Momente und eine missverstandene Story. Während es im Original noch um Treue, Freundschaft und Freiheit ging, existiert hier nur noch der Extremsport. Als hätten die Macher das Original nie gesehen oder nicht verstanden, warum dieses so gut ist.
Im Gegenteil hätte dieser Film hier ein alleinstehendes Meisterwerk werden können, wenn man die Vorgabe „Remake“ entfernt und sich voll auf Extremsport konzentriert hätte. Denn optisch betrachtet ist das hier absolut sehenswert und die österreichischen Alpen sind immer ein schöner Hintergrund. Nur die Story ist absurd und – noch schlimmer – inkonsistent. Aber leider hat man hier eine großartige Chance verschenkt und die Schauspieler sind nicht gut genug, um den Film zu retten.
Fazit: Nett, mehr aber auch nicht.

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Buch: Corey, James S. A. – The Churn (The Expanse 0.2)

Kurze Vorgeschichte aus dem Expanse-Universum.
Inhalt: Hier wird die Geschichte eines der Hauptcharaktere aus dem Expanse-Universum erzählt, bevor er ins Weltall aufgebrochen ist und noch in Baltimore ein kriminelles Leben geführt hat.
The Churn spielt zwar vor der Buchserie, sollte aber nicht vor dem ersten Band gelesen werden, da man sonst aufgrund des Stils und des Hintergrunds ganz etwas anderes erwarten oder die Serie erst gar nicht beginnen würde. Angefangen damit, dass diese Geschichte rein in Baltimore spielt und man vom Weltall nichts mitbekommt. Dafür aber lernt man die Zustände auf der Erde kennen, die in der Serie immer nur angedeutet werden. Außerdem scheint sich der Autor hier größte Mühe gegeben zu haben, ästhetisch hochwertig zu schreiben, was einen Stilbruch zur Serie bedeutet.
The Churn ist ein interessantes Büchlein, das nur für Fans der Serie interessant ist, um Amos Burton besser kennenzulernen. Ansonsten kann damit niemand etwas anfangen. Aber es ist, im wahrsten Sinne des Wortes, schön.
Fazit: Tolles Extra zur Serie.

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Serie: Star Wars Rebels – Staffel 2

Großartig!
Genau das erwarte ich mir, wenn man mit heftiger Kritik konfrontiert wird: eine deutliche Verbesserung zu Staffel 1! Die Animationen sind viel detaillierter, mit mehr Hintergrund, die Kämpfe größer, die Story spannender, die Charaktere interessanter. Wirklich, wer von Staffel 1 – wie ich – enttäuscht war, wird hier nun absolut positiv überrascht werden. Und das Ende erst. Phänomenal! Ich freue mich auf die 3. Staffel.
Am Ende der ersten Staffel hatte ich Angst, dass die in der letzten Episode neu eingeführten und sehr bekannten Charaktere die Serie dominieren und in eine falsche Richtung lenken würden. Doch die werden sehr sparsam und bewusst eingesetzt, wodurch die Serie weiterhin die Story der anfänglichen Charaktere weitererzählt.
Fazit: Sehr sehenswert. Für Star Wars – Fans ein Muss!

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Film: Gänsehaut (2016)

Toller Abenteuerfilm für die ganze Familie.
Jugend-Horror mit Jack Black von Rob Letterman. 103 Min.
Inhalt: Der Jugend-Horror-Schriftsteller R. L. Stine, der wegen seiner Gänsehaut-Bücher weltberühmt geworden ist, hütet ein dunkles Geheimnis. All seine Bücher sind auf einer verfluchten Schreibmaschine verfasst worden und die Horrorfiguren werden Realität, wenn man die nicht versiegelt hält. Also trifft es sich schlecht, dass der Nachbarjunge im Büro des Schriftstellers etwas fallen lässt.
Das hier ist ein echter Familienfilm. Es gibt zwar Monster, aber die sind nicht zu gruselig und die Schreckmomente sind auch immer mit einem humoristischen Tonfall unterlegt. Dazu kommen noch die typischen Probleme von Jugendlichen und eine nette Teenie-Romanze. Die Story selbst ist spannend, die Schauspieler gut und die Effekte ebenso. Der Humor ist nett, gemütlich und sauber, also genau das, was ich gern habe und auch mit Kindern (8+) schauen würde.
Fazit: Sehr zu empfehlen!

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Buch: Faroqhi, Suraiya – Geschichte des Osmanischen Reiches

Tolles Buch über ein wichtiges Kapitel Weltgeschichte.
Jeder, der verstehen möchte, warum es im heutigen Nahen Osten so läuft, wie es läuft, sollte sich mit dem Osmanischen Reich auseinandersetzen, das dort mehrere hundert Jahre die absolute Herrschaft innehatte. Der tiefe, reine Glaube in der einfachen Bevölkerung entstand als Gegenbewegung zu einer Oberschicht, die das Land ausbeutete, die Lehren des Koran immer mehr ignorierte und einen verlustreichen Krieg nach dem anderen führte.
In diesem Buch wird einfach und prägnant die Geschichte, Sozialstruktur, Wirtschaft usw. des Osmanischen Reiches dargestellt, eines Reiches, das die jüngste Geschichte Europas entscheidend mitgeprägt hatte und von dem man doch so wenig weiß.
Etwas schmunzeln muss man bei der Vorstellung des ersten Türken in Berlin. Schließlich hatte dort noch nie jemand einen gesehen.
Fazit: Sehr empfehlenswert.

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